Freitag, Dezember 16, 2011

Genähtes fürs Nichtchen

Weil ich grad nicht schlafen kann, zeige ich mal zwei Sachen, die ich in den vergangenen Wochen für Nichte 3 genäht habe:
Der Mäusepulli hat echt Nerven gekostet. Am Abend bevor wir die Großeltern besucht und da auch die Nichten treffen wollten, dachte ich: "Jetzt nähst Du es noch schnell fertig, dann kannst Du es persönlich überreichen." Also schnell die Applikation aufgenäht (die Ohren und der Schwanz sind zum dran rumzuppeln), die Seitennähte geschlossen und vorm Saum umnähen einmal auf rechts gezogen. Und laut geflucht und geheult weil die Applikation auf dem Rücken saß. Letztenendes hatte ich noch genau genug Stoff für ein neues Rückenteil und habe es irgendwie geschafft, aus dem alten Rückenteil mit Maus nochmal ein Vorderteil auszuschneiden. Aber nicht mehr an dem Abend.
Das Reh-Kleidchen war ein echtes Etappenprojekt. Einen Abend zuschneiden und applizieren, am nächsten Abend die Seitennähte, dann eine Woche später smoken, ein paar Tage später die Ärmel ansetzen und irgendwann dann im letzten großen Schritt das obere Gummiband einsetzen und den Saum mitsamt Bändern fertig nähen.
Den Farbenmix Adventskalender habe ich übrigens nicht mitgemacht. Häppchenweise nähen ist für mich nichts neues.

Alle Schnitte sind aus der Herbst-Ottobre 2011, womit ich meinem Anspruch drei Teile daraus zu nähen gerecht geworden bin. Beim Kauf von Nähzeitschriften gibt es für mich nämlich die 3-Teile Regel: Wenn ich beim Durchblättern im Laden drei Teile entdecke, die ich nähen möchte, wird sie gekauft. ansonsten bleibt sie da. Mal schauen, was ich aus der Winter-Ausgabe mache. Gekauft habe ich sie, weil mir so viele von den festlichen Kleidern gefielen. Andererseits: ich kann ja nicht immer nur Nichte 3 benähen, Nichte 1 und 2 sind allerdings schwer zufrieden zu stellen (es sei denn es ist glitzernd und Rosa, aber da verweigere ich mich) und die richtige Größe auf die Entfernung eher schlecht zu treffen. Ach ja, und bis Weihnachten ist eh keine Zeit mehr.

Der Tisch auf dem zweiten Bild ist eine tolle Sache: im Sommer (und eigentlich auch so gedacht) ein extrabreiter Biertisch, im Winter ein extralanger Zuschneidetisch.

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