Donnerstag, September 30, 2010

Don't eat fish at mensa

Sah gut aus, schmeckte nach Heu. Und roch so wie die Tierfutterabteilung im Raiffeisenmarkt.

Und war mit Sicherheit auch aus ökologischer Sicht höchst bedenklich. In Heidelberg schreiben sie ja nicht einmal dran, welchen Fisch sie gerade ausrotten. Wobei es in Heidelberg im Gegensatz zu Mainz, wo gerne Scholle und Co. verarbeitet werden, meistens Pangasius ist. Der kommt zwar aus Aquakulturen, aber die sind ja auch nicht wirklich die Lösung. Jedenfalls nicht, wenn es sich hinterher lohnt den Fisch zu Mensapreisen zu verkaufen.

Aufholen

Die Schulter ist immer noch nicht ok, aber immer mal wieder besser.

Ich habe zweieinhalb große Kapuzenpullis genäht. Der halbe ist nicht etwa halbfertig sondern war vom Mann so gewünscht, dass er Abends auf dem Sofa Nacken und Schultern warmhält.
Dabei zu folgender Erkenntnis gelangt: Kleidung für große Menschen näht sich viel leichter als für (ganz)kleine. Die Nähte an die richtige Stelle zu setzen ist nicht so frickelig.

Gerade läuft die erste Messung für heute. Arbeiten an der Uni tut der Schulter gut, denn ich komme nicht in Versuchung das Kind auf den Arm zu nehmen.
Übrigens die ersten Messungen seit einem Monat (Woche 1: gesamte Arbeitsgruppe weg, deshalb kein Stickstoff für die Kühlung da, Woche 2: Ich krank (Schulter), Woche 3: Ich krank und Kind krank (Beide erkältet), Woche 4: Stickstoff alle und Wechsel der Heliumflasche). Jetzt gehts weiter.

Wir haben eine Kinderbetreuung. Sehr plötzlich, ab sofort, in einer tollen Gruppe, ohne großen Umweg, an zwei Tagen pro Woche.

Riika wird kahl. Weil sie dazu auch sehr dünn ist, habe ich Sorge, dass sie vielleicht friert. Sie ist 6 1/2. Vielleicht nähe ich als nächstes Meerschweinmäntelchen.

Montag, September 13, 2010

Ausgebremst

Ich könnte jetzt ganz viel über meine schmerzende Schulter jammern.
Aber ich schone sie lieber* und mach mal Pause, auch hier.

* Nein, lieber würde ich mehrere Pullover, zwei Taschen, eine Decke und eine Mütze nähen, mehrere Mützchen häkeln, Babygläschendeckel mit blauer Farbe besprühen und bevor es endgültig Herbst ist den Garten noch ein wenig in Ordnung bringen.
Grumpf.

Mittwoch, September 08, 2010

Kein Sommer mehr und noch kein Herbst

Ich will noch ein bisschen Sommer. Dann darf es auch mal einen Sommerregen geben.
Oder endlich Herbst, mit buntem Laub und so. Dann hab ich auch nichts gegen Regen.
Aber das grade, das ist doof.

3x Zoo

Am Freitag waren wir im Heidelberger Zoo.
Das neue Elefantenhaus ist richtig schön geworden, ich denke da mit grausen an das alte zurück in dem die beiden betagten Elefantendamen kopfpendelnd stumpf herumstanden. Das Affenhaus finde ich immer noch nicht gut. Trotz der Tafel innen, die beschreibt wie toll sie das vor 20 Jahren umgebaut haben, finde ich, das wäre das nächste dringende Projekt.
Mit dem Kind waren wir noch nicht im Streichelzoo, haben aber lange vor den Meerschweinchen und Kaninchen gestanden und auch lange den dicken Schweinen (die wurden grad mit Äpfeln gefüttert) und den Ziegen zugeguckt.Auge in Auge mit der Ziege. Und diese plüschige hätt ich mir gern unter die Jacke gesteckt.
Samstag waren wir auf der Terraristikbörse in Mannheim um ein paar Pflänzchen und Vogelspinnen zu verkaufen. Hauptsächlich um eher reinzukommen und vor den ganzen Besuchermassen schonmal alle Stände angucken zu können. Das war dann auch wieder ganz schön voll, aber bei weitem nicht so groß wie in den Jahren davor, da es eine Doppelbelegung der Halle mit Gunter von Hagens Ausstellung "Körperwelten - Die Anatomie der Tiere" gab und die Terraristikbörse auf diverse Nebenräume und Durchgangsbereiche ausweichen musste. Darum weiß ich auch nicht, ob ich wirklich alles von der Börse gesehen habe. Nach mehreren Jahren, die wir uns nun schon auf solchen Börsen herumtreiben, hatte ich in den letzten zwei Jahren ein Sättigungsgefühl, ich bin an den Ständen vorbeigegangen und kannte alles. Gecko, Gecko, Frosch, Spinne, Spinne, Frosch, Schlange, ... Aber diesmal sind mir ein paar Tiere aufgefallen. Die gab es sicher auf den vorigen Börsen auch, aber jetzt haben sie mein Interesse geweckt.
Da wäre der Dickfingergecko:Artikel bei Wikipedia.
Quelle: Wikimedia commons

Der Streifen-Zwerggecko (Lygodactylus kimhowelli):
Quelle: Wikipedia

Und der Baumhöhlenkrötenlaubfrosch (Phrynohyas resinifictrix oder Trachycephala resinifictrix) : Artikel bei Wikipedia.
Quelle: Wikimedia commons, Bild von Wilfried Berns

Ich habe aber keinen davon mitgenommen. An neuen Tieren haben wir uns auf Schmettelingsraupen und eine neue Schabenart beschränkt, beides im Tausch gegen Pflanzen. Außerdem haben wir drei Sorten Passionsblumen mitgebracht und ein paar Insekten im Auftrag für eine Terraristik-AG.

Das war also der käufliche Zoo. Und da die Aussteller auch noch freien Eintritt in die Körperweltenausstellung hatten gingen wir danach noch kurz durch den plastinierten Zoo.
Da durfte man leider nicht fotografieren, aber die Exponate sind echt beeindruckend. Am erstaunlichsten fand ich den histologischen Schnitt durch einen Elefanten. Allein, dass das möglich ist... Die größten Exponate sind ein Elafant (hautsächlich die Muskeln, am Rüssel und an den Füßen wirds richtig interessant) und eine Giraffe (die ja auch auf den Plakaten abgebildet ist).
Wie allerdings die Gefäßsysteme (Lamm, Ente, Kaninchen) plastiniert worden sind mag ich mir lieber nicht vorstellen, denn eigentlich müssten die Tiere dafür ja noch gelebt haben, damit der Blutstrom die Plastinationsflüssigkeit auch in die ganz kleinen Kapillargefäße bringt. Sonst lässt sich sowas feines ja nicht freipräparieren. (nichtananatomiedenken-nichtananatomiedenken-nichtananatomiedenken-...)

Das fand ich jetzt echt interessant, aber in die echte Körperweltenausstellung würd mich niemand reinkriegen. Ich fand hier auch den Gorilla grenzwertig.

Webschaf-Curry

Sehr, sehr lecker!

Für alle die wissen wollen wie es geht: Es ist Pi x Daumen gekocht, aber ich hab mir ungefähr gemerkt, was reinkam.
Also zum Nachlesen und nachkochen auch für mich:

400g Hähnchenbrust, kleingeschnitten (kann man auch weglassen oder Tofu nehmen)
1 Dose Kokosmilch
3 tl grüne Currypaste
Einige Blätter Basilikum
2 dicke Knoblauchzehen, zerdrückt
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1 große Süßkartoffel
2 große Karotten
1/4 Chinakohl
Mungobohnensprossen
1 gelbe Paprika
1 grüne Paprika
2-3 Lauchzwiebelstangen
1 Zucchini (eigentlich war es eine halbe sehr große)
1/2-1 Pepperoni
1/4 l Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe)
1 tl Chinagewürz

Das Gemüse kleinschneiden, die Karotten in dünne Stifte, die Pepperoni ganz fein und die anderen Sachen in mundgerechte Stücke. Zu der Hühnerbrühe in den Topf geben und dünsten. Die Süßkartoffel ruhig als letzte Zutat, die ist roh sehr hart, wird aber sehr schnell weich, ähnlich wie Kürbis.
Vergessen Sie die Mungobohnensprossen nicht, meine stehen noch noch im Kühlschrank :-/

In einem zweiten Topf die restlichen Zutaten kochen.
Wenn das Hähnchenfleisch gar ist alles zusammenrühren und mit Reis servieren.

Guten Appetit!

Mittwoch, September 01, 2010

Babyschwimmen, Klappe die Zweite

Gestern war es wirklich soweit, der neue Schwimmkurs fing an.
Das ist ja sooo viel besser als vorher.
Alles: Lehrerin, Konzept, Schwimmbad, Teilnehmer, Uhrzeit.
Und meine Wasserratte hat die ganze Zeit gegrinst, geplanscht und gejuchzt.

Zähne

Gestern um sieben ins Bett, heute Morgen geschlafen bis um sieben (mit einer Milchflaschenunterbrechung um fünf).
Danach ein frühes Vormittagsschläfchen
und schläft schon wieder.
Dazwischen abwechselnd quietschfidel und glücklich spielend, anhänglich schlapp oder schmerzgeplagt und jammerig.
Zähne kriegen muss anstrengend sein.
Immerhin schiebt sich der erste seit ein paar Tagen raus.

Es ist so still...

Ich dachte grad:
"Ich hör gar nichts mehr, ich geh mal gucken, was das Kind macht..."


Beim Spielen eingeschlafen.

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Das rosa Ding im Hintergrund ist übrigens das Nilpferd (und schläft anscheinend auch).

Kürbischen


Dass die einzige Kürbispflanze (von 36!) die den Schnecken entkommen ist ausgerechnet eine Handgranate (oder Handgranatenhybride) sein muss. Immerhin trägt sie noch eine zweite (kleine) Frucht.