Samstag, Juni 19, 2010

Stilmittel gesucht

Wenn im Buch oder Film das Wetter die Stimmung wiederspiegelt, wie nennt man das?
Das häufigste Beispiel wäre wohl, dass es regnet wenn jemand traurig ist. Oder Gewitter eingesetzt wird um dramatische Szenen zu untermalen.

Wir suchen den genauen Fachausdruck für das Stilmittel. Da knobeln wir schon eine Weile dran rum.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Gibts da überhaupt einen Ausdruck für? Oder ist das sowas wie "nicht mehr durstig" und mann muss erst ein "sitt" erfinden?

Schöne Grüße!!
Inken

Pfarrfrau hat gesagt…

Seelenlandschaft, glaube ich. Zumindest hieß es bei uns im Deutsch-LK so.

Sunni hat gesagt…

Wenn das per Lautung geschieht(also Regen hörbar gemacht wird), dann ist es Onomatopoesie, wenn es nur "so" also ohne jede Lautmalerei geschieht, so nennt man es entweder einen Parallelismus oder auch den metaphorischen Gebrauch einer Situation. Lieben Gruß!

Alke hat gesagt…

Danke erstmal, ich muss mal nachhorchen ob das Gesuchte dabei ist. Morgen weiß ich sicher mehr. Weitere Vorschläge werden in der Zwischenzeit gerne entgegengenommen.

Alke hat gesagt…

Vielen Dank Euch allen!

Mein Mann sagt sunni ist nah dran. Es ist auf jeden Fall ein Parallelismus, aber Parallelismus hätte er sich sicher gemerkt.
Er meint es müsste noch eine nähere Eingrenzung geben für den Fall, dass das Wetter die Stimmung hervorhebt. Also ein Spezialfall des Parallelismus, der nochmal einen eigenen Namen hat.