Dienstag, Juni 30, 2009

Zimmer frei

Anfang Juni habe ich mein WG-Zimmer gekündigt. Gerade habe ich eine Anzeige geschaltet, zu Mitte/Ende September suche ich einen neuen Mitbewohner (m/w) für meine WG. Ein bisschen wehmütig bin ich schon, denn im Moment wohnen lauter nette Leute da, der Kontakt zu den anderen Leuten im Haus ist gut und ein bisschen graut es mir auch vor der täglichen Pendelei. Andererseits freue ich mich drauf Abends einfach zu Hause zu sein, bei dem Menschen, der mir wichtiger ist als alle Mitbewohner/innen, mögen sie noch so nett sein. Und ich kann mich langsam wieder dran gewöhnen mehr zu Hause zu sein.
Ich bin gern zu Hause. Mein zu Hause ist für mich einer der schönsten Orte der Welt. Aber ich glaube auch, dass einem da die Decke auf den Kopf fallen kann. Ich hab das nur in den fast zwei Jahren, die wir dort wohnen, noch nie ausprobieren können. Ich bin auch gern in Mainz, seit ich hier ein paar nette Menschen kenne, Kollegen, Mitbewohner, Couchsurfer, die Leute aus dem Chor und ein paar nette Mädel aus dem Französischkurs.
Aber es fällt mir wahnsinnig schwer Montags und Freitags umzuschalten. Oft sitze ich am Samstag Vormittag hibbelig auf dem Sofa, bin voller Tatendrang, weil das Wochenende ja genutzt werden will, und weiß gleichzeitig nix richtiges mit mir anzufangen bzw. weiß nicht wo ich anfangen soll bei allem was zu tun ist.

1 Kommentar:

Frau ... äh ... Mutti hat gesagt…

und wenn´s mal zu spät zum Pendeln wird, dann wissen Sie ja, wo Sie ´nen Zwischenstopp machen können.