Donnerstag, Oktober 30, 2008

Von der Bedeutung einer Zweitgarderobe

Heute Mittag* war ich ein bisschen froh darüber, im September auf dem Weg zur Arbeit in einen Platzregen gekommen zu sein. Hauptsächlich war ich aber stinkig. Im wahrsten Sinne des Wortes.
An einem der Hintereingänge steht ein Aschenbecher. Eine schlanke hüfthohe Säule mit einer Kuhle obendrauf in der man Kippen ausdrücken kann. Da es in Mainz ständig regnet steht da natürlich sowas wie Wasser drin. Mit Regenwasser hat das allerdings nicht mehr viel zu tun, es hat eher Ähnlichkeiten mit dem Ankh.
Diese Metastabil auf der schmalen Treppe stehende Säule mit der Kippensuppe oben drin habe ich heute umgerannt.
Und weil ich im September in den Regen gekommen bin (und das glücklicherweise an einem Freitag war und ich meine Reisetasche schon im Büro hatte und die Klamotten wechseln konnte) hatte ich die damals nasse, inzwischen trockene Jeans noch im Schrank und konnte die tropfende Kordhose, die sich nicht so recht entscheiden konnte, ob sie nach Aschenbecher oder nassem Hund riechen soll, aufs Flachdach vorm Fenster verbannen.

*Eigentlich gestern Mittag, aber ich habe den Beitrag gestern schon geschrieben und dann nicht abschicken können weil in der WG Internet und Telefon tot sind.

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