Dienstag, April 29, 2008

Postcrossing

Was Postcrossing ist habe ich schon mal geschrieben.
Aber warum macht man das? Und was schreibt man da?
Ich habe wieder damit angefangen um die vielen häßlichen Tesafilmreste, ausgeblichenen Stellen und Macken in meiner Zimmertür zu verdecken. Und weil Postkarten manchmal kleine Geschichten erzählen. Vor allem natürlich alte Postkarten, aber manchmal auch Postcrossing-Karten. Ich freu mich auch, wenn ich in Büchern Zettel finde, Notizen, alte Briefe, und irgendwie haben Postkarten von fremden Leuten eine ähnliche Aura.
Darum kann ich mit den "Ich bin 23 Jahre alt, wohne in Helsinki und arbeite als Schuhverkäuferin, Happy Postcrossing" Karten gar nicht so viel anfangen. Oberflächlich. Ich mag auch keine Skylines, die zeigen mir die Oberfläche einer Stadt. Meist finde ich die Handschrift interessanter als den Text.
Ab und zu verschicke ich auch solche Karten, aber es ist zumindest immer ein Schaf mit draufgezeichnet. Einmal habe ich ein Rezept aufgeschrieben, weil ich gerade gebacken hatte. Jemandem, der in seinem Profil geschriebn hat, dass er Bier mag habe ich das Bier beschrieben, dass ich während des Schreibens getrunken habe und das Etikett mit auf die Karte geklebt.
Natürlich gibt es zig verschiedene Gründe, warum Leute bei Postcrossing mitmachen.
Und da ist grad mein Problem. Ich habe eine Adresse gezogen von einer Frau, die möchte, dass ich die Karte in einen Umschlag stecke. In dem Fall wohl, weil sie Postkarten und Briefmarken separat sammelt. Irgendwie ist das aber das genaue Gegenteil meiner Motivation. Ich möchte Postkarten mit Marke und Stempel, die mir sagen, wer sie geschrieben hat und wo sie gewesen sind. Und jetzt möchte jemand eine nichtssagende blanke Karte von mir.
Oh je.

Teure Karotten


Da könnten einem die Meerschweine wirklich die Haare vom Kopf fressen.

Knöpflepfanne


Dienstags und Donnerstags gibt es im Bereich der Theke 1 auch ein Pfannengericht. Meistens ist das nicht vegetarisch. Heute gab es aber eine vegetarische Knöpflepfanne. Das hätte durchaus eine Konkurrenz zu den zwei lächerlich kleinen, verkohlten Kartoffeltaschen mit Frischkäsefüllung sein können, die es an Theke 3 gab. Hätte, wäre das Gemüse nicht roh und die Knöpfle nicht versalzen gewesen. Nur darum war auch noch was über, als mir einfiel ein Foto zu machen. Ans Foto wurde ich übrigens erinnert, weil jemand anderes am Tisch auch das Essen Fotografiert hat. In dem leeren Schüsselchen befand sich Irish-Coffee-Créme, die war gut.

Neues Büro

Bisher habe ich mit im Büro eines Kollegen gesessen, dass eigentlich für zwei Leute zu klein ist. Mein Schreibtisch stand direkt neben der Tür und jeder aus der Arbeitsgruppe, der seine Ausdrucke holen wollte lief hinter meinem Rücken lang, denn die Drucker standen (und stehen) auch noch in dem Raum.
Gestern konnte ich aber endlich in ein eigenes Büro ziehen. Das muss ich zwar irgendwann auch wieder teilen, dafür ist es aber auch doppelt so groß.

Laptopgeschädigt

Ich habe gerade am Büro-Computer das Touchpad auf der Tastatur gesucht.

Donnerstag, April 24, 2008

Neue Mitbewohnerin in Mainz

Ich teile mein Zimmer seit zwei Wochen. Nicht nur mit einen Dutzend Achatschnecken, sondern auch mit Svantje.
Wir vertragen uns gut. Wenn ich vom Institut zurückkomme schläft sie meistens noch, aber sobald sie dann wach wird (meist zwischen neun und zehn) lasse ich sie raus:Und dann wird alles inspiziert:Wenn sie müde wird geht sie von selbst wieder in ihr Bett. Dann mache ich hinter ihr zu und gehe selbst in die Koje. So wie jetzt. Gute Nacht.

Montag, April 21, 2008

Schafe

Ab morgen wieder im Sortiment.

Mittwoch, April 16, 2008

Anaerobic

Als ich kurz vor Kursbeginn an der Halle ankam stand schon eine Schlange davor, alle anscheinend schon in Trainingsklamotten hingelaufen. Als ich Punkt viertel vor umgezogen war und mich hinten anstellen wollte, war die Hälfte der Schlange weg und die Halle voll. Kein Aerobic für das Web-Schaf. Als ich mich wieder umgezogen hatte und nochmal durchs Fenster reingeguckt habe sah es in der Halle aus wie in einer Seehundkolonie. Die fühlen sich hinterher bestimmt auch anaerob, so wenig Luft und so viel Leute...

Früh am Morgen,

es ist Frühling, ich hör die Vögel singen, mit weht ein kühler Wind um den Hintern (Nein, eigentlich ist mir ARSCH-kalt) und ich möchte meine Mitbewohner treten.
Man kann Fenster* auch wieder zumachen. Muss man aber anscheinend nicht.

* hier speziell das Klo-Fenster

Das Geräteturnen und ich

ich glaub, wir werden keine Freunde.
Der Trainingsfaktor ist zu gering. Bei 32 Leuten und 1,5 Trainern steht man einfach zu viel rum bis man selbst mal wieder dran ist.
Der Blamagefaktor ist dafür umso höher. Es stehen einfach zu viele Leute gleichzeitig rum (s.o.) und gucken einem zu. Dazu scheine ich die einzige zu sein, die noch nie geturnt hat (abgesehen vom Schulsport und da ist Turnen bei mir auch schon fast 15 Jahre her.)
Deshalb ist auch der Frustfaktor extrem hoch. Ich kann es einfach nicht.
Heute habe ich aber tatsächlich Muskelkater. In den Schultern (tatsächlich vom Turnen?) und in den Oberschenkeln+Po (Nachwirkung vom Fußball?). Und damit geht es heute Abend zum Aerobic.

Dienstag, April 15, 2008

Photos!

Lange gab es keine Photos hier im Blog, weil meine Kamera permanent behaupet ihre Akkus seien leer. Egal ob frisch geladene Akkus oder neue Batterien drin sind. Enno war so lieb und hat mir vor zwei Wochen seine geschickt, heute habe ich endlich mal die Photos auf den Laptop gezogen. Also gibt es jetzt einen Photo-Nachschlag der letzten zwei Wochen:
Fast gleichzeitig mit der Kamera kamen diese drei Süßen bei uns an, mitgebracht von der Lieblingsschwester. Leider machen sie bei uns nur Zwischenstation, nächstes Wochenende muss ich sie schon wieder hergeben.
Frau Mutti wollte ein Beweisfoto von den verunglückten Igelkeksen. Voilá!
Wer kann mir sagen, was das für ein Strauch ist?
Das Mensaessen vom letzten Mittwoch: Kaiserschmarrn und Linseneintopf. Hätte ich vorher gesehen, das es Linseneintopf gibt, hätt ich wohl nur den genommen, aber da war der Kaiserschmarrn schon auf dem Teller. Der Eintopf war wie immer sehr gut, der Kaiserschmarrn mit Apfelmus hat nicht einmal meine niedrigen Erwartungen an Mensa-Kaiserschmarrn erfüllt.
1. Es fehlten die Rosinen.
2. Er bestand nicht aus Pfannkuchen, sondern aus kleingeschnittenem Bisquitboden.
Da ist die Mensa in Heidelberg ausnahmsweise mal besser.
Und zuletzt ein Photo meiner derzeitigen Forschungsobjekte:

Kater, wo bist Du?

Kein Muskelkater vom Fußball gestern?
Meine Beine fühlen sich immer noch ein Bisschen schwer an, aber nicht schlimmer als gestern. Auf der Rückseite der Oberschenkel und rechts und links entlang der Wirbelsäule ziehts ein wenig, was man wohl als Muskelkater deklarieren könnte, wenn man pienzig wär.
Also, ich bin Fit für weiteren Sport heute Abend. Geräteturnen? Konditionstraining?

Montag, April 14, 2008

EC-Kartenbetrug und Ladendiebstahl

Heute Abend habe ich schnell noch in der Kinderabteilung von Cnausrig und Arm eingekauft (weil Training draußen in kurzen Hosen grad nicht so toll ist und Trainingsanzüge in Größe 164 ein Bruchteil von denen in Größe 36 kosten) und war dann tatsächlich im Kurs für krumme Beine und kaputte Knie (und nicht in dem für lange Beine und kaputte Knie). Allerdings sah ich mich schon statt dessen mit Ladendetektiven und Kaufhauschefs diskutieren. Zu erst bemerkte die Kassiererin, dass meine Bankkarte nicht unterschrieben ist. Das ist auch richtig so, die funktioniert nämlich nur mit Pin und hat nicht mal ein Feld zum Unterschreiben auf der Rückseite. Sie wollte sich aber trotzdem erst vergewissern, dass sie die annehmen darf und rief eine Vorgesetzte an. Die war nicht aufzutreiben, es wurde herumtelefoniert und zurückgerufen, immer hin und her und zwischendrin erklärte ich immer wieder, dass das ein Konto für Studenten ist und meine Bank (der ich jetzt endlich mal die Hölle heiß machen muss deswegen) da nur Karten rausgibt, die nur mit Pin funktionieren, nicht mit Unterschrift. Schließlich hatte sie es selbst satt und war dann doch zufrieden damit gründlich den Namen auf meinem Perso mit dem auf der Karte und das Bild mit mir abzugleichen und ließ es auf einen Versuch ankommen. Und siehe da, die Kasse erkannte die Karte, ich konnte meine Pin eingeben und bezahlen. Was ein Glück, das auf meinem Perso und der Bankkarte inzwischen wieder der gleiche Name steht.
Damit nicht genug ertönte am Ausgang das gnadenlose "PIEP!" das jedem im ganzen Kaufhaus mitteilt, dass da jemand nicht bezahlt hat. Ich bin brav zur Kasse getappelt (anderes Stockwerk, andere Kasse) und hab mich angestellt, damit die Kassiererin den Chip entfernt, da kam schon der Sicherheitsdienst um die Ecke (Kein kauziger, offensichtlich unauffälliger Ladendetektiv, sondern einer mit dicker Jacke mit Aufnähern und Funkgerät am Gürtel). Ich bin gleich hin und habe erklärt, dass ich das war, ich die Sachen aber eben gekauft habe. Der Mensch vom Sicherheitsdienst hat den Kassenzettel mit den Sportsachen abgeglichen, alle drei Teile einzeln vor den Sensor gehalten und schließlich das Etikett der piepsenden Jacke abgeklebt. "Da haben sie ja gleich zweimal Pech gehabt. Erst die Karte, jetzt das Etikett."
Da hatten die tatsächlich im Hintergrund schon den Sicherheitsdienst alarmiert, bloß weil meine blöde Bank mir keine anständige EC-Karte gibt. *grummel*

Ballett oder Fußball?

Ich fühl mich ziemlich unfit. Nachdem ich in Heidelberg nach dem Diplom eine Gästekarte für den Hochschulsport hätte kaufen müssen, habe ich nicht mehr regelmäßig Sport gemacht. Vorher habe ich ja mehr oder weniger regelmäßig Badminton gespielt.
Aber jetzt bin ich in Mainz wieder eingeschrieben und habe beschlossen gleich zum Semesterstart das Sportprogramm zu nutzen und hab mir für jeden Tag diese Woche was zum reinschnuppern rausgesucht. Mal schauen, wobei ich hängenbleibe.
Was ich noch nicht weiß ist, ob ich Donnerstag zum Badminton gehe, weil mir ein Trainingspartner fehlt und weil ich nicht weiß, ob ich mich bei den Anfängern oder bei den Geübten einsortieren soll. Eigentlich sollte ich ja Geübte sein, weil ich schon 2 Semester Badminton gespielt habe. Andererseits kriegt man im Anfängerkurs als erstes die Spielregeln vermittelt. Bisher habe ich aber auch sehr viel Spaß gehabt, ohne die kompletten Regeln zu kennen. Ich will doch einfach nur hinter einen Ball herwetzen. Aber ich nehme an, die im Kurs für Geübte haben alle den Anfängerkurs mitgemacht und die Regeln eingebläut bekommen und bestehen darauf sie anzuwenden.
Wenn ich dazu bedenke, wie oft ich in Heidelberg beim Badminton verloren habe und wie selten gewonnen, brauche ich eigentlich gar nicht zu überlegen.

Und heute Abend? Ballett oder Fußball?
Ersteres habe ich noch nie gemacht und ich wär echt neugierig drauf, bin aber garantiert zu ungelenkig dafür. Letzteres macht mir auf jeden Fall Spaß, aber es wäre vermutlich unfair mich bei einer Teamsportart anzumelden, so unsportlich wie ich gerade bin.

*grübelgrübel*

Mittwoch, April 09, 2008

Evander Holyfield look-alike

Aufgekratzte Ohrläppchen bluten wie Sau.
Ein Ohrläppchen ist eine blöde Stelle zum Pflaster aufkleben.
Meine Jacke muss dringend in die Wäsche.
Grumpf.

Passendes Filmzitat:
"Van Gogh, Ohr ab." (Und? Wer weiß, aus welchem Film das ist?)

Montag, April 07, 2008

Ich bin ein Held!

Naja, nicht wirklich. Aber Lena (die, die gelegentlich in den Kommentaren zu finden ist) hätte meine Glanzleistung heute mit folgenden Worten kommentiert: "Na Du bist 'n Held..."
Ich kam eben in mein WG-Zimmer und beim Anblick des abgezogenen Betts fiel mir siedend heiß ein, was ich heute hätte mitbringen müssen.

Freitag, April 04, 2008

seltsam

Der Rheinische Bauerneintopf war eine Kartoffelsuppe mit ganz viel verschiedenem Gemüse. Wahlweise mit oder ohne Wurst. Lecker und so sättigend, dass ich das hartgekochte bunte Ei noch nicht gegessen hab.

Nun zum seltsamen: Gestern wurde die Kaffeemaschine gewartet/gereinigt/repariert. Bevor ich eben meinen Kaffee getrunken habe, habe ich mich fit und wach gefühlt, jetzt bin ich total groggy.

Urks!

Ich liebe Spätzle.
Aber ich hasse Bärlauch über alles.

Weiß jemand was Rheinischer Bauerneintopf sein könnte? Das ist heute die einzige potentielle Alternative zu Bärlauch-Spätzle. Klingt aber irgendwie nach Speck oder Mettenden oder sowas als Einlage.
Naja, ich werde es herausfinden.

Mittwoch, April 02, 2008

Alles, was man braucht ist ein Löffel

Mein Mensaessen (heute wieder ohne Bild) bestand aus tomatisiertem Bohneneintopf, einem Brötchen, Salat vom Büffet und Schokoladen-Mousse.
Geplant waren nur Eintopf, Brötchen und Mousse (dafür braucht man einen großen und einen kleinen Löffel), dann sah der Eintopf aber so wenig appetitlich aus (grüne Bohnen in wässrig roter Soße, erwartet hatte ich etwas in der Art von Baked Beans), dass ich nur eine kleine Portion nahm und mir zum ersten Mal am Buffet einen Teller Salat zusammensuchte (dafür braucht man eine Gabel). Das hat mich vom Kurs abgebracht und ich bin nicht am Mousse vorbeigekommen, das ich prompt vergessen habe.
Am Tisch stellte ich dann fest, das ich jetzt einen kleinen Löffel zu viel und eine Gabel zu wenig habe. Also wurde auch der Salat gelöffelt. Ein Schälchen Eintopf (der doch ganz ok geschmeckt hat, nur etwas wässrig und anders als erwartet) ein Brötchen (das warm aber knochentrocken war) und ein Bisschen Salat machen aber nicht satt und deshalb musste doch noch ein Nachtisch dazu. Auf dem Weg zurück zur Theke kommt man an der Geschirrrückgabe vorbei, "Da kann man ja schonmal alles bisher gebrauchte zurückgeben, dann ist es vom Tisch." dachte ich mir. Dachte aber nicht so weit meinen kleinen Löffel zu behalten. Dachte auch nicht daran mir einen neuen mit zu bringen und stellte somit zum zweiten Mal erst bei Tisch ein Mißverhältnis von Besteck und Speise fest. Zum Glück fand sich noch ein unbenutzter großer Löffel.
Ein Löffel für alles hätte also gereicht. ;-)
Die Mousse war lecker wie immer, aber großporiger und etwas weniger fest und cremig als sonst. Und ich merk schon das Schlafmittel, das da immer reingemischt wird.

Zum Nachtisch für Euch noch ein Link um die spannendste aller Fragen in der Mensa zu beantworten: Und was gibt es Morgen?

Blogempfehlung - Kantinenblogger

Da gibt es tatsächlich noch jemanden, der sein Kantinenessen fotografiert und das sehr viel regelmäßiger als ich.
Bei mir gibt es mangels Kamera in absehbarer Zeit keine Mensa-Bilder. Also Schaut doch dafür einfach mal beim Kantinenblogger vorbei.