Donnerstag, Februar 28, 2008

Schluckauf

Nicht ich habe Schluckauf, sondern das Messgerät.
Es ist irgendwie immer so: Fängt man mit einer Diplom- oder Doktorarbeit an geht immer erstmal etwas essentielles kaputt.

*sing*
Das MS, das hat Schluckauf, oh das arme.
Will sich keiner denn des Messgeräts erbarmen.
Das MS, das hat Schluckauf,
und dann taucht kein Peak auf,
Hätt ich selber lieber Schluckauf
und dem MS ging es gut.

(zur Melodie von 'meine Bieber haben Fieber')

Oh.

Gestern Morgen: Ich ziehe das Hoftor hinter mir zu und hab den Türgriff in der Hand.
Heute Morgen: Ich ziehe die Toilettentür hinter mir zu und habe den Türgriff in der Hand.

Dienstag, Februar 26, 2008

Sei mein Frühstück!

Ich arbeite mit vielen Leuten zusammen, die kein deutsch sprechen. Das ist für mich kein Problem, solange alle flüssig englisch reden. Leider gibt es dazu aber auch viele (in der Mehrzahl deutsche) Kollegen, die ein ganz grausames englisch sprechen. Das liegt bei vielen an der (sehr deutschen) Aussprache, bei anderen an abstruser Grammatik und oft fehlen einfach gängige Vokabeln. Die Unterhaltungen, die man so auf dem Gang mitbekommt, drehen sich dann meist um irgendein "thing" und ich frag mich immer,wie man bei so vielen verschiedenen things (sings *schüttel*) den Überblick behält und ob es nicht einfacher wäre den Gesprächspartner mal nach seinem Wort dafür zu fragen.
Beim Bahnfahren ist es ähnlich, aber da bleibt es wenigstens bei einer amüsanten Aussprache. (Wi wisch ju ä pläsant Dschornai). Normalerweise haben die ja ihre Standardtexte, die sie ablesen. Nur gestern nicht. Der Mitarbeiter, der die Fahrgäste begrüßt hat muss seinen Spickzettel verbummelt haben, jedenfalls musste er improvisieren und das führte dann zu der Durchsage "You can become breakfast in coach eleven."

Donnerstag, Februar 21, 2008

Heisenbergs Radio

Diese Woche war ich unter anderem mit Probenaufbereitung beschäftigt. Sowas kann ganz schön monoton sein, wenn man mit jeder Probe die gleiche Prozedur wiederholt. Dann ist man froh ein Radio im Labor zu haben.
Das Radio, das mich diese Woche dabei unterhalten sollte, war aber ein selten exzentrisches Exemplar. Abgesehen davon, dass der Lautstärkeregler abgebrochen war, weshalb es viel Fingerspitzengefühl für die Lautstärkeregelung erforderte, ließ sich auch nur entweder der Sender oder die Lautstärke gleichzeitig einstellen und das auch nur für den Moment in dem man sich direkt daneben befand. Es gab also wahlweise lautes Rauschen oder Radiosender in ganz leise. Dritte Möglichkeit: Ein Radiosender in mühevoll eingestellter angenehmer Lautstärke, der 20 Sekunden, nachdem man wieder an der Arbeit ist plötzlich still ist.
Es lebe der i-pod.

HUPS!

Ich bin vergesslich und lasse oft Dinge zu Hause liegen. Unterwegs weniger, weil ich mir angewöhnt habe meine Gepäckstücke auf einer Zugfahrt beispielsweise vor der Fahrt durchzuzählen und während der Fahrt, beim Umsteigen, beim Aussteigen immer wieder nachzähle, wieviele es sind. Im Zug habe ich seitdem nie wieder etwas liegen lassen.
Wenn ich das Haus verlasse oder von irgendwo nach Hause gehe habe ich eine ähnliche Methode um nichts wichtiges zu vergessen und mich nicht auszusperren. Jedesmal, wenn ich durch eine Haustür nach draußen gehe, frage ich mich nach HUPS.
HUPS steht für:
Handy
Uhr
Portemonaie
Schlüssel

Wenn ihr mich also irgendwo an einem Ausgang stehen seht und ich den Eindruck mache als hätte jemand den Resetknopf gedrückt, einfach nicht wundern, ich denke sicher grad drüber nach, wo denn wohl mein Handy ist.

Mittwoch, Februar 20, 2008

Torfprobenaufbereitung

Schonmal versucht Heu mit einem Teelöffel in ein statisch geladenes Filmdöschen abzufüllen?
So ungefähr, nur ganz anders.

Montag, Februar 18, 2008

Kinder machen krank

Vor einer Weile habe ich schon überlegt, ob es mir nur so vorkommt, dass Bloggerinnen mit Kindern ständig schreiben, dass sie oder wahlweise auch die ganze Familie krank sind, oder ob man in der Umgebung von (kleinen) Kindern tatsächlich öfter krank wird.
Am Wochenende waren meine Nichten (eineinhalb und zweidreiviertel) zu Besuch. Jetzt fühl ich mich matschig.

Dienstag, Februar 12, 2008

Pimp my room! (Fortsetzung)

Seit ich um Verschönerungsvorschläge für mein WG-Zimmer bat ist es schon ein bisschen gemütlicher geworden:Und es wäre nicht mein Zimmer, wenn ich nicht auch wenigstens ein Terrarium hier hätte.
Eine von den großen Schnecken habe ich letzte Woche mitgenommen (Das ist übrigens nicht Hildegard-Oskar sondern Nemo) und ein gutes Dutzend von den kleineren. Und weil es hier kälter ist als im Spinnenzimmer zu Hause haben sie sich auch sofort alle verkrochen und waren nicht mehr gesehen. *grummel*

Montag, Februar 11, 2008

Knoten


- im Hirn
- in der Wolle
- in den Fingern

Ich werde das nie können.

Reichhaltig

Donnerstag, Februar 07, 2008

Liebe Jogger,

Ihr könnt meinetwegen joggen wo und wann immer ihr wollt. Wenn ihr im Dunkeln joggen geht, weil ihr ein paar Pfunde zu viel habt, die ihr nicht zeigen wollt, ist das auch ok. Aber in schwarzen Trainingsanzügen unbeleuchtete Feldwege lang zu laufen ist eine bescheuerte Idee.
Wenn ich dann links an Euch vorbeifahre, seid einfach froh, dass ich Euch trotzdem gesehen habe. Das "Rechtsfahren, GELL?" könnt Ihr Euch nächstes Mal sparen. Hätte ich natürlich machen können. Hätte Euch aber auch nicht gefallen.

(Und sind diese albernen Hantelchen wirklich nötig?)

100!

Nach dem Geocaching-Samstag in Mainz mit Enno:

Draußen

scheint die Sonne und es riecht nach Frühling.

Mittwoch, Februar 06, 2008

Tortengräber

Ich kaufe oft Bücher, wenn mir der Klappentext gefällt. Außerdem hat ein Buch eine gute Chance von mir gekauft zu werden, wenn es ein Krimi ist und einen Bezug zu einer Stadt oder Region hat. Samstag Abend in der Bahnhofsbuchhandlung in Mainz fiel die Wahl deshalb auf 'Tortengräber' von Heinrich Steinfest.
Meine Erwartung nach dem Text auf der Rückseite: Angesiedelt in Wien mit Beschreibungen der Stadt (da war ich noch nie, aber in solchen Fällen guck ich mir die genannten Adressen ganz gerne mit Google Maps an), komisch, kauzige Charaktere, knifflige Ermittlungen (soll ja immerhin ein Krimi sein).
Die ersten 20 Seiten lassen sich so zusammenfassen: Jemand ruft zufällig eine Nummer an, gerät dadurch in eine Fangschaltung der Polizei, weil dort auf den Anruf eines Entführers gewartet wurde, wird daraufhin in seiner Wohnung festgenommen und Wochenlang irgendwo festgehalten und gefoltert, weil ihm niemand glaubt, dass er einfach nur eine zufällige Nummer angerufen hat. Null Ermittlungsarbeit. Null Lokalbezug. Die einzigen beiden Personen über die man etwas erfährt (der festgenommene perverse Anrufer und die langweilige Ermittlerin) haben beide kaum Charakter und absolut nichts, womit man sich identifizieren könnte.

Gute Idee. Mieserable Umsetzung.
Ich werde nicht weiterlesen, es sei denn, es sagt mir jemand, dass das Buch noch deutlich besser wird.
*grumpf*

Und morgen erzähle ich Euch, ob 'Keltenkreis' besser ist.

Im Eimer.

Gefunden in einem Baumarkt.

Nachtrag (Um Sabine zu beruhigen):
Beim letzten Mal, als ich da war, hatte es auch schon jemand gemerkt und es stand "Meerschweinfutter im Eimer" auf dem Schild. Schade eigentlich.

Freitag, Februar 01, 2008

Tropf, tropf, tropf

Es regnet und regnet und regnet.
Das soll aufhören! Wir wollen doch morgen den ganzen Tag geocachen.