Donnerstag, Dezember 18, 2008

Many people

- Many a pepola called youa

- Who called?

- I don'ta know whoa.

Vielen Dank für diese wertvolle Information.

Kann ich mein Büro bitte, bitte wieder für mich haben? (Wenn überhaupt niemand ans Telefon geht seh ich wenigstens, wer angerufen hat.)

Montag, Dezember 15, 2008

Gefunden!

Mein erster Nachtcache. Aber allein hätt ich den nicht geschafft.
Mann, ist mir kalt.

Auf in die Nacht

Ich geh jetzt mit ein paar anderen Doktoranden ganz spontan meinen ersten Nachtcache suchen. Naja, für die anderen nicht ganz so spontan und einige von denen haben sich schon mehrere Zähne dran ausgebissen, aber ich bin eher kurzentschlossen dabei und dementsprechend wenig vorbereitet. Wird sicher trotzdem cool.

Donnerstag, Dezember 11, 2008

Komatös

Ich habe diese Woche viel wichtiges geschafft und fühle mich einerseits ein bischen high, andererseits völlig ausgelaugt.
Nur noch morgen, dann ist Wochenende.
Und trotzdem freu ich mich auch schon auf Montag.
Verrrückt.

Donnerstag, Dezember 04, 2008

Smile!

Au! to

Vor einem Monat sollte der Astra zum TÜV. Am Vorabend mussten wir dazu tatsächlich den ADAC zu uns nach Hause rufen, weil die Batterie leer war. Als das Auto lief sind wir sofort zum TÜV gefahren, wo es am nächsten Morgen (Oh Wunder!) wieder nicht ansprang. Es wurde wieder überbrückt und dann auf Herz und Nieren getestet und: Durchgefallen. Aus dem Motor tropfte Öl.
Diagnose: Der hintere Simmerring musste ausgetauscht werden. Außerdem brauchte es eine neue Batterie.
Das mit dem Simmerring war eine größere Sache und hat auch eine größere Menge Geld gekostet.
Aber das Auto bekam danach seine TÜV-Plakette und durfte erstmal wieder fahren.
Es fährt auch immer noch, aber nur gerade soeben, denn das Batterie-Warnlämpchen leuchtet schon eine Weile. Neue Batterie? Ja. Richtig angeschlossen? Ja.
-> Lichtmaschine im Eimer. Nächste teure Reparatur.
*grumpf*

Mittwoch, Dezember 03, 2008

Haha!

Ich habe einen neuen Kollegen, der ist einen Kopf kleiner als ich. :-)

Die Verständigung ist leider nicht so einfach.

Es schneit! Es schneit!

Ach nein, halt, wir sind in Mainz.

Es schnegnet! Es schnegnet!

Freitag, November 28, 2008

Google-Leser wissen mehr

gesucht wurde: Rezept Linseneintopf mit Schaf

Also ich würde raten kein Schaf in den Linseneintopf zu tun. Die Wolle saugt nämlich die ganze Flüssigkeit auf und dann werden die Linsen nicht gar.
:-P

Mittwoch, November 26, 2008

Puh.

Die nächsten zwei Wochen werden glaube ich ein bisschen anstrengend.

Dienstag, November 25, 2008

Einzug ins weiße Haus

Seit Donnerstag ist die Schweinebande komplett und hat das neue Domizil bezogen:
Riika, 4,5 Jahre altes Mädchen:
Tuula (links), auch 4,5 zog mit Riika bei uns ein nachdem Rudi gestorben ist, Tira (rechts) ist auch 4,5. Tira haben wir vor eineinhalb Wochen zusammen mit Ramses von Notmeerschweinchen.de bekommen:
Das ist Ramses: 10 Monate alt, kastriert und leider noch ein bischen scheu. Büffelchen kam am Donnerstag Morgen aus Österreich angereist. Als Goldagouti ohne Scheckung oder andere Merkmale war es in der Zucht aus der sie kommt wohl nötig sie mit einer Ohrmarke zu kennzeichnen. Die Marke haben wir inzwischen entfernt, bei uns braucht sie die nicht. Ist ja unser einzigen unverwechselbares Büffelchen.

Rotzkopf

Bäh.

Montag, November 24, 2008

Neues aus der Mensa

Gefüllte Paprikaschote (diesmal tatsächlich vegetarisch), Nudeln, Gemüse, englische Apfelcreme, Multivitaminnektar.
Das war lecker und schnell verputzt *g*
Nur das Gemüse, das war (wie meistens) noch fast roh.

Lang, lang ist's her

Aber jetzt gerade hätte ich gerne meine Aufzeichnungen aus dem Chemie-LK hier.

Mittwoch, November 19, 2008

Schweine-Domizil

Gestern Abend kam der Anruf eines sehr erschöpften Eigenbau-Baumeisters: "Es ist fertig."
Ich habs noch nicht in echt gesehen, aber ich durfte mir schon Bilder angucken.
Noch ist das Schweine-Domizil weder eingerichtet noch bezogen und so sieht es leer aus:
Die Rückseite ist 225 cm lang und 60 cm tief. Da wo das Loch in der Blende vorne ist, kann man (glaube ich zumindest) eine Plexiglasscheibe einfügen. Die Kanten sind alle mit Silikon verfugt und die Rückwand ist so hoch, damit es später noch um eine Ebene erweitert werden kann.

Haben wir nicht eine schicke Lampe? Modell russischer Kronleuchter. (Ich hätte das Bild noch zuschneiden sollen.)

Eine schwere Entscheidung

steht gleich in der Mensa an:
Der bewährte Linseneintopf oder Westfälischer Pickert, den ich, obwohl regionale Spezialität in meiner Heimat, noch nie gegessen habe.
Aber ich musste mich ja auch erst in der Heidelberger Mensa davon überzeugen lassen, das Spätzle lecker sind (ich kannte vorher nur die getrocknete Tütenvariation und die mag ich bis heute nicht).
Ich denke, ich bin nun verpflichtet mir den Pickert wenigstens anzugucken (und ich hab diese Woche keine Kamera dabei *grummel*).

Nachtrag:
Wisst Ihr, wie die den Pickert in der Mensa machen? Die FRITTIEREN den!
Zu Geschmack und Konsistenz des Endproduktes möchte ich meinen Kollegen zitieren: "It has potential."
Wir waren uns alle drei einig, dass die Mensa-Version nicht so der Hit war, es richtig zubereitet aber bestimmt sehr lecker ist.
Also muss ich das vielleicht mal selbst probieren.

Montag, November 17, 2008

Anders als gedacht.

Weil wir Samstag mit meinen Eltern im Sea Life in Hannover waren und uns überlegt haben, dass das Schweinchen weniger im Auto fahren muss, wenn wir es auf dem Rückweg nach Gau Angeles abholen, sind wir erst Sonntag zu der Schweinchen-Pflegestelle gefahren.
Statt Maddox haben wir doch einem anderen Meerschwein ein neues zu Hause gegeben: Ramses.
Wir haben nicht nur ein Meerschwein mit nach Hause genommen: Das Tigerschwein Tira musste auch mit.
Ramses ist ein großer, schwarzer Kerl (kastriert natürlich) mit langen Haaren (ich hätte niemals nicht ein Langhaarmeerschwein haben wollen) der wann immer es geht oben auf der Plattform sitzt und würdevoll in die Gegend schaut. Ein Traumschwein. Fotografieren ließen sich die beiden gestern Abend aber noch nicht, bzw. wir haben es gar nicht versucht und sie erstmal in Ruhe gelessen.
Riika und Tuula haben die beiden neuen biesher nur durchs Gitter gesehen, interessieren sich aber bisher herzlich wenig für ihre noch Nachbarn/bald Mitbewohner.
Mein Schweinehirte baut gerade in diesem Moment an einem großen Eigenbau für alle Schweine. Ich würde ja gerne auch daran arbeiten (war schließlich meine Idee), aber ich fürchte, bis ich zurück bin ist alles fertig. Also wird es auch keine Bauanleitungsbilder geben.

Freitag, November 14, 2008

Morgen Kinder ...

Morgen adoptieren wir den kleinen Maddox.
:o)

Und ich könnt hier vor Aufregung rumhüpfen wie ein kleines Meerschwein.

Donnerstag, November 13, 2008

Überraschung!

Dieses Schaf ist (vor einer Weile) überraschend auf meiner Tastatur aufgetaucht. Wer auch immer das war: Danke!

Bernds neuer Kollege

Ich habe einen neuen Becher im Büro.
Bernd sieht skeptisch aus.Aber vielleicht kann ich ja mal eigenen Kaffee daraus trinken. Auch wenn es noch etwas dauern wird bis dieses Kaffeesträuchlein Früchte trägt.

Mittwoch, November 12, 2008

Neues aus der Mensa

Vier Mensa-Bilder aus 2,5 Wochen:

Südfranzösisches Gemüseratatouille mit Tofu, Beilage: Spiralnudeln, Nachtisch: Milchreis mit Zimt und Zucker, Getränk: Tafelwasser
Gerichte wie Ratatouille, Ragout, ect. sind immer etwas teurer, als z.B. Spaghetti Bolognese oder Aufläufe, weil sie zwar so viel kosten wie ein normales Hauptgericht, man aber eigentlich nur die Soße bekommt und zum satt werden noch mindestens eine Beilage braucht. Aber bei den Preisen in der Mensa ist das auch kein Beinbruch und es schmeckt wirklich gut.

Pflaumenstrudel ist deutlich sättigender, dazu Hauptspeise und Nachtisch in einem (ich habe trotzdem noch Fruchtjoghurt dazu genommen). Der Teig war leider nicht ganz durch, aber die Füllung war lecker.
Polenta-Schnitte (eigentlich ein Polenta-Auflauf) garantiert normalerweise ein leckeres preisgünstiges Gericht, das kaum jemand aufbekommt, weil es sooo viel ist und sooo satt macht.
Diesmal war die Portion leider dünner und die Konsistenz glitschig-glibberig.

Heute war habe ich mein Essen erstmalig aus der Mens@ria geholt: Käserösti mit Blumenkohl, dazu Schokoladen-Mousse und ausnahmsweise eine Cola.
Der Blumenkohl war kalt und roh, die Tomatensoße zu salzig und geschmacksverstärkt, aber der (das?) Rösti war, obwohl auch nur lauwarm, grandios.

Freitag, November 07, 2008

Reif fürs Wochenende

Wenn man am Kaffeeautomaten statt der Milchkaffe-Taste die CaféCrema-Taste drückt, es bemerkt und weiß, dass da jetzt weniger Milch drin ist als sonst, aber trotzdem einen großen schluck nimmt und sich natürlich die Zunge verbrennt,
ich glaube, dann ist man wirklich reif fürs Wochenende.

Andererseits kann ich aber auch auf eine produktive Woche zurückblicken und hab mir das Wochenende echt verdient. Und den Montag, den ich mir freigenommen habe, auch.

Donnerstag, November 06, 2008

Sprüche aus der Chorprobe III

"Haben Sie das gehört? Da ist die Kadenz. Ka-Denz! Nicht Ka-d-d-d-d-d-d-enz."

"Leider haben sie im Alt das Diminuendo mit Abschlaffen verwechselt. Das ist Chill Out Musik, was sie da singen."

Vertreter-Karrikatur

Gestern stand ein Mann vorm Institut, den sein Äußeres ganz offensichtlich als Vertreter kennzeichnete.
Auf dem Kopf ein unmögliches Nest aus grauen Haaren, eine dicke runde Brille und schrecklich schlecht sitzende graue Kleidung. Dazu hatte er zwischen den Schneidezähnen eine auffällige Lücke und sagte nach jedem Satz ".. höhö, höhö"
Zum Glück war ich zu geschockt um laut zu lachen.

Montag, November 03, 2008

Haggis

Auflösung

Octopussy:
Beachten Sie auch die schicken lila Pumps. Ich frage mich, was der Laden wo ich die gekauft habe damit macht wenn nicht gerade Halloween ansteht.

Donnerstag, Oktober 30, 2008

Was tut sie da? (II)

Fortsetzung:

Mehr Schwein

Weil zwei Schweine keine Herde sind und Manfred nun gar kein Schwein mehr hat (Barilla war sein Schwein) ziehen bis zum Ende des Jahres noch zwei Meerschweinchen bei uns ein.
Ein kastriertes Männchen, von einem Verein, der Notmeerschweinchen vermittelt, werden wir bald von seiner Pflegestelle in Osnabrück abholen.
Ein Weibchen, das so aussieht wie Bosro, kommt im Dezember von einer Züchterin in Österreich zu uns, sobald es dort seinen letzten Wurf großgezogen hat.

Von der Bedeutung einer Zweitgarderobe

Heute Mittag* war ich ein bisschen froh darüber, im September auf dem Weg zur Arbeit in einen Platzregen gekommen zu sein. Hauptsächlich war ich aber stinkig. Im wahrsten Sinne des Wortes.
An einem der Hintereingänge steht ein Aschenbecher. Eine schlanke hüfthohe Säule mit einer Kuhle obendrauf in der man Kippen ausdrücken kann. Da es in Mainz ständig regnet steht da natürlich sowas wie Wasser drin. Mit Regenwasser hat das allerdings nicht mehr viel zu tun, es hat eher Ähnlichkeiten mit dem Ankh.
Diese Metastabil auf der schmalen Treppe stehende Säule mit der Kippensuppe oben drin habe ich heute umgerannt.
Und weil ich im September in den Regen gekommen bin (und das glücklicherweise an einem Freitag war und ich meine Reisetasche schon im Büro hatte und die Klamotten wechseln konnte) hatte ich die damals nasse, inzwischen trockene Jeans noch im Schrank und konnte die tropfende Kordhose, die sich nicht so recht entscheiden konnte, ob sie nach Aschenbecher oder nassem Hund riechen soll, aufs Flachdach vorm Fenster verbannen.

*Eigentlich gestern Mittag, aber ich habe den Beitrag gestern schon geschrieben und dann nicht abschicken können weil in der WG Internet und Telefon tot sind.

Montag, Oktober 20, 2008

*pieks*

Grippe-Impfung beim Betriebsarzt.
War mal ausnahmsweise gar nicht schlimm. Das könnte vielleicht daran liegen, das ich diesmal gar nicht erst gesagt hab, dass ich Angst vor Spritzen habe, die Ärztin deshalb nicht übervorsichtig war und es deshalb schnell und schmerzlos vorbei war.

Donnerstag, Oktober 16, 2008

Barilla

Ich habe eben eine SMS von zu Hause bekommen: Barilla ist gestorben.

Wahrscheinlich war es ein Tumor, der zuerst zum Heraustreten des Auges geführt hat und jetzt etwas anderes, lebenswichtiges, erreicht hat.

Dienstag, Oktober 14, 2008

Ameisen!

Mein Computer ist bewohnt. Eben in der Vorlesung lief eine Ameise über den Tisch. So winzig, dass ich zweimal hinschauen musste um zu erkennen, dass es wirklich eine Ameise war. Mit geschärftem Blick entdeckte ich gleich darauf ein halbes Dutzend weitere. Alle um und an meinem Laptop, aber keine an der Tischkante. Als ich den Laptop anhob war klar, dass ich es nicht mit einem halben dutzend verlaufener Ameisen zu tun hatte. Der Tisch unter dem Laptop wimmelte von hunderten Ameisen.
F***!
Den Rest der Vorlesung habe ich damit verbracht immer wieder meinen Laptop zu verrücken und die nächste Welle Ameisen unter meinem Schreibblock zu zerdrücken.
Ich fürchte, ich muss ihn in der Mittagspause mal aufschrauben.
Wenn Ihr nichts mehr von mir hört, habe ich ihn nicht wieder zusammen bekommen.

Nachtrag: Ich habe den Laptop nicht aufgemacht. Nach der Mittagspause kamen auch kaum noch Ameisen heraus und danach war es ganz vorbei mit den Krabbelviechern. Vermutlich war es doch bloß ein Trupp Arbeiter, der zwischen den Tasten Krümel gesammelt hat.

Donnerstag, Oktober 09, 2008

Ab Samstag

für eine Woche weg (Zypern, kein Urlaub).
Und es ist mal wieder noch sooo viel zu tun vorher.
Und eigentlich wäre ich statt dessen lieber mal eine ganze Woche einfach nur zu Hause.

Mittwoch, Oktober 08, 2008

Gähn!

Kann mich mal jemand ins Bett schicken? Ich bin zu müde, das selbst zu tun.

two down, one to go

Endlich blöden Telefonvertrag gekündigt.
Endlich Außenspiegelblenden für den Astra bestellt (der Hagelschauer ist ja schon eine Weile her).
Jetzt nur noch einen Termin für die Smart-Inspektion ausmachen.

Oh, und ein TÜV-Termin für den Astra fehlt noch. Mist.

Piratenschwein: Update

Barilla geht es wieder viel besser. Sie läuft rum, pfeift nach Futter, verteidigt es gegen die anderen (drei Meerschweine brauchen immer mindestens vier Möhrenstücke damit jeder eins hat) und frisst.
:-)

Dienstag, Oktober 07, 2008

Käfer-Bilder


So schnell sie gekommen sind, so schnell waren sie auch wieder weg. Als ich mit der Kamera hingegangen bin, war nur noch ein gutes Dutzend da.

Marienkäfer!

Zuerst hatte ich nur einen auf der Schulter sitzen und dachte "Huch, wo kommst Du denn her. Hier im Labor bist Du aber nicht gut aufgehoben" Als ich ihn dann rausgebracht habe wusste ich, wo der herkam.
Alles voller Marienkäfer! Dutzende tummeln sich da an der Wand, auf der Treppe und im Rasen. Aber nur an dieser einen Gebäudeseite. Was ganz gut passt, denn ich vermute, es sind diese Käfer, die auch in großen Gruppen zu "Wanderungen" aufbrechen, bei denen sie hauptsächlich vom Wind getragen werden (wie ich grad nachgelesen habe) und dann logischerweise auch nur aus einer Richtung kommen. Genau an dieser Seite ist die Tür, durch die ich ständig durch muss. Jetzt guck ich schon jedesmal, dass ich bloß keinen zerquetsche.
Vielleicht suchen sie ja schon einen Platz zum Überwintern.

Oh, ich sehe grad, auch hier und hier krabbelt es.

Donnerstag, Oktober 02, 2008

Nochmal Urgs

Nach den Lauchkartoffeln von gestern Mittag, die sich im Magen einfach in Luft (viel, sehr viel Luft) aufgelöst haben, bin ich diesmal eher selbst schuld.
Wenn man Bier, Federweißer und einen Jelly-Shot (Wackelpudding mit Wodka) mit einer ganzen Kanne Schwarztee mit Mangoaroma in die richtige Reihenfolge bringt, kann man mit relativ wenig Alkoholkonsum einen maximal möglichen Kater genießen.
Aber die Doktorfeier auf der ich gestern Abend war war richtig schön und ich weiß jetzt wie Liquid Nitrogen Ice Cream schmeckt. Gut, vor allem mit Caramellsoße. Schmilzt aber verdammt schnell, vor allem am Kontakt mit der Caramellsoße, und gibt klebrige Finger.

Mittwoch, Oktober 01, 2008

Urgs

Mir ist schlecht. Wir waren heute nicht in der Zentralmensa essen, sondern in der Cafeteria vom MPIP. Die haben normalerweise auch immer ein leckeres vegetarisches gericht, meistens einen Auflauf.
Heute gab es Bockwurst mit Lauchkartoffelsalat, für die Vegetarier dann ohne Bockwurst.
Das waren sauer und fettig eingelegte, lauwarme, nicht ganz gare Kartoffeln mit matschigen Lauchstreifen dazwischen.
Die lagen mir so schwer und quer im Magen, dass ich eine Tasse Kaffee und ein Tasse Cappuccino hinterhergespült habe. Jetzt ist mir schlecht UND ich hab Herzrasen.
Eine Banane habe ich auch noch hinterhergeschoben, weil ich von dem Fraß nicht mal genug runterwürgen konnte um satt zu werden.
Und jetzt möchte ich mir einfach nur die Decke über den Kopf ziehen.

Süße Bananen

Samstag waren wir in Mainz, haben bei mir in der WG gefrühstückt, sind durch Mainz gebummelt und haben von zwei Seiten ein schönes Konzert in der Johanniskirche erlebt. Er als Zuhörer, ich im Chor.
Als wir wieder in meinem WG-Zimmer standen und meine Sachen zusammenpackten fragte er: "Willst Du das Obst nicht mitnehmen?" "Nö, ich bin doch übermorgen schon wieder hier." meinte ich.
Nach dem Wochenende sahen die Bananen dann so aus: (Montag hatten sie noch weniger Stippen und es waren noch vier, aber die Grüße waren schon drauf)

Dienstag, September 30, 2008

Enttäuscht

Schlechte Fortsetzungen kommen vor. Sicher auch bei Computerspielen. Aber eine solche Diskrepanz wie zwischen dem Adventure The Longest Journey, das mich sofort gefesselt und die folgenden drei Wochen nicht mehr losgelassen hatte und bei dem ich richtig traurig war, als es zu Ende war und seiner dann lang ersehnten Fortsetzung Dreamfall habe ich noch nie gesehen. Die Grafik ist toll, alles funktioniert, es hängt nie (die Ladezeiten schiebe ich mal auf meinen Laptop, der echt langsam geworden ist), es gibt interessante, sympathische und unsympathische Charaktere, großartige Landschaften und detailreiche Straßenzüge in den Städten. Aber: Dreamfall fesselt einen trotzdem nicht, es hält einen hin. Man hat gar keine Chance wirklich ins Spiel hinein zu kommen, weil man immer wieder gezwungen ist elend lange Videosequenzen anzusehen (Ich mag Videosequenzen, in Maßen) und währenddessen nur darauf wartet endlich selbst wieder spielen zu dürfen um das Geschehen doch noch rumzureißen und endlich die Pläne der Bösen zu durchkreuzen und diese wunderbare Welt (oder in diesem Fall die Welten, Stark und Arcadia) vor einer Katasrophe zu bewahren. Wenn man dann wieder spielen darf, besteht das nur darin eine der Figuren zum nächsten Ort zu steuern, vielleicht eine der wenigen und offensichtlichen Handlungen auszuführen (Lappen um Holz wickeln, in Öl tränken, Fackel anzünden), mit der nächsten Person zu reden und wieder eine Videosequenz über sich ergehen zu lassen. Bis zum Schluss immer in der Hoffnung doch noch irgendwann wirklich spielen und selbst handeln zu dürfen. Aber man bleibt Zuschauer und muss am Ende mit ansehen, dass alles, was man die vergangene Woche jeden Abend versucht hat zu verhindern, doch eintrifft und die Welt zu Grunde richten wird.
Das war nun also das Spiel, dem ich jahrelang entgegengefiebert habe.

Tee-Opfer

Ich habe schon zum zweiten Mal heute meinen Tee vergessen. Dieser hat jetzt sicher schon 40 min. gezogen. Ich bin heute irgendwie nicht ganz da.

Montag, September 29, 2008

Piratenschwein

Unserem Meerschwein Barilla musste am Wochenende das rechte Auge entfernt werden. Sie hat die Operation knapp überstanden (nach unzähligen Atemstillständen wärend der Narkose) und ist auf dem Weg der Besserung. Den Verband konnten wir heute Morgen schon weglassen und die Patientin frisst wieder selbständig (allerdings weniger und bevorzugt nach Schmerzmittelgabe), steht am Gitter und schielt einäugig und halbseitig kahlköpfig zu den anderen beiden rüber.
Und jetzt bitte alle die Daumen drücken, dass es mit ihr weiter bergauf geht und sie auch wieder ein bisschen zulegt.

Freitag, September 26, 2008

Donnerstag, September 25, 2008

Auf Wolke Sieben

Unser Schlafzimmer ist am Wochenende fertig geworden. Mein Liebster hat uns ein wunderbares Bett gebaut, das ein Stückchen über dem flauschigen Teppich schwebt und ganz leicht vor die Wand oder unter die Fenster (Mit Blick auf die Sterne) gerollt werden kann. Das ist soooo schön.
Ich will wieder nach Hause. *seufz*

Oh je.

"Ich hab da mal ein Spiel gespielt" sagte das Pandabärchen "das hieß 'Play Station' oder so ähnlich. Da musste man die ganze Zeit herumlaufen und mit einer Waffe schießen."

Manchmal muss ich mich hier echt zusammenreißen um nicht laut los zu lachen.

Donnerstag, September 18, 2008

Sprüche aus der Chorprobe I

"Ein Choral, auch wenn sie mir das jetzt vielleicht nicht glauben wollen, ist nicht die vollständige Abwesenheit von Musik."

Chorleiter: "Diestler wird ja oft kritisert. Weil er ja auch so viel Fläche für Angriffe bietet, vor allem sein Frühwerk"
Bass: "Sein was?"
Chorleiter: "Sein FRÜHwerk, das was er am Vormittag gemacht hat."
... etwas später beim Proben eines Stücks von Bach:
Sopran: "Ist das auch ein Frühwerk?"
Chorleiter: "Ja, das war noch vorm Frühstück."

Mittwoch, September 17, 2008

Brrrr

Nächste Woche unbedingt nach Mainz mitnehmen: Mütze, Schal, Handschuhe, dickere Jacke.

Dienstag, September 16, 2008

Dr. Alemán

Doofer Film. Nicht angucken.

Naiver Medizinstudent aus Deutschland macht ein Praktikum in Kolumbien, schlägt alle Warnungen in den Wind und mischt sich in einen Bandenkrieg ein. Meint es dabei nur gut aber bringt trotzdem alle um ihn herum in Gefahr. Kokst sich nebenbei das Hirn weg (das er aber eh nie zu brauchen scheint), sitzt am Ende zwischen allen Stühlen, Freundin wird erschossen, Ende.

Erfundener Small Talk

"Das sind aber große Pakete" staunte mein Vermieter, als ich ihn heute Morgen im Hof traf.
"Meine Nichten haben nächste Woche Geburtstag" erklärte ich.
" Ah ja, da hat man ja Verpflichtungen."

Geht ihn ja nichts an, dass ich gerade 30 große, schleimige Schnecken aus seinem Haus zur Post getragen habe.

Montag, September 15, 2008

Lückentext

"Meine Damen und Herren an Gleis 7, ihr Zug wird um _ Minuten verspätet abfahren."

Tja, sowas passiert, wenn man die Ansagen am Computer zusammenstoppelt statt mal jemand echtes ans Micro zu lassen. Dann wäre das nämlich sicher aufgefallen und nicht noch drei Mal genau so wiederholt worden.

Donnerstag, September 11, 2008

Aufbruchstimmung

Davon, dass mein einer Mitbewohner auszieht und ein anderer im Oktober einzieht habe ich ja schon berichtet. Jetzt hat der andere Mitbewohner uns eröffnet, dass er zum gleichen Zeitpunkt auszieht und meine eine Mitbewohnerin (das Pandabärchen) ist heute bei einem Vorstellungsgespräch in München. Ich drück ihr fest die Daumen.
Das jetzt gerade freiwerdende Zimmer guckt sich heute Abend ein Kollege von mir an. Meine andere Mitbewohnerin hat schon gelästert, das würde ja bald eine reine Max-P.lanck-WG werden. *g*
Das letzte Wort hat allerdings wie immer der Vermieter.

Mittwoch, September 10, 2008

Disziplin

war noch nie meine Stärke.
Ich geh jetzt ins Bett.

Flucht

In die Müdigkeit
In Computer- und Videospiele
In den Feedreader
In Krimis

Ich muss hier jetzt endlich mal was fertigschreiben...

Vorher wird nicht geschlafen, gespielt, gebloggt oder gelesen. Punkt.

Donnerstag, September 04, 2008

Noch mehr Kino

Ich war gestern im Batman-Film The Dark Knight. Abgesehen von zwei-drei Punkten, die mich echt geärgert haben, ganz nette Unterhaltung.
Einmal wäre da die Beleuchtung. Es ist ein Batman-Film, da darf und soll es dunkel sein. Aber die Kampfszenen so dunkel zu machen, dass man gar nichts mehr sieht ist auch doof. In einem Batman-Film will ich Batman auch kämpfen sehen. Und nicht bloß hören. Sonst könnte man die Kampfszenen gleich rausschneiden, wie im Fernsehen.
Dann die blöde Szene, wo sie aussuchen, was er in Hong Kong (!) braucht. Erstens: Batman hat in Hong Kong nichts verloren. Zweitens: Batman hat keine Spezialkräfte wie andere Superhelden (und grade darum mag ich ihn am liebsten) und natürlich muss er das mit seiner Ausrüstung wettmachen. Aber wir wollen das trotzdem nicht so offensichtlich unter die Nase gerieben bekommen. Insgesamt hätte die Szene besser in einen James-Bond-Film gepasst.
Größter Knackpunkt: Christian Bale. Ich zitiere dafür mal aus dem Film:
Trittbrettfahrer-Batman: "Wir wollen Dir doch nur helfen. Warum können wir nicht auch Batman sein? Was ist an Dir so anders?"
Batman: "Ich brauche keine Schulterpolster."
Tschuldigung, aber um aus Christian Bale Batman zu machen braucht es eine ganze Menge Schulterpolster und Bruce Wayne ist das Hemd erst recht nicht. Zum Glück sieht man ihn im Film häufiger in der Verkleidung des dunklen Ritters, da fällt es nicht so auf (dank Schulterpolstern und mangelnder Beleuchtung) aber dem Mann fehlt einfach was zum Superhelden. Nicht nur das Kinn.

Star Trek XI

Wenn man den Kinostart eines Filmes um ein halbes Jahr verschiebt, weil man befürchtet, dass er im Konkurrenzdruck mit anderen Filmen floppt, was sagt mir das über die Qualität des Films?

Mittwoch, September 03, 2008

Viel zu tun

Und wie das immer ist wenn ich viel anderes zu tun habe, spuken mir neue Schafe im Kopf rum. Menno. Können mir die nicht einfallen, wenn ich mal Langeweile habe? Wobei, wann war DAS eigentlich das letzte Mal der Fall?

Montag, September 01, 2008

scary

That's neither how nor where I placed my toothbrush (and it's not my toothbrush, but that's not the point):I never ever place my toothbrush anywhere where the bristles have contact with anything. Upside down in a puddle of water and old toothpaste like displayed here is one of the most disgusting postitions I can imagine for a toothbrush in normal use.
Luckily this is not the toothbrush I use for my teeth. My brother forgot it when he was visiting half a year ago and after that I used it to clean the snails. But nevertheless, someone muste have put it there (I think it lay on the floor when I left or on the edge of the sink), meaning someone was in my room. Most likely my landlord, who (like anyone else) has nothing to do there.
Yes, I'm pissed off.
And now I'll buy a new toothbrush as I don't trust the other one (which is lying behind the soap) to be in it's original place either. Yuck!

Nachdem ich mich bei der Chorprobe ein wenig abgeregt habe die Kurzfassung auf deutsch:
Meine Zahnbürste (die für die Schneckenhäuser, nicht die für meine Zähne) steht da so im Glas, wie ich sie niemal hinstellen würde. Was heißt, dass am Wochenende jemand (ich vermute mein Vermieter) in meinem Zimmer war.
Und das stört mich, weil da einfach niemand was verloren hat, wenn ich nicht da bin. Und jetzt gehe ich durchs Zimmer und frag mich bei jeder Kleinigkeit "War das schon so? Wo hat er/sie noch rumgeschnüffelt?"
Gräßlich, vor allem, weil ich eh grad nicht gerne überhaupt in Mainz bin und dann anscheinend auch noch nichtmal mein Zimmer hier ganz für mich habe.

Donnerstag, August 28, 2008

Mittwoch, August 27, 2008

PhD scanvenger hunt summer 2008

Phew! I just came back from this event (or am still at the institute afterwards) and it was soooo close. But we did win. By 1252 to 1202 points if I recall it correctly. The difference was 50, that I know for sure.
Well, what was it about?
The PhD scavenger hunt is organized a bit more often than once a year, since Tim invented it in 2004. This was the fifth time(?) and as the winners of this scavenger hunt it is our honour/duty to organize the next one. This year it consisted of two parts. One was more or less getting hold of parts from a list, the second part were games, either performed by an individual or the whole group.
Well, we sailed close to the wind to perform the tasks, especially when getting some of tghe requested stuff, and it was a surprize to me, that I did so good in the slightly sportive challenges (I could keep a pingpong ball longer in the air than the competitor and would have done great at darts had I dared to do it. As a team we also won the eggrace (a relay race with an egg on a spoon that must not drop) wich granted us victory). I'm glad I did not have to dance, though, instead I performed a silly magic trick, taking my thumb of. I tried to sing the international anthem in russian (beeing the only one in the group who can read cyrrilic letters) which gave us bonus points (which the other team got by playing it as MP3 :-(
Tim texted a song which got us a lot of points and he had a lot of things from the list at home.
Greg also got a lot of stuff from home and also provided us with the requested water samples from Rhine and Main. Angela went shopping at a toy store to by some of the requested parts like funny hats, a smurf, a kite, ect. and she did the dreaded dancing. She also proved to be a good coordinator for the island hopping game where we had to cross the parking lot with just two cardboard pieces, without touching the ground. We where a great team and I hope we can tie in with this when we meet again to organize the next scavenger hunt.

Dienstag, August 26, 2008

Überraschung!

Der Aufsteller der Ü-Eier sprang mir sofort ins Auge: In jedem 7. Ei ein Schaf! Normalerweise kaufe ich keine Ü-Eier. Viel zu wenig, viel zu süße Schokolade für's Geld. Silvester oder Neujahr knacken wir manchmal eins wenn andere Leute Blei gießen.
Aber da sind ja Schafe drin! Also habe ich abgezählt, das siebte gekauft und ausgepackt. Und was ist drin, wenn ich ein einziges Ü-Ei kaufe um an ein Schaf zu kommen? Natürlich ein Schaf und auch noch eins, das zeichnet:
Und das ist auch meine (fadenscheinige) Entschuldigung, warum es hier so lange keine Schafe gab: Ich schlaf' beim Zeichnen immer ein.

Welcome back!

Wollpullis. Wollig, warm, weich.

Herbstlich hier.

Freitag, August 22, 2008

John das Schaf

Dieser Beitrag ist für die Google-Nutzer, die hier immer mit der Suchanfrage "John das Schaf" landen.
John das Schaf ist ein kleines wuscheliges, vorwitziges Schaf. Es lebt auf einer meist nebelverhangenen Lichtung im Solling und ist das Haustier von Agathe Bauer und dem weißen Neger Wumbaba.
Ja genau. Ich nehme an Ihr habt Euch einfach verhört. Denn nur Shaun das Schaf ist Shaun das Schaf:

Mich hat eine Mücke getreten

Wie sonst ist es zu erklären, dass ich einen juckenden blauen Fleck auf dem Knie habe?

Donnerstag, August 21, 2008

Gesucht:

Weiß jemand, ob man die Verkleidung der Außenspiegel von einem Opel Astra Coupé Bj. 99 irgendwo einzeln bekommt ohne gleich einen ganzen Spiegel kaufen zu müssen? Wir wollen noch den Hagelschaden beseitigen bevor das Auto zum TÜV geht.

Ach ja, rot sollten sie sein.

Was tut ihr da?

Von den 16 Schnecken, die ich in Mainz habe, steckt die Hälfte kopfüber im Boden. Ich befürchte, die wollen ihre ersten Eier legen. Macht doch sowas nicht! Ich kann sie doch nur alle einfrieren. Oder es gibt Schneckenragout für die ganze WG. (Und danach müsste ich mir wohl ein neues Zimmer suchen).

Wer von den 16 großen Schnecken noch welche haben will, darf sich übrigens in den Kommentaren melden. ;-)

Mittwoch, August 20, 2008

Mensa-Überraschung

Hier könnte jetzt stehen, wie gut der Linseneintopf letzte Woche geschmeckt hat, oder wie seltsam die Buchweizenspätzle waren. Aber ich habe keine Fotos gemacht und über Essen zu reden und es nicht zeigen zu können ist nicht so spannend.
Spannend ist, dass ich letzten Freitag eine Mail an die Frau geschrieben habe, die beim Studentenwerk für die Mensen zuständig ist und spannend ist auch die Reaktion darauf. Ja, man hat mir tatsächlich geantwortet. Nicht sie direkt, sondern eine Mitarbeiterin, ab ich hatte ehrlich gesagt gar keine Antwort erwartet. Und wenn, hätte ich mit sowas wie "Vielen Dank für Ihre Anregungen, wir denken drüber nach." gerechnet.
Aber anscheinend nehmen die mein Feedback so ernst, dass sie gerne mal direkt mit mir reden wollen. Ich soll da jetzt anrufen oder meine Telefonnummer angeben und mich anrufen lassen. Das mach ich nachher doch mal.

Dienstag, August 19, 2008

Singsang

Inzwischen war ich bei zwei Kantoreiproben und habe echt Spaß dran wieder im Chor zu singen. Nur etwas unsicher bin ich mir noch, wo ich eigentlich hingehöre. Stimmlich.
Nach einigen Jahren als Jugendkantorei und Kantoreimitglied, so ungefähr bis zum Abitur, davon ein paar als Sopran und ein paar als Alt, habe ich sehr lange nicht gesungen. Bis ich es vor etwa zwei Jahren beim Anglisten-Chor versucht habe. Die Chorleiterin ließ mich ein paar Tonleitern trällern und befand danach ich sei ein astreiner Sopran und so saß ich im Sopran II. Einem kleinen Grüppchen zwischen Sopran I und Alt, das nie seine eigenen Töne Fand und fast vollständig dazu tendierte sich an den Sopran I zu hängen, wärend ich aus Gewohnheit nicht davon lassen konnte auf den Alt zu hören. Die Tatsachen, dass Lena, mit der ich anfangs hingegangen bin bald wegblieb um ihre Diplomarbeit zu schreiben, ich zu den anderen Sängern keinen Draht fand und mir das Repertoir gar nicht zusagte (Musicals eben), sorgten dafür, dass damit nach nur drei Proben wieder Schluss war.
Jetzt bin ich erstmal wieder im Sopran II, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich damals im Alt nicht doch nur Füllmaterial war. Aber gleich habe ich einen Einzeltermin um das zu klären.
Mal schauen, ob ich hinterher noch in die Proben kommen darf ;-)

Freitag, August 15, 2008

Neuer Mitbewohner

Im Oktober zieht nun anscheinend doch Tiger-Katzi-Tatzi ein. Was den Vermieter bewogen hat ihn doch zu nehmen weiß man nicht. Aber ich tippe mal auf die Schlüsselreize, die immer funktionieren: Max P.lanck, Stipen.dium und Doktorarbeit (auch wenn letztere bisher nur geplant ist).
Wir freuen uns jedenfalls (mit Außnahme des Pandas, aber ihre Begründung "Südamerikaner sind alle laut" zählt einfach nicht).

Donnerstag, August 14, 2008

Tapetenwechsel

Ich hab mich heute auf die andere Seite des Schreibtisches gesetzt.
Sowas muss manchmal sein.

(Jetzt kommt die Sonne rum und blendet, aber das macht nix, ich muss eh ins Labor)

(Und ja, es gibt bestimmt interessantere Neuigkeiten.)

Unsinnsbeitrag

Mittwoch, August 13, 2008

Allgemeine Unlust vs. Cache-Fieber

Heute war ein Tag für die Tonne und meine allgemeine Unlust ging so weit,dass ich mich fast nicht zu Cachen hätte aufraffen können. Aber mein weiseres Ich war der Meinung das dem Grumpfzwerg, der ich heute bin, ein bisschen Bewegung und frische Luft nicht schaden könnte. Aber das Wetter war doch so unbeständig (Mainz halt). Mein weiseres Ich lockte mit einem Kurzmulti* in der näheren Umgebung. "Nur schnell hin, loggen und wieder heim, das klappt bestimmt in einer Regenpause."
Es regnete. Der Grumpfzwerg wollte nicht raus. "Ich hab meinen Laptop, ich hab eine Tasse Tee und ich kann im warmen sitzen und Private Practice gucken." war sein Argument. "
"Du könntest die Koordinaten schonmal einprogrammieren." lockte das weisere Ich "Und überhaupt, hast Du das GPS denn dabei?" Da sprang der kleine Grumpfzwerg auf. Hatte er das GPS vergessen? Eine Katastrophe! Es war nicht im großen Rucksackfach! Aber im kleinen Fach fand er es und sein Herzschlag beruhigte sich. "Meiiiin Schaaaatsss....". Behende navigierte der kleine Grumpfzwerg mit seinem gnubbeligen Daumen durchs Menue des geliebten Geräts und gab die Koordinaten ein. "So," sagte er "Dann komme ich morgen schneller zum Cachen los." "Aber willst Du nicht wenigstens gucken, wie weit es ist? Nur mal kurz runter in den Hof um ein Signal zu bekommen." säuselte das weisere Ich. "Es regnet auch grad gar nicht." Der Grumpfzwerg schälte sich aus seinem Sessel, in den er zwischenzeitlich wieder versunken war, griff nach der Regenjacke und den Ersatzakkus (man kann ja nie wissen) und tappte schon etwas weniger missmutig die Treppe hinunter. Draußen erwartete ihn strahlender Sonnenschein und das GPS fand erstaunlich schnell sein Signal "Nur 700 m!" Jauchzte der Zwerg, packte sein Cachemobil und raste los. Das weisere Ich konnte gerade noch den Gepäckträger greifen und aufspringen, da war der Cachezwerg auch schon durchs Hoftor verschwunden.
"600m, 550, 500, 400, 200, 120, sicher da vorn an der Bushaltestelle..."
Der Bus fuhr gerade ab und die Bushaltestelle war Menschenleer. Der Zwerg suchte und suchte. "Verdammter kleiner Nano, wo versteckst Du Dich? Bist Du diese Schraube? Oder dieser Bolzen?" Als der Cachzwerg bei der letzten Mutter angekommen war und auch diese nicht abziehen oder -schrauben konnte, war auch das weisere Ich inzwischen wieder zu Atem gekommen: "Ich glaub, den finden wir nicht. Lass uns nach Hause fahren, bevor es wieder regnet." Der Grumpfzwerg schnitt eine böse Grimasse. "Ich will aber!" schrie er und stampfte heftig mit dem Fuß auf. Als der nächste und der übernächste Bus kamen und zu Suchpausen zwangen, musste er allerdings einsehen, dass dieser Multi an einem anderen Tag fortgesetzt werden müsste.
Resigniert zockelte er auf seinem Cachemobil nach Hause. Und als er gerade die Tür seines Dachkämmerchens hinter sich geschlossen hatte um seinen Frust in einen Blogeintrag zu bannen, fielen die ersten dicken Tropfen auf die Fensterscheiben.

Ausgewrungen

Übermüdet, hungrig, mit Hals- und Ohrenschmerzen sitze ich hier vor bescheidenen nichtssagenden Messergebnissen, für die ich mir die halbe Nacht um die Ohren geschlagen habe und bin unglücklich. Ich habe Heimweh und will mich jetzt sofort nach Gau Angeles beamen, aber es ist erst Mittwoch Mittag und das Beamen funktioniert auch noch nicht so richtig.

Dienstag, August 12, 2008

Zimmer frei

Einer meiner Mitbewohner in der skurilen Mainzer WG zieht zum 1. Oktober aus.
Gestern waren die ersten drei zur Zimmerbesichtigung da. Die eine hat nur T. getroffen, der jetzt auszieht, und wollte sich das bis Mittwoch überlegen (kein gutes Zeichen), die dritte hat einen kurzen Blick in Flur und Zimmer geworfen, sagte, sie sucht was anderes und war wieder weg. Der zweite kam, als wir fast alle da waren. Er möchte das Zimmer gerne haben, kommt sehr sympathisch rüber und hat überhaupt einen guten Eindruck hinterlassen. Er heißt fast wie das Tiger-Katzi-Tatzi aus Ice Age und kommt aus Brasilien. Und da liegt das Problem. Denn eine Bedingung unseres Vermieters ist: "Keine weiteren Ausländer." Dabei ist die einzige, die bei uns in der WG Bedenken hat die Chinesin (die so heißt wie ein bekannter Panda). Aussage: "Aber er kommt aus Südamerika. Die sind so laut."
*grrr*
Unseren Vermieter habe ich bisher leider nicht angetroffen, sonst hätte ich schonmal versucht mit ihm über diesen überaus netten, sympathischen Diplomanden vom MPI (der zufällig Brasilianer ist) zu reden.

Montag, August 11, 2008

He!

Es wirkt so als würde draußen gerade Herbst. Heute Morgen hat sich die Sonne mühsam aus dem Nebel über Gau Angeles gequält und hier in Mainz ist es nun grau und regnet sich ein. Und es riecht nach Herbst.
Aber ich bin doch noch gar nicht fertig mit Sommer! Schlimm genug, dass es schon wieder so verdammt früh dunkel wird (Vor dem Urlaub konnte ich noch bis zehn am Abend Geocachen), jetzt auch noch trübes Wetter.

Freitag, August 08, 2008

:-)

Es regnet.
Meine Messwerte können sich nicht zu einer Aussage durchringen.
Ich hab zu wenig geschlafen und hatte noch kein Frühstück.
Grüner Tee ist immer noch Bäh.

Und ich bin trotzdem super gut gelaunt.
Warum auch immer.

Donnerstag, August 07, 2008

Frustbeitrag

Heute Morgen wollte ich noch schreiben, wie schön die Welt doch ist. Ich hab es allerdings noch ein bisschen vor mir hergeschoben und dann hatte sich das Thema Gute Laune in der Mitte des Vormittags ziemlich plötzlich erledigt, dafür hatte ich einen Grund früh nach Hause zu gehen, bzw. keinen Grund mehr länger am Institut zu bleiben.

Schluss mit kryptisch und zu den schönen Seiten des Lebens:
Gestern war ich mit meiner neuen alten Mitbewohnerin* Geocachen. Nachdem wir festgestellt haben, dass man Abends nur mit langen Wartezeiten beim Umsteigen nach Gonsenheim gelangt, haben wir in der Innenstadt gesucht. Den Cache des Herrn Bonifatius haben wir leider nicht gefunden, anscheinend aber sein ehemaliges Versteck. Das währe Mist und hieße, das schon wieder ein Innenstadtcache verschwunden ist. Langsam wird es da echt leer...
Auf dem Rückweg dann habe ich aber endlich im dritten Anlauf einen Cache gefunden, der vorher zweimal kurz vor meiner Suche verschwunden ist und nun mit noch kleinerem Behälter an anderer Stelle liegt. Also doch ein Erfolgserlebnis für die Neucacherin. Aber ob ein Nano (ein Cache in Fingerhutgröße) ein optimaler und begeisternder Erstfund ist? Ich hätte lieber eine mit viel Gedöns gefüllte Tupperdose präsentiert, das macht irgendwie mehr her. Im Treppenhaus trafen wir hinterher eine Nachbarin aus einer anderen WG im Haus und haben kurz erklärt, wo wir grad gewesen sind. Vermutlich ziehen wir dann demnächst mal als Grüppchen los.

Heute Abend gehe ich die erste Kantorei-Probe seit Jahren. Vorher noch Eisessen, mit der lieben Kollegin, die mich auch in die Chorprobe "mitschleift". Ich freu mich drauf. Auch wenn mir grad einfällt, das Eis der Stimme nicht unbedingt zuträglich ist. Egal.

Und bis dahin nutz ich meinen unfreiwillig "freien" Nachmittag und bastel noch ein bisschen an der Einleitung zum Paper.

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*Sie hat vorher schon lange hier gewohnt, aber in der Zeit die ich hier wohne war sie bisher nicht da und das Zimmer zwischenvermietet. (Das Zimmer, dass ich zuerst zur Zwischenmiete hätte haben sollen bevor klar war, dass hier noch ein Zimmer (mein Zimmer) dauerhaft frei wird.

Montag, August 04, 2008

Bin wieder da!

Und ich habe schottisches Wetter mitgebracht: ganz viel Sonnenschein :-)

Mein erster eigener Cache

ist ausgelegt. Mal schauen, wann sich der erste Finder einträgt.

Freitag, Juli 18, 2008

Es könnte still werden

die nächsten zwei Wochen.
Denn das Webschaf verbringt seinen Urlaub in Gau Angeles (ohne Internet) und anderswo (und will im Urlaub vielleicht gar nicht bloggen).

Lassen Sie es sich gut gehen, ich tu das auch.

Selbstverletzendes Verhalten

Danach sahen meine Bewegungen gestern Abend vielleicht aus, aber das war eine reine Schutzmaßnahme. Auch wenn ich mir dabei fast die Nase gebrochen habe und durch aggressives in die Hände Klatschen neben meinem Ohr kurzfristig taub war. Ich wollte doch die nervige Mücke noch erwischen. Die Mücke habe ich leider erst heute morgen erwischt, offensichtlich hatte sie mich da aber auch schon gekriegt. Naja, das Zimmer müsste eh mal gestrichen werden und rot ist auch eine schöne Wandfarbe.

(Werden deswegen in der Grünen Villa gerade alle Wände rot? Damit die toten Mücken nicht auffallen?)

Donnerstag, Juli 17, 2008

20 km rund um den Mainzer Südwesten

- 3 Stunden 20 Minuten unterwegs gewesen
- knapp 20 km zurückgelegt (das lässt sich nicht mehr so genau nachvollziehen, weil die Wege zwischen den Obstplantagen nicht alle eingezeichnet sind.)
- 10 Caches gefunden (im Schnitt also alle 20 Minuten einen)
- Nur ein DNF (did not find) da war's schon dunkel
- Nur ein Ort, der mir nicht gefallen hat, so ein PLeiFO (Potentieller Leichenfundort). Ein Tümpel neben einer Autobahnauffahrt. Dafür war aber das Versteck genial installiert.
- Ein Cache, bei dem es mir richtig weh getan hat, dass ich keine Kamera dabei hatte. (Alte Landwirtschaftsmaschinen, abgestellt und in die Bäume eingewachsen)
- Ganz viele tolle Verstecke und Container (Die Rate von überdurchschnittlich guten Caches ist auf der Strecke echt hoch).
- vier Travel Bugs mitgenommen (einer ist schon wieder ausgesetzt, drei kommen mit in den Urlaub)
- viele schöne Ecken von Mainz gesehen (jetzt fühl ich mich ein ganzes Stück wohler hier)

Geloggt ist alles. Jetzt muss ich nur noch nach Zecken suchen und ins Bett fallen.

Nochmal Geocaching

Auf zur zweiten Runde.
Diesmal rund um Drais und Marienborn.

Gerädert.

Ich bin heute kein schöner Anblick. Zerknittert bin ich und dicke Ringe unterstreichen meine Augen.
Die Frage, die mich nachts wachhält: Lasse ich das Fenster auf, oder mache ich es zu?
Mache ich es Abends zu, geht es mir wie gestern: Es wird zu warm und stickig in meiner Dachkammer, ich schlafe nicht erholsam, komme Morgens nicht aus dem Bett und verschlafe um satte zwei Stunden.
Lasse ich es offen, geht es mir wie heute: Da saß ab sechs Uhr ein Spatz unten im Hof und freute sich an der amphitheaterartigen Akustik, die sein Getschilpe bis hinauf ins Dachgeschoss trägt.

Und jetzt regnet es schon wieder. Das Wetter in Mainz kennt nur zwei Zustände:
Zu warm und schwül oder kalter Regen.

20.7 km rund um den Mainzer Nordwesten

4 Caches
1 Travel Bug

Am dritten und am fünften Cache hätte ich jeweils mein Fahrrad fast nicht wiedergefunden. Beim dritten, weil da so viele Bäume rumstande, beim fünften, weil es da schon so verdammt dunkel war. Weshalb ich auch den Cache nicht gefunden habe.
Ich war im Mainzer Sand, einem schönen Naturschutzgebiet und ich weiß jetzt, warum der Stadtteil HartenBERG so heißt *schnauf*
Der dritte Cache war in einem teilweise ziemlich zugemüllten Wäldchen hinter dem Freibad (Irgendwie gibt es neben jedem Freibad so ein gestrüppiges Gelände) und irgendwie war es da unheimlich. Es gibt so Orte, da rechne ich fast damit beim Geocachen eine Leiche zu finden.

Mittwoch, Juli 16, 2008

Verwirrt

Ich geh jetzt geocachen.
Aber erst muss ich dem GPS noch beibringen, dass es sich inzwischen wieder auf der Nordhalbkugel befindet...

Phantom-Zahnschmerzen

Es pocht. Da, wo vor Jahren mal ein Weißheitszahn war.

Freitag, Juli 11, 2008

Überstanden

Vortrag gehalten, gutes Feedback bekommen, glücklich.
Wochenende.

Zweite Brut

Die Rotschwänzchen sind zurück.

Donnerstag, Juli 10, 2008

Wettervorhersage

Gerade eben gedacht: Ich sollte den Laptop nicht unterm Fenster stehen lassen, vielleicht regnet es heute Nacht.
In dem Moment klopfen die ersten Tropfen auf die Scheibe.

Dienstag, Juli 08, 2008

Just not the same

Ende. Seit gestern keine Grey's Anatomie Folgen mehr, die ich nicht kenne.
Und Private Practice ist einfach kein Ersatz.

Geschichten aus dem südlichen Afrika (3) Vegetarier

Egal ob in Südafrika, Botswana oder Namibia, Vegetarier haben es überall schwer. Ich habe am ersten Tag gleich festgestellt, dass es nahezu unmöglich werden würde, sich in den 12 Tagen vegetarisch zu ernähren und den Silvester gefassten Vorsatz aufgegeben dieses Jahr nur eine Ausnahme zu machen (der Hirsch war sehr lecker) und ansonsten kein Fleisch zu essen. Mit einer Ausnahme habe ich mich dabei an Hühnchen gehalten. Die Ausnahme: Der bereits erwähnte Rinderbraten mit Chocolate-Cilli Soße. Sehr, sehr lecker.

Die fleischlastige Küche zeigt sich mitunter auch in der Werbung. So steht über einer Metzgerei in Mefikeng: „Real red blooded men eat real red meat.“ Soso. Igittigitt.

Und es kann einem passieren, dass es an drei Abenden hintereinander T-Bone Steak gibt: Zuerst als eines von drei (fleischigen) Gerichten auf der Speisekarte , am nächsten Tag für alle, weil eine Jugendgruppe mit schätzungsweise 60 Leuten auf dem Gelände kampiert und es einfacher ist, wenn alle das gleiche bekommen (ich bin mit einem doppelten griechischen Salat davon gekommen) und Tags drauf in der nächsten Lodge (das konnten die ja nicht wissen...).

Lecker war es immer. Aber ab jetzt geht's wieder vegetarisch weiter.

Hört das denn nie auf?

Im letzten Semester meines Studiums habe ich eine Klausur geschrieben. Zu welcher Vorlesung weiß ich gar nicht mehr, aber damals war ich mir sicher, dass ich mir das merken würde. Denn ich war felsenfest davon überzeugt, dass das die allerallerletzte Klausur meines Lebens war. Denn wer braucht nach dem Diplom noch Klausuren?
Und warum erzähle ich das? Ihr könnt es Euch denken: Ich schreibe heute eine Klausur. Die erste als armer Doktorand auf der Jagd nach Credit-Points.

Samstag, Juli 05, 2008

Geschichten aus dem südlichen Afrika (2): Geocaching

Geocaching ist in Südafrika und Botswana nicht weit verbreitet. In Südafrika hatten wir genau einen (einen!) Cache auf unserer Route. Und den haben wir nicht gefunden. Ein prima Start um die anderen, geocachingunerfahrenen und teils sehr skeptischen Mitreisenden davon zu überzeugen, dass das Spaß macht und auf jeden Fall Zwischenstops entlang der Strecke rechtfertigt. In ganz Botswana gibt es 17 Geocaches. Davon habe ich 6 Koordinaten rausgesucht, weil sie potentiell an unserem ersten Streckenabschnitt lagen. Den ersten haben wir nicht erreicht, weil ständig Privatgelände zwischen uns und dem Cache war. Die anderen vier haben wir nicht angesteuert, weil man da wahrscheinlcih einen 4x4 gebraucht hätte. Und der sechste lag dann erst auf dem nächsten Streckenabschnitt. Ein Micro. Auch nicht so geeignet um die Kollegen zu begeistern, aber immerhin haben wir ihn gefunden.
In Namibia gibt es deutlich mehr Geocaches, aber wir waren immer mit Zeitdruck unterwegs und haben deshalb nur zwei gesucht (und davon nur einen gefunden). Der, den wir gefunden haben, war aber originell versteckt (wieder ein Micro) und konnte die Kollegin so weit begeistern, dass sie auch nochmal mit zum Cachen geht. Und das obwohl sie bei der Aktion fast in eine Viper getreten wäre...
Bilanz: Vier Caches in drei Ländern gesucht und in zwei Ländern je einen gefunden.

Donnerstag, Juli 03, 2008

Manchmal macht Papierkram glücklich.

Ich hab grad meinen Urlaubsantrag für die Flitterwochen eingereicht.

Was muss man sich denn in Schottland unbedingt mal angucken?

Mittwoch, Juli 02, 2008

Irgendwas wollte ich grad erzählen

Aber bis das Fenster offen war, war es weg.

Geschichten aus dem südlichen Afrika (1) Lost Luggage

Diese wie auch die meisten der folgenden Geschichten sind zur Ermunterung frustrierter Doktoranden gedacht, und könnten auch unter dem Titel „Shit happens, aber am Ende wird meist alles wieder gut“ laufen.

Und ich weiß jetzt, wo Murphy die letzte Zeit Urlaub gemacht hat.

Auf dem Hinweg nach Johannesburg sind wir über Windhoek geflogen. Aufgegeben haben wir 4 Gepäckstücke: jeder Doktorand einen Rucksack oder Koffer und eine gemeinsame Kiste mit Geräten zur Probennahme.

Angekommen in Jo’burg sind erstmal nur die persönlich Gepäckstücke. Keine Kiste. Am Schalter wurde der Verlust aufgenommen, wobei ich gleich darauf drängte, das die Kiste „urgently needed scientific equippment“ beinhaltet. Wir bekamen eine Telefonnummer und eine Reference-Nr. mit der wir uns am nächsten Tag wieder melden sollten, evtl, sei die Kiste in das Flugzeug nach Kapstadt geladen worden, das zur gleichen Zeit in Windhoek gestartet ist.

Am nächsten Tag hieß es Mittags am Telefon, die Kiste sei noch nicht wieder aufgetaucht, aber man bemühe sich weiter sie zu finden und werde uns anrufen, wenn sie da ist. Ich drängte nochmals darauf, dass es sich um „urgently needed scientific equipment“ handelt und wir die Kiste bis zum Abend brauchen.

Eine Stunde später trafen wir K. dessen Handy-Nr wir angegeben hatten. Er war inzwischen von Windhoek aus angerufen worden, die Kiste war dort gesehen worden und würde im Laufe des Nachmittags geliefert.

Der Nachmittag verging, der Abend wurde später, Ich rief noch mal in Jo’burg an, da ich von Windhoek keine Telefonnummer hatte. Da hieß es dann „We have not found the box, we are still looking for it.“ Klarer Fall von Kommunikationsmangel. Ich klärte mein Gegenüber auf, dass Die Kiste aber in Windhoek gesehen worden sei. „Then, why don’t you call Windhoek airport?“ Ich bekam eine Nummer in Windhoek und drängte noch mal drauf, dass wir die Kiste wirklich dringend brauchen, weil wir am nächsten Tag nach Botswana aufbrechen.

Die Nummer in Windhoek sagte: „The number you have dialed does not exist.” Prima.

Wir gingen essen. Ich stellte fest, dass es schwer werden würde als Vegetarier in Afrika zu überleben und das Roastbeef mit Chocolate-Chilli-Soße sehr, sehr lecker ist. (Bestellt hatte das aber nicht ich, ich hatte Hühnchen)

Am nächsten Morgen gab es immer noch keine Spur von der Kiste. Ein Telefonat mit Jo’burg (inklusive der obligatorischen Versicherung meinerseits, wie wichtig und dringend die Angelegenheit ist) brachte uns eine neue Telefonnummer in Windhoek. Da war aber erstmal noch niemand da, weil es in Namibia noch eine Stunde früher am Morgen war. Als wir dort jemanden erreichten, waren wir schon in Mafikeng, also ein gutes Stück auf dem Weg nach Botswana und näherten uns der Grenze unseres Telefonnetzes. Da war ich mit dem nächsten Telefonat tatsächlich am Lost Baggage Schalter geladet, allerdings von der falschen Fluggesellschaft. Ich bekam eine neue Nummer, die der ersten Nummer für Windhoek verdammt ähnelte. Mit dem kleinen Unterschied, dass sie in der Mitte eine Ziffer mehr hatte. Aha. Dann waren wir auch tatsächlich an der richtigen Stelle. Die Kiste war tatsächlich gesehen und nach Johannesburg geschickt worden und sollte an uns geliefert werden. Ich teilte auch dieser Frau mit, dass wir nicht mehr in Potchefstroom sind und ihr die neue Adresse gegeben (und wieder drauf gedrängt, wie wichtig uns die Kiste ist).

Keine zehn Minuten später klingelte das Telefon wieder. Die Fahrerin vom Transportunternehmen, das mit der Zustellung der Kiste beauftragt war rief an. Sie wollte wissen, ob wir noch in Potchefstroom sind. Nein, natürlich nicht. Ob sie uns die Kiste nach Francistown, Botswana bringen könnte. Nein, das darf sie nicht, dafür müssen wir in Windhoek anrufen und das dort beauftragen, damit sie von dort neue Instruktionen bekommt.

Ein weiterer Anruf in Windhoek, noch mal die Adresse in Botswana genannt und darum gebeten, dass uns die Kiste dorthin geliefert wird. Im letzten Satz war die Karte leer (alles Pre-Paid Telefone) und ich konnte nicht mehr nachfragen, ob die Adresse richtig verstanden wurde und auch nicht mehr anbringen, wie wichtig diese Kiste für unsere Forschung ist.

Weiter ging es nach Botswana. In Francistown waren wir erst lange nach Sonnenuntergang, kurz nach Acht und wir haben wirklich nicht damit gerechnet, dass uns die Kiste noch einholt, da auch in Francistown nur eine Übernachtung geplant war. Aber, oh Wunder, beim Frühstück erzählte uns unser Gastgeber unsere Kiste stehe in der Rezeption. Der Kurier war um drei Uhr Nachts gekommen und hatte auch gleich wieder fahren wollen, er habe ihn aber genötigt wenigstens noch bis 6 auf der Couch in der Rezeption zu schlafen um dann im hellen die 700 km nach Jo’burg zurückzufahren.

Ein Teil des Kisteninhalts war essentiell zur Probennahme, die Arbeit konnte also losgehen. Die Proben allerdings wurden beim Rückflug in Windhoek konfisziert. Ich hoffe noch, dass auch das einfach wieder gut wird und wir sie zurückbekommen.

Dienstag, Juli 01, 2008

Zurück aus Afrika

Bis Sonntag war ich eineinhalb Wochen in Südafrika, Botswana und Namibia. Ich war beruflich dort, zur Probennahme für meine Doktorarbeit und für andere Wissenschaftler. Erzählen will ich aber hauptsächlich vom nicht beruflichen Drumherum.

Nach eineinhalb Wochen in Afrika bin ich begeistert und schockiert.

Begeistert von der grandiosen Landschaft, der Weite der Savannen in Botswana, den Dünen der Namib und von der Spitzkoppe in Namibia, vom Ozean, den großen Oryx-Antilopen und den riesigen Insekten.

Schockiert von der extremen Armut, der man nicht nur in Südafrika und Botswana, sondern auch in einem eigentlich reichen Land wie Namibia begegnen kann.

Schockierend, dass sich der Parkwächter, der für ein Trinkgeld auf Dein Auto aufpasst, während Du essen gehst, darüber freut, wenn Du ihm die Reste Deiner Pizza mitbringst, die so groß war, dass Du sie auch nach einem ganzen Arbeitstag an frischer Seeluft nicht ganz geschafft hast. Da ist die kurz vorher gemachte Bemerkung, dass ja schon wieder das Mittagessen ausgefallen ist, Jammern auf (sehr, sehr) hohem Niveau.

Richtig betroffen gemacht haben uns die Kinder, die an der Spitzkoppe selbst gefundene Minerale an einem Stand angeboten haben. Wir waren relativ spät am Tag da, es dämmerte schon und die aufgebockten Bretter, die als Auslage für die Kristalle dienten, standen mitsamt der Ware verlassen am Straßenrand. Wir guckten uns alles an und fanden auch schöne Sachen, die wir gerne gehabt hätten, aber die Kinder, die wir auf dem Hinweg gesehen hatten, waren verschwunden. Wir haben uns noch ein bisschen vor dem Stand rumgetrieben und überlegt, ob wir uns etwas nehmen und Geld dafür unter einen der Steine klemmen sollen, da kamen doch die Kinder aus dem Dorf herübergelaufen. Auf die Frage, was sie für die Minerale haben wollen, antworteten sie:
„We change for anything to eat.“
Da haben wir erstmal geschluckt. Und unseren Reiseproviant, hauptsächlich Bananen und Kekse, verteilt.
Ich bin auf der Reise selten satt gewesen. Weil wir im Gelände bei der Arbeit kein zweites Frühstück und kein Mittagessen hatten, Mahlzeiten, die ich selten auslasse (ich bin so was wie ein Hobbit), und das Abendessen auch meistens kleinere Portionen hatte als es mir gefallen hätte. Aber ich weiß jetzt, dass so ein kleiner Hohlraum im Magen nicht wirklich Hunger ist.

Dienstag, Juni 10, 2008

Retterchen

Ich hätte gerne so ein T-Shirt.
Leider gibt es die mit dem Aufdruck nur bis Größe 152. Auch wenn ich gelegentlich in der Kinderabteilung einkaufe, ist das dann doch zu klein für mich.

Demolierte Autos

Nun sind beide Autos demoliert. Und das liegt nicht an jubelnden übermütigen Holländern oder frustrierten Italienern.
Den Astra erwischte es vor eineinhalb Wochen im Hagel. Kastaniengroße Hagelkörner (Körner klingt so klein) schlugen die Verkleidung der Außenspiegel ab und Dellen ins Dach.
Heute Morgen hat es den Smarty erwischt. Auffahrunfall an einer roten Ampel. Der Hinterherfahrende meinte den Smart einfach über die Kreuzung schieben zu können. Ich hoffe, der Motor (liegt beim Smart Roadster hinten) hat nichts abbekommen. Auch so wird das eine teure (zum Glück nur für den anderen) und aufwändige Reparatur.
Fünf Jahre nach Produktionsstopp sollte es noch Ersatzteile geben, oder?

Donnerstag, Juni 05, 2008

Faxen dicke

Ich kann nicht faxen.
Das mag für viele so unvorstellbar sein wie nicht telefonieren zu können.
Dokument einlegen, Nummer wählen (meinetwegen mit Null davor), auf Senden drücken. Wenn ich das mache kann ich mir sicher sein, dass nix passiert. Weil dieses Faxgerät, mit dem ich grad faxen muss, noch irgend eine andere Tücke hat. Oder einfach nur boshaft ist.
Zum Glück muss ich so selten was faxen, dass es nicht schlimm ist, wenn ich dann jemanden frage, ob er das für mich macht.

Heute hab ich ein Fax an jemanden schicken müssen, mit dem ich vorher nur ein rauschiges kurzes Telefonat übers Handy geführt habe. Man will ja höflich sein (grad ältere Menschen legen da mitunter sehr viel Wert drauf) und dazu gehört wohl auch (hat man mir mal erzählt), dass man Faxe handschriftlich unterschreibt. Den Namen noch drunter zu drucken kam mir allerdings albern vor. Das brauchen doch nur Bankangestellte und andere Leute, die ihren Namen nicht mehr leserlich schreiben können.
Blöd nur, dass ich in der Aufregung (Ich muss ein Fax schicken, Hilfe, ist jetzt noch jemand da, der das für mich machen kann?) dann doch vergessen habe es zu unterschreiben. Natürlich ging dieses Fax auch anstandslos durch und das zweite (dann unterschriebene) bis jetzt noch nicht (Murphy is back). Und nun weiß der gute Mann vermutlich nichtmal wie ich heiße.
Zuordnen wird er es können. Aber peinlich ist mir das schon sehr. :-(

Nachtrag: beim x-ten Anlauf doch noch durchgegangen. *puh*

Jubel!

Hach!
Hübsche Ergebnisse. :-)

Sagt mal, hat Murphy eigentlich grad Urlaub?

Zwei Möglichkeiten

Die nächsten 90 Minuten werden so ablaufen:
- Proben aus dem Ofen nehmen
- Messen
- Jubeln

oder so:
- Proben aus dem Ofen nehmen
- Messen
- Fluchen

Mittwoch, Juni 04, 2008

Bäh! Igitt!

Hab die falsche Milchtüte erwischt. Irgendwie sah der Tee schon komisch aus, aber weil keine Flocken drin waren hab ich erst nach dem ersten Schluck begriffen warum. Das Weiß in der Milch fehlte; alles, was ausflocken konnte, hat das schon im Tetrapack getan.
Die Schattenseiten des WG-Lebens.

Ausgeflogen (II)

Da kommt man aus der Mittagspause zurück und die ganze Arbeitsgruppe ist weg. Bisher ist auch keiner wieder aufgetaucht.
Hab ich was verpasst?

Ausgeflogen

Die Rotschwänzchen müssen am Wochenende ausgeflogen sein. Jedenfalls habe ich sie diese Woche nicht mehr gesehen oder gehört.

Erdbeer-Schafe

Montag, Juni 02, 2008

Prassel, prassel

Draußen tobt ein Unwetter, das sich gewaschen hat.
Die Nacht ist rabenschwarz, aber bei jedem Blitz, der gleichzeitig auch ein Donner ist, ist es für einen kurzen Augenblick taghell. Der Regen wird in Wellen gegen die Fenster gedrückt und ich bin mit meinem Laptop auf den Fußboden geflüchtet, nachdem es plötzlich durchs Fenster auf die Tastatur tropfte.
Es kommt mir ein bisschen so vor wie das Unwetter im Film "Die Hexe und der Zauberer". Ich sitze in meiner schiefen Dachkammer in der WG in der überhaupt alles krumm ist und lausche dem Regen der auf das Dach und gegen die Fenster schwappt (Prasseln kann man das nicht mehr nennen) und durch das Fenster in einen Suppenteller tropft.
Dazu geht alle paar Minuten die eine Leuchte an der Decke an oder aus. Aber das ist normal.
Mal schauen, wann der Turm einstürzt.

HUP(S)

Ich erwähnte es bereits, das HUPS.
Handy, Uhr, Portemonaie, Schlüssel. Schlüssel? Ja, die Schlüssel habe ich auch mit nach Mainz genommen. Alle bis auf einen. Und nun werde ich die ganze Woche zum Institut und zurück laufen. Und das obwohl ich am Donnerstag so schlau war mein Fahrrad am Institut zu lassen, damit ich heute schon nicht zu Fuß gehen muss.
Grrrr.

Akku leer

Andere Leute starten frisch und erholt in die Woche. Ich bin einfach nur erledigt vom Wochenende.
Neben den normalen Dingen, die jedes Wochenende anfallen, weil ich ja unter der Woche gar nicht zu Hause bin, wie Wäsche waschen, Nagerkäfige ausmisten (geht am besten in Teamarbeit, darum auch Wochenendpflichtprogramm), die dieses Wochenende alle auf den Sonntag geschoben wurden, haben wir Samstag die zweite Hälfte unseres Dachbodenausbaus verputzt. Und weil die erste Hälfte eine Woche vorher dran war, fehlt mir jetzt das zweite Wochenende in Folge. Und es fehlt noch die Treppe zum neuen Schlafzimmer, der Teppichboden, und ein halbes Dutzend kleiner Unterpunkte. Aber es wird soooo toll!

Mittwoch, Mai 28, 2008

*pieks* *pieks*

Letzte Woche bekam ich die Tollwut-Impfung in den linken Arm, die andere in den rechten. Zitat Arzt: "Die Tollwutimpfung ist meist die schlimmere. Das kann aber auch andersrum sein. " Er hatte Recht, denn den folgenden Muskelkater möchte mal als Rechtshänder im rechten Arm nicht haben. Heute gabs nochmal Tollwut, dazu Typhus. Wieder Tollwut in den linken Arm. Diesmal wär es besser andersrum gewesen, denn die Typhusimpfung ist noch schlimmer. Zitat Ärztin: "Die Tollwutimpfung würd ich ihnen gerne links geben, die Typhusimpfung kann ich nämlich subkutan verabreichen (Argh! Bilder von Bobbeln unter der Haut und Impfstoff, der langsam in meinen Körper diffundiert, formen sich in meinem Kopf...). Das ist nicht so schlimm." Es hat gebrannt, dass es mir die Tränen in die Augen getrieben hat. "Hat das so schlimm gebrannt? Dann nehme ich auf der anderen Seite das soundso Desinfektionsmittel. Das brennt nicht so." Dummerweise hab ich ihr dann erzählt, wie furchtbar ich Spritzen überhaupt finde. Das hat sie nämlich dazu veranlasst mich bei der Tollwutimpfung vorzuwarnen. Es gibt nichts dümmeres, was man mir in dem Moment sagen kann als "So, ich piekse jetzt." Und ja, die tat auch weh.

Ich hab grad nachgeschaut, unter dem Pflaster (lächerlich, für den kleinen Pieks) ist kein Bobbel. Nur ein kleiner blauer Fleck.

*pieks*

In zwanzig Tagen steige ich in ein Flugzeug. In einundzwanzig Tagen lande ich in Johannesburg, Südafrika.
Weil ich das erst seit einer Woche definitiv weiß und in dem knappen Zeitraum bis zur Abreise noch einige Impfungen untergebracht werden müssen, darf ich mich nun jede Woche mehrfach pieksen lassen. Und das wo ich doch Spritzen gar nicht so gern hab. Letzte Woche (Ja, ich hab gleich am Mittwoch damit angefangen) war mir richtig flau danach und ich musste erst noch ein bisschen im Behandlungszimmer liegen bleiben.
Die Beschreibung der Gelbfieberimpfung (muss ich wohl auch noch haben) durch die liebe Kollegin aus Heidelberg (die ist ziemlich neu und kennt mich noch nicht so gut) hat mich dann fast umgehauen: "Die ist besonders fies, weil die nicht in den Muskel geht sondern ganz langsam Subkutan gespritzt wird. Da hat man dann noch eine Weile einen Bobbel unter der Haut bevor sich das langsam verteilt." Danke, das wollte ich nicht hören.

(Aber ich wollte ja unbedingt mit.)

Die laute Brut der Nachbarn

Meine Bürofenster sind in einem Winkel eines T-Förmigen Gebäudes. Wenn ich aus dem Fenster an meinem Schreibtisch gucke, schaue ich direkt aus dem Gebäude raus, wenn ich ich aus dem anderen gucke, könnte ich direkt ins erste Büro vom anderen Gebäudeflügel sehen. Wenn da nicht immer das Rollo unten wäre. Und warum ist da immer das Rollo unten? Nicht, weil ich so neugierig wäre und ständig in andere Fenster gucke. Nein, in dem Kasten in den sich das Rollo reinfalten würde, zöge man es hoch, ist diesen Sommer eine Familie Rotschwänzchen eingezogen (vielleicht auch nicht erst diesen Sommer). Und so kann ich alle paar Minuten An- und Abflug von Mama Hausrotschwanz beobachten, begleitet vom lautstarken Gebettel der Brut.

Montag, Mai 26, 2008

Mit alles - Und Schaf.

Das Resultat der Zitterpartie:Hat jemand Erfahrung mit dem Druck von Postkarten?

Liebe Lena,

Mir ist heute Morgen eine Postkarte in die Hände gefallen, die ich Dir eigentlich nach Norwegen schicken wollte. Laut Datum vor einem Monat.
Tut mir leid. Ich steck sie gleich in den Postkasten.

Freitag, Mai 23, 2008

Kribbelig

Ich hab da eine Idee für ein neues Schaf im Kopf. Und gleichzeitig für ein neues Headerbild und zwangsläufig einen neuen Titel für den Blog.
Aber ich trau mich nicht es rauszulassen und einfach drauflos zu zeichnen, weil ich Angst davor habe, dass es nicht so gut werden könnte, wie ich es mir vorstelle.
Es gärt seit der Vorlesung am Dienstag Vormittag.
Der erste Versuch gestern Abend endete in einem kleinen Wutausbruch.

Dienstag, Mai 20, 2008

Gesucht wird

ein Russischkurs, zum Selbsstudium. Am besten mit CD dabei.
Kann da jemand Empfehlungen aussprechen? Oder hat einen rumliegen und leiht mir den?
Ich müsste meine letzten Reste Schulrussisch wieder reanimieren und erweitern. Allerdings brauch ich vermutlich keine Vokabeln wie "Mein Lieblingsessen ist Borschtsch." oder "Das Kleid steht Dir gut." Hilfreich wäre eher sowas wie "Ich brauche ein 1/8" Swagelok fitting, dringend" "Ich brauche nur die obersten 10 cm der Bodenprobe, aber insgesamt mindestens 5 kg." "Hat jemand meinen Spaten gesehen" u.ä.

Montag, Mai 19, 2008

Gartenparty in Stichpunkten

Jetzt bin ich durch die Hälfte der Axtmördertreffen-Berichte durch und muss auch mal was dazu schreiben:

  • Frau...äh...Mutti, ihre Familie, die Grüne Villa und die Wildnis, man kann sich dort nur wohlfühlen.
  • Es gibt tatsächlich Leute, die regelmäßig hier lesen, die ich vorher gar nicht kannte. z.B. Teresa aus der Dominikanischen Republik.
  • Nicht alles, was nach Brot aussieht ist Brot. Und Kokoskuchen (aus selbst geernteten dominikanischen Kokosnüssen hab ich mir später sagen lassen) mit Spuntekäs (?) schmeckt, naja, seltsam.
  • Frau Miest war da und ich hab es gar nicht mitbekommen. Schade, ich hätte sie gern kennengelernt, ich lese da schon so lange.
  • Als ich dem Feuerteufel auf der Hinfahrt gestanden habe, das das wohl eine größere Party mit über 40 Leuten wird wollte er erst keine Feuershow mehr machen.
  • Das tatsächlich ca. 80 Leute dagewesen sind ist mir nicht aufgefallen. Die haben sich alle perfekt in die vielen gemütlichen Nischen verteilt.
  • Wir haben den Kirschbaum und den Holunder angekokelt. Holunder wächst aber eh immer zu schnell nach.
  • Alle haben tolle Bilder von der Feuershow, nur wir nicht?
  • Wir haben zwei Kameras dabei gehabt und keine Fotos gemacht. Es war einfach zu schön um Gespräche, Gescherze und Gefeier für Geknipse zu unterbrechen.
  • Yuri hat Gesellschaft von Esmeralda und Tupfi bekommen.
  • Es war eine gute Idee noch ein paar Achatschnecken extra mit zu nehmen. Bei Pe ist Gary eingezogen und auch Daniela hat zwei neue Haustiere.

Donnerstag, Mai 08, 2008

Grumpf

Frustriert.

And you are ...?

Anscheinend verbringe ich zu viel Zeit am Institut.
Als ich heute Morgen mein Fahrrad aus dem Unterstand freigeschaufelt habe (da stehen einfach zu viele Fahrräder), kam mein Vermieter über den Hof und fragte, wer ich bin.

I seem to be spending too much time at the institute.
This morning I met my Landlord and he asked me who I am.

Hoping for the best

The GC/MS is fine,
everything is going to be ok,
the GC/MS is fine,
everything is going to be ok,
The GC/MS is fine,
...

Well, later today we will know.

Dienstag, Mai 06, 2008

Birthday Beetle

Mein Geburtstagskuchen, gebacken vom allerliebsten Geburtstagskuchenbäcker: Und platzsparende Geburtstagskerzen.
Und alt bin ich erst, wenn ich noch eine Kerze dazustellen muss *g*.

Montag, Mai 05, 2008

Warnung

Wer mir etwas zum Geburtstag schenken will, schicke es bitte nicht an die Eppelheimer Adresse, die bis heute Morgen im Impressum stand. Da wohne ich schon länger nicht mehr.
(Lieber per Mail nach der richtigen Anschrift fragen.)

Amphibisches Wochenende

Neue Tiere im Gau Angeles Zoo: Die Krokodilmolche Mathilda und Thaddäus.
Beim Sonntagsspaziergang gesehen: Feuersalamanderlarven und Frösche

Dienstag, April 29, 2008

Postcrossing

Was Postcrossing ist habe ich schon mal geschrieben.
Aber warum macht man das? Und was schreibt man da?
Ich habe wieder damit angefangen um die vielen häßlichen Tesafilmreste, ausgeblichenen Stellen und Macken in meiner Zimmertür zu verdecken. Und weil Postkarten manchmal kleine Geschichten erzählen. Vor allem natürlich alte Postkarten, aber manchmal auch Postcrossing-Karten. Ich freu mich auch, wenn ich in Büchern Zettel finde, Notizen, alte Briefe, und irgendwie haben Postkarten von fremden Leuten eine ähnliche Aura.
Darum kann ich mit den "Ich bin 23 Jahre alt, wohne in Helsinki und arbeite als Schuhverkäuferin, Happy Postcrossing" Karten gar nicht so viel anfangen. Oberflächlich. Ich mag auch keine Skylines, die zeigen mir die Oberfläche einer Stadt. Meist finde ich die Handschrift interessanter als den Text.
Ab und zu verschicke ich auch solche Karten, aber es ist zumindest immer ein Schaf mit draufgezeichnet. Einmal habe ich ein Rezept aufgeschrieben, weil ich gerade gebacken hatte. Jemandem, der in seinem Profil geschriebn hat, dass er Bier mag habe ich das Bier beschrieben, dass ich während des Schreibens getrunken habe und das Etikett mit auf die Karte geklebt.
Natürlich gibt es zig verschiedene Gründe, warum Leute bei Postcrossing mitmachen.
Und da ist grad mein Problem. Ich habe eine Adresse gezogen von einer Frau, die möchte, dass ich die Karte in einen Umschlag stecke. In dem Fall wohl, weil sie Postkarten und Briefmarken separat sammelt. Irgendwie ist das aber das genaue Gegenteil meiner Motivation. Ich möchte Postkarten mit Marke und Stempel, die mir sagen, wer sie geschrieben hat und wo sie gewesen sind. Und jetzt möchte jemand eine nichtssagende blanke Karte von mir.
Oh je.

Teure Karotten


Da könnten einem die Meerschweine wirklich die Haare vom Kopf fressen.

Knöpflepfanne


Dienstags und Donnerstags gibt es im Bereich der Theke 1 auch ein Pfannengericht. Meistens ist das nicht vegetarisch. Heute gab es aber eine vegetarische Knöpflepfanne. Das hätte durchaus eine Konkurrenz zu den zwei lächerlich kleinen, verkohlten Kartoffeltaschen mit Frischkäsefüllung sein können, die es an Theke 3 gab. Hätte, wäre das Gemüse nicht roh und die Knöpfle nicht versalzen gewesen. Nur darum war auch noch was über, als mir einfiel ein Foto zu machen. Ans Foto wurde ich übrigens erinnert, weil jemand anderes am Tisch auch das Essen Fotografiert hat. In dem leeren Schüsselchen befand sich Irish-Coffee-Créme, die war gut.

Neues Büro

Bisher habe ich mit im Büro eines Kollegen gesessen, dass eigentlich für zwei Leute zu klein ist. Mein Schreibtisch stand direkt neben der Tür und jeder aus der Arbeitsgruppe, der seine Ausdrucke holen wollte lief hinter meinem Rücken lang, denn die Drucker standen (und stehen) auch noch in dem Raum.
Gestern konnte ich aber endlich in ein eigenes Büro ziehen. Das muss ich zwar irgendwann auch wieder teilen, dafür ist es aber auch doppelt so groß.

Laptopgeschädigt

Ich habe gerade am Büro-Computer das Touchpad auf der Tastatur gesucht.

Donnerstag, April 24, 2008

Neue Mitbewohnerin in Mainz

Ich teile mein Zimmer seit zwei Wochen. Nicht nur mit einen Dutzend Achatschnecken, sondern auch mit Svantje.
Wir vertragen uns gut. Wenn ich vom Institut zurückkomme schläft sie meistens noch, aber sobald sie dann wach wird (meist zwischen neun und zehn) lasse ich sie raus:Und dann wird alles inspiziert:Wenn sie müde wird geht sie von selbst wieder in ihr Bett. Dann mache ich hinter ihr zu und gehe selbst in die Koje. So wie jetzt. Gute Nacht.