Mittwoch, Dezember 26, 2007

Donnerstag, Dezember 20, 2007

Orange Überraschung

Gestern hatte ich eins der gefürchteten orangenen Kärtchen im Briefkasten. Eins, dass mir mitteilte, dass ich nicht zu Hause war um ein Päckchen entgegenzunehmen und es nun bei der langsamen Verkäuferin in der Postfiliale in der Bäckerei abholen muss.
Aber das Warten (sie musste erst im Hinterzimmer danach suchen und dann noch drei Aufkleber abknibbeln um irgendwas einzuscannen) hat sich gelohnt:
Kirsten hat mich mit einem Buch von meiner Wunschliste beschenkt!
Vielen lieben Dank!

Dienstag, Dezember 18, 2007

*nörgel*

Wenn es schon so schei*schweinekalt ist, kann es dann nicht wenigstens mal schneien?

Montag, Dezember 17, 2007

Gute Ratschläge

Wenn man die Mengen eines Keksrezeptes verdoppelt, sollte man sich auch bei allen Zutaten daran halten. (hat funktioniert)

Wenn man danach einen Käsekuchen backt, sollte man den Verdopplungsmodus abschalten. (hat auch noch eben so funktioniert)

Wenn man zu wenig Quark für den Käsekuchen eingekauft hat, kann man auch spontan ein Drittel des Quarks durch Frischkäse ersetzen. (hat gut geschmeckt)

Wenn man dann den Flur fegt während der Kuchen im Ofen ist, sollte man aufpassen beim Möbelrücken den Sessel nicht zu heftig gegen den großen Standspiegel zu schubsen. (der Rat kommt zu spät)

Wenn dem Spiegel (große Schwere Holzplatte mit großem Spiegel drauf) eine halbe Minute später einfällt nach vorne umzukippen, sollte man nicht im Weg stehen. (hat auch nicht funktioniert)

Wenn man dann erschreckt unter der schweren Holzplatte kauert, ist es gut einen Mann zu haben, der den kaputten Spiegel wieder aufrichtet und einem die Glassplitter aus den Fingern zieht. (Hab ich ein Glück, den hab ich.)

Wenn man dann unter der Dusche steht um sich drei Millionen glitzernde Splitter aus den Haaren zu spülen, sollte man dabei nicht den Käsekuchen vergessen, der eigentlich jetzt aus dem Ofen muss. (der Mann hat dran gedacht)

Danach darf man auch zur Beruhigung Kokosmakronen backen bis die Gäste kommen.

Donnerstag, Dezember 13, 2007

Mistelschaf

Blogcounter bescheinigt mir eine kontinuierlich steigende Besucherzahl seit Anfang Dezember und das obwohl ich in dieser Zeit immer weniger gebloggt habe. Da die meisten der Besucher direkt auf der Archivseite vom letzten Dezember landen, nehme ich an, dass sie alle nach den Schafen suchen.
Ein kleiner Appetithappen für alle, die enttäuscht sind, dass es dieses Jahr keinen Adventskalender gibt: Das Mistelschaf

Mittwoch, Dezember 05, 2007

Bericht aus der Mensa in Mainz III

Das Hühnerragout mit Kardamon und Ingwer war ohne eine Spur von Kardamon oder Ingwer und eigentlich das gleiche wie Chicken Masala. Kleine Fleischwürfelchen in milder Currysoße. Geschmacklich keine Veränderung zum letzten Mal, aber da es etwas anderes sein wollte und ich mich auf Ingwer gefreut hatte, fand ich es diesmal recht öde.
Um trotzdem etwas neues berichten zu können (und weil ich kaufaul bin) heute kein Reis, sondern Kartoffeln als Beilage und ein Schokopudding als Nachtisch.
Die Kartoffeln waren gar und nicht verkocht, angenehm gesalzen und nicht mehlig.
Der Nachtisch war ein echter Schokoladenpudding. Nicht so ein aufgeschäumtes, geschmacksfreies Zeug, mit französischem Namen, dass im Mund zu Schleim zerfällt (doch, es gibt auch leckere Mousse, aber eher selten in Mensen) sondern richtig schwerer Schokopudding mit viel Geschmack und viel Haut. Vom Kaloriengehalt und seiner sättigenden Wirkung wäre der auch als Hauptgericht durchgegangen. Die Sahnehaube hatte dem Geschmack dann nicht mehr viel hinzuzufügen und diente wohl eher der Optik.

Erschreckte Reinigungskraft

Wer rechnet auch damit, das vor sieben "schon" jemand am Institut ist?

Dienstag, Dezember 04, 2007

Zimmer 18

Ist meins!

Räumlich ist die WG nicht so der Hit. die Küche ist eine kleine schmale Nische, in die gerade Spüle Herd und Kühlschrank hineinpassen. Das Bad ist ähnlich klein und besteht aus Dusche und Toilette, dazwischen kaum Raum zum treten, ein Waschbecken hat jeder selbst im Zimmer. Mein Zimmer hat nur Dachschräge, durchsetzt mit Balken vom Fachwerk, die das Ganze richtig gemütlich machen würden, wenn sie nicht grau gestrichen wären. Insgesamt ist es eher ein privates Studentenwohnheim als echte WGs. Unten im Treppenhaus steht eine Münzbetriebene Waschmaschine und ein Trockner (auch mit Münzen) und überall hängen nette Zettel, auf denen der Vermieter auffordert nicht zu lange zu Duschen, mit Strom und Wasser sparsam umzugehen und die Waschmaschine nicht mit zu vielen Jeans zu belasten.
Das positive ist die Nähe zur Uni, ich bin 20 min hingelaufen (und ich hab gebummelt, weil ich wusste, dass ich zu früh bin) und der unschlagbare Preis. Ich habe mir auch schon Zimmer gleicher Größe für 100 € mehr angeguckt.
Und dann hoffe ich einfach, dass auch die beiden Mitbewohnerinnen und die beiden Mitbewohner nett sind, von denen habe ich nämlich bisher nur eine getroffen.
Nach mir sollte noch ein Bewerber kommen und sie wollte mir bis Freitag spätestens bescheid geben. Meinen Vorschlag doch einfach mich zu nehmen und ihr die rumführerei und mir die Sucherei zu ersparen fand sie gar nicht schlecht, sie wollte aber dem anderen, der ja nun sicher schon unterwegs war, wenigstens noch eine Chance geben.
Ich war grad wieder hier, enttäuscht, dass die beiden Döner-Läden auf dem Campus nach 20 Uhr tatsächlich schon zu sind, als ich die SMS bekam, dass ich das Zimmer haben kann.
Juchu! Von Februar bis Juli habe ich ein Dach über dem Kopf.
Letzte Woche habe ich von einer Post-Doktorandin, die ins Ausland gegangen ist eine Matratze übernommen. Die Mehrzahl der Zimmer die ich bis dahin angesehen hatte waren unmöbliert und es sah so aus als seien die leichter zu kriegen. Nun habe ich doch ein möbliertes Zimmer Und eine Matratze im Büro. Die wird jetzt auch getestet. Gute Nacht.

Mensabericht Jena

Letzte Woche war ich in Jena, einmal auch in der Mensa.
Das Essen in der Mensa der FH Jena war gut. Frühlingsrolle (so richtig mit viel Füllung!) mit Reis und Soße (ich glaube, es war Curry). Hier habe ich den Bedienstetenpreis bezahlt (3,05) für Studenten wäre es glaube ich 1,75 gewesen.
Einziges Makel: Der Nachtisch. Undefinierbar. Eine graue leicht schleimige Masse mit bunten Zuckerperlen drauf. Schmeckte in etwa, als hätte man Puderzucker mit Apfelschorle angerührt.