Donnerstag, November 15, 2007

WG-Besichtigung die zwölfte.

Heute Abend folgt die zwölfte WG-Besichtigung in Mainz.
In die meisten WGs wäre ich auch eingezogen. Aber es liegt ja immer an den Mitbewohnern, das zu entscheiden. Und die entscheiden sich dann für jemanden, der auch Student ist (He, da bin ich gar nicht so weit entfernt von, ich bin auch jeden Tag auf dem Campus!), der mehr in ihrem Alter ist (Bin ich so alt? Ich dachte altersmäßig wäre ich ein durchschnittlicher WG-Bewohner), der besser in die WG passt (Wenn ich alleine wohnen wollte, würde ich mir keine WGs angucken). Kurz: Ich bin ein Streber, weil ich mit 25 ein abgeschlossenes Studium habe und eine Doktorarbeit anfange. Ich bin ein langweiliger Spießer, weil ich verheiratet bin. Und ich will doch eh nur eine Zweck-WG, weil ich am Wochenende nach Hause fahre. Das macht aber immerhin 4 Abende die Woche, die ich nicht alleine in Mainz verbringen will. Leere Wohnungen machen mich wahnsinnig. Ja, der Kostenfaktor spielt tatsächlich auch eine Rolle. Aber ich würde einem bezahlbaren Appartement immer noch ein WG-Zimmer vorziehen.
So und nun lasst mich endlich einziehen.

Es gibt natürlich auch WGs, die nicht infrage kommen. In den letzten zwei Wochen gesehen:
- untenrum unbekleideter Bewohner (zum Glück nur die Pobacken)
- dunkles Hochhaus mit kleinem Fahrstuhl in der Mitte, rundrum um einen dunklen fensterlosen Flur angeordnet ca. 60 kleine dunkle Wohnungen mit einer Küche in der man nur alleine drinstehen kann. Da kann man sich nur auf den Füßen stehen.
- Bewohner, die während des Besichtigungstermins selbstverständlich in der Küche sitzen und rauchen (gut, dass wir das geklärt haben)
- 13 schlauchartige Quadratmeter für 280 €

Kommentare:

Einhakel hat gesagt…

Eine Leidensgenossin!
Uns geht es so ähnlich mit "normaler" Wohnungssuche...
Wünsch dir viel Glück und hoffe, dich mag bald jemand nehmen - druck doch den Blogeintrag aus und verteile ihn ;)

Alke hat gesagt…

Keine schlechte Idee. :-)