Donnerstag, November 22, 2007

Was tun?

- Zimmer 16 noch angucken
oder
- absagen, hoffen, dass ich Zimmer 15 kriege und früher nach Hause fahren?

Kein Land in Sicht

Auszug aus meinem Eressea-Report:

Ozean (8,-1), Ozean. Im Nordwesten der Region liegt Ozean (7,0), im Nordosten
Ozean (8,0), im Osten Ozean (9,-1), im Südosten Ozean (9,-2), im Südwesten
Ozean (8,-2) und im Westen Ozean (7,-1)

Bericht aus der Mensa in Mainz II

Wie gestern versprochen der Bericht über die Eierpfannkuchen "Griechische Art":

Zwei Pfannkuchen ohne viel Konsistenz und Geschmack (die gleichen "Spülschwämme" wie in Heidelberg). Für die geschmacklich ansprechende Soße mit Zucchini, Paprika, Feta und Oliven aber eine gute Unterlage. Es hätte aber nach meinem Empfinden ruhig ein Spülschwamm mehr sein dürfen, denn am Ende war erst noch Soße (die ließ sich dann aber noch pur essen) und dann noch Hunger übrig.
Vielleicht ist auch mein Verzicht auf eine Beilage schuld, aber ich konnte mit Reis einfach nicht als Beilage für Pfannkuchen vorstellen. Für den Rest der Soße wäre es aber wahrscheinlich nicht verkehrt gewesen.
Auch auf den Nachtisch habe ich heute verzichtet, das hat mir alles nicht zugesagt.

Mit 1,45 € den Hunger mäßig eingedämmt. Geschmacklich insgesamt ok.

Die Welt ist wirklich klein / Zimmer Nr. 15

Das könnte es nun wirklich sein. Eine gut gemischte WG aus Studenten, Doktoranden und Angestellten, Altersschnitt Mitte-Ende zwanzig, es wird nicht geraucht. Die Wohnung ist mitten in Mainz, hat eine neue Küche und zwei Bäder. Das Zimmer ist nicht besonders groß, lässt sich aber gut einrichten. Bezahlbar ist es und ich habe keine Contra-Punkte gefunden.

Warum die Welt (oder Mainz im besonderen) wirklich klein ist:
In der WG lebt noch ein Doktorand von unserem Institut.
In dem Haus habe ich meine erste Nacht in Heidelberg verbracht, in einer exakt gleich geschnittenen Wohnung, nur in einem anderen Stockwerk.
Die, die auszieht, ist erst vor kurzem aus Heidelberg hergezogen. Wenn ich hier weiter in der gleichen Rate Leute aus Heidelberg treffe ist Heidelberg bald leer.

Zimmer Nr. 14

Wäre etwas länger zur Zwischenmiete, aber erst ab Februar. Hübsche Altbauwohnung, nette Bewohner, wir haben lange in der ziemlich neuen Küche gesessen und uns unterhalten. Sie haben alles selbst renoviert, gemeinsam die Küche von einem Raum in einen anderen verlegt um den Wohnraum besser nutzen zu können und der Wohnung mit ihrer Eigenleistung echt Flair gegeben.
Aber: "Ja, also, Du bist erst die zweite, die hier war und wir wollten schon noch ein paar Leute angucken, wahrscheinlich entscheiden wir uns dann so Anfang Januar, ich mein, ist ja auch noch Zeit bis ich ausziehe." Das nenn' ich mal Entscheidungsfreudig.

Mittwoch, November 21, 2007

Die Welt ist klein

Und Couchsurfing macht sie noch viel kleiner. Womit die immer wieder gestellte Frage beantwortet wäre, wo ich den zur Zeit in Mainz wohne, wenn ich doch noch kein Zimmer habe.
Die erste Woche habe ich vier Nächte bei drei verschiedenen Leuten übernachtet, alle total nett. letzte Woche bin ich von Montag bis Donnerstag bei der Couchsurferin geblieben, bei der ich auch jetzt gerade wohne und war dort nicht allein. Außer mir war noch ein amerikanischer Couchsurfer da, der auch auf Wohnungssuche war weil er demnächst als Doktorand im gleichen Institut wie ich anfängt (nur in einer anderen Gruppe). Und er hatte auch schon von mir gehört, weil er die Woche davor bei jemandem übernachtet hat, der meine erste Gastgeberin kannte und sich die drei an dem Abend getroffen und natürlich über Couchsurfing und ihre letzten Gäste gesprochen haben.
Vielleicht ist die Welt auch gar nicht so klein, aber Mainz ist es auf jeden Fall.

Bericht aus der Mensa in Mainz

Chicken Masala mit Currysoße kann man empfehlen. Sieht erst nach einem Klecks lascher Soße mit ein paar Fleischwürfeln aus, wird in Kombination mit einer Reisbeilage aber zur vollständigen, leckeren, heißen (sowas kennt man aus Heidelberg z.B. gar nicht) und sättigenden Mahlzeit.
Kostenpunkt: 1,95 (1,60 für Fleisch und S0ße, 0,35 für den Reis)
Zum Nachtisch habe ich mir ein Schälchen Weiße Mousse gegönnt, was zwar mit 0,75 € relativ Teuer ist. Ein Nachtisch in Heidelberg an der Salatbar (Albträumereien aus der Hauskonditorei) kostet "nur" 0,60 €, schmeckt aber bei weitem nicht so gut. Gut sättigend war es auch noch mal, womit ich jetzt für 2,70 € pappsatt bin und auch die Geschmacksknospen ihren Spaß hatten.

Was mir noch aufgefallen ist: Auch hier gibt es irreführende Essensbezeichnungen. Statt Reis hätte ich z.B. auch Kartoffelkrusteln als Beilage nehmen können. Die hatte ich mir aber anders vorgestellt, vielleicht als Kartoffelspalten mit krosser Pelle vielleicht, aber in der Theke standen dann ganz normal Pommes, in Heidelberg auch als Brückenpfeilerkartoffeln angeboten.

Morgen folgt ein Bericht über Eierpfannkuchen "Griechischer Art". Mit Fetawürfeln und Oliven, der aber ansonsten wahrscheinlich nicht besonders "griechisch". (Leseempfehlung hierzu: The “Blog” of “Unnecessary” Quotation Marks).

WG-Test Mainz: Zimmer Nr. 13

Ein WG-Zimmer anzugucken und keine Mitbewohnerin anzutreffen ist schon komisch. Es war nur die Studentin da, die Ende des Jahres auszieht. Was die anderen beiden Mitbewohnerinnen machen weiß ich nicht, das konnte sie mir leider auch nicht sagen. Die eine Mitbewohnerin ist diese Woche gar nicht da, ich nächste Woche nicht, also wird das wohl nichts. Schade eigentlich, denn das Zimmer ist schön.
Man geht eine schmale Wendeltreppe aus Sandstein hoch, die ganz oben direkt an der Wohnungstür endet. Von einem quadratischen Flur gehen alle drei Zimmer, Küche und Bad ab. Die Küche ist nicht zu klein, ordentlich und komplett, es ist keine Mitgift in Form eines Herdes oder Kühlschranks nötig. Das Bad ist klein, aber ok. Das Zimmer hat eine kleine Ecke mit Dachschräge, Fenster gegenüber der Tür, eineinhalb orangene Wände (nicht grell, aber auch keine Pastellfarbe, der Rest ist weiß), Teppichboden und ist bezahlbar.

Das Zimmer ist eines der besseren, die ich bisher gesehen habe, die WG-Atmosphäre ist aber eher seltsam.

Dienstag, November 20, 2007

Hartnäckig

Der Husten hält sich hartnäckig. Und ich kann auch grünen Glibber husten, das scheint etwas zu sein, was im Mainzer Raum grad umgeht.

Ich rede mir aber ebenso hartnäckig ein, das man mit Husten allein nicht krank ist.

Und ich suche hartnäckig weiter nach einem Zimmer. Ein Beschnupper-Termin heute Abend, einer Donnerstag Abend.

Samstag, November 17, 2007

Krank.

Husten und Halsschmerzen sind eine fiese Kombination.

Donnerstag, November 15, 2007

WG-Besichtigung die zwölfte.

Heute Abend folgt die zwölfte WG-Besichtigung in Mainz.
In die meisten WGs wäre ich auch eingezogen. Aber es liegt ja immer an den Mitbewohnern, das zu entscheiden. Und die entscheiden sich dann für jemanden, der auch Student ist (He, da bin ich gar nicht so weit entfernt von, ich bin auch jeden Tag auf dem Campus!), der mehr in ihrem Alter ist (Bin ich so alt? Ich dachte altersmäßig wäre ich ein durchschnittlicher WG-Bewohner), der besser in die WG passt (Wenn ich alleine wohnen wollte, würde ich mir keine WGs angucken). Kurz: Ich bin ein Streber, weil ich mit 25 ein abgeschlossenes Studium habe und eine Doktorarbeit anfange. Ich bin ein langweiliger Spießer, weil ich verheiratet bin. Und ich will doch eh nur eine Zweck-WG, weil ich am Wochenende nach Hause fahre. Das macht aber immerhin 4 Abende die Woche, die ich nicht alleine in Mainz verbringen will. Leere Wohnungen machen mich wahnsinnig. Ja, der Kostenfaktor spielt tatsächlich auch eine Rolle. Aber ich würde einem bezahlbaren Appartement immer noch ein WG-Zimmer vorziehen.
So und nun lasst mich endlich einziehen.

Es gibt natürlich auch WGs, die nicht infrage kommen. In den letzten zwei Wochen gesehen:
- untenrum unbekleideter Bewohner (zum Glück nur die Pobacken)
- dunkles Hochhaus mit kleinem Fahrstuhl in der Mitte, rundrum um einen dunklen fensterlosen Flur angeordnet ca. 60 kleine dunkle Wohnungen mit einer Küche in der man nur alleine drinstehen kann. Da kann man sich nur auf den Füßen stehen.
- Bewohner, die während des Besichtigungstermins selbstverständlich in der Küche sitzen und rauchen (gut, dass wir das geklärt haben)
- 13 schlauchartige Quadratmeter für 280 €

Montag, November 05, 2007

Grüße aus Mainz

Ich bin in Mainz angekommen. Eine Stunde vor meinem Chef, was wohl bedeutet, dass ich nächste Woche Montag nicht zu nachtschlafender Zeit aufstehen muss um den frühen Zug zu erwischen. Mit Manfred aufstehen und auf seinem Weg zur Arbeit am Bahnhof aussteigen reicht dann. Praktisch.
Ein Zimmer habe ich noch nicht. Alle am 1.11. sind schon weg oder der Rest, den keiner wollte und ab 1.12. ist noch kaum etwas ausgehängt/inseriert. Oder es sind Wohnheimszimmer in die ich als nicht Student nicht einziehen darf. Unpraktisch.
Aber es bemühen sich alle sehr, dass ich schnell ein günstiges Zimmer bekomme.
Mein eigener Laptop ist noch nicht für den Internetzugang zugelassen.
Der Termin für die erste Dienstreise (Praktikum zum Kennenlernen von Geräten und Methoden) steht fest.
Ich lese gerade das Handbuch vom ISOToF. Danch breche ich zum ersten Besichtigungstermin auf. Wünscht mir Glück.

Freitag, November 02, 2007

Und dann...

Letzte Woche habe ich tagsüber auf meine beiden Nichten aufgepasst.
Die ältere (zweieinhalb) war Dienstag Nachmittag bei den Großeltern und erzählte mir und der Babysitterin am Mittwoch stolz:
"Weißt Du was? *kurze Pause* Opa hat mir ein Stück Schokolade gegeben. *kurze Pause* Und dann hat Opa mir noch ein Stück Schokolade gegeben. *kurze Pause* Und dann hab ich gekotzt."
*grins*

Überrumpelt

Auf dem Nachhauseweg am Mittwoch habe ich noch dran gedacht. "Ich sollte beim Einkaufen auch ein paar Süßigkeiten mitnehmen."

Und natürlich war ich 3 Stunden später doch überrascht, als eine einzelne kleine Hexe mit grünen Haaren vor der Tür stand, mir den offenen Stoffbeutel entgegenhielt und verlegen murmelte: "Süßes oder saures."

Ganz unten in meinem Rucksack fanden sich zum Glück noch ein paar mini-Tüten Gummibärchen von damals.