Dienstag, März 27, 2007

Standesamt

Heut geht alles Schlag auf Schlag. Der Standesamttermin steht. Jetzt doch am Tag vor der kirchlichen Hochzeit.
Wenn jetzt noch der Pastor zurückrufen und zusagen würde, wär alles prima.
Mensch bin ich kribbelig. Am liebsten würd ich zur Beruhigung nochmal durchs Haus laufen. Um mich zu vergewissern, dass es noch da ist und immer noch so schön ist wie gestern.

Wollt Ihr nicht doch am 7.7.?

Standesamt Nr. 3 traut auch nicht am Wunschtermin. Im Juli nur eine Woche früher oder am 7.7. "Da ist heute Morgen sogar noch ein Termin wieder frei geworden, wenn sie sich also doch noch umentscheiden..."

Jetzt ist die Frage: Am Freitag vor dem Wunsch-Samstag oder vorher schon, am 7.7.?
7.7. ist natürlich ein schönes Datum, aber meine Schwiegereltern und die Trauzeugen müssten zweimal anrücken.
Wenn wir nicht am gleichen Wochenende standesamtlich und kirchlich heiraten, könnten wir eigentlich auch in Heidelberg standesamtlich heiraten.
Schwere Frage. Und der Verlobte sagt dazu: "Ich heirate Dich wann immer Du willst." Lieb, aber keine Entscheidungshilfe...

Das Haus, das Verrückte macht.

Nein, das Gutachten, das seit einem Jahr fehlt ist auch heute noch nicht da. Aber inzwischen ist es wirklich das einzige, was noch fehlt. Ich will mein Zeugnis! Jetzt!

Haus, gefunden?

Gestern war Hausbesichtigung Nr. 7.
Wir sind in das Haus rein und haben uns von Anfang an wohlgefühlt. Endlich ein Haus, in dem einem nicht die Decke auf den Kopf fällt. Alles was wir bisher gesehen hatten hatte Deckenhöhen von 2,20-2,30. Im Kopf haben wir bei der Besichtugung schon geplant, welches das Schlafzimmer wird, wo die Mäuse ihren Platz haben, etc. und haben hinterher festgestellt, dass unsere Vorstellungen fast perfekt übereinstimmen.
Wenn alles so klappt wie wir hoffen, ziehen wir im Juli um.

Donnerstag, März 22, 2007

Das Haus, das Verrückte macht.

Ich hab heut mal wieder einen Großteil der Zeit mit meinem Laufzettel in der Hand verbracht.
Voll ist er trotzdem noch nicht.

Eine andere Baustelle ist die Hochzeit. Oder vielmehr eine Vielzahl von Baustellen.
So habe ich vorhin mit jemandem im Standesamt telefoniert, der den gleichen Nachnamen trägt wie ich. Trotzdem gibt es an unserem Wunschtermin Samstags keine Trauung. Im Juli nur am 7.7.
Das andere in Frage kommende Standesamt traut uns auch nicht Samstags. Morgen wird beim dritten angefragt. Die sagen schon auf ihrer Homepage, dass sie nach Absprache auch ausserhalb der Öffnungszeiten Trauungen vornehmen. Wenns doch nicht klappt wird halt am Freitag Standesamtlich gehairatet. Das wär auch kein Weltuntergang.

Dienstag, März 20, 2007

Was ich nicht gefragt habe:

"Könnten sie die Kakerlaken bitte als Geschenk einpacken?"

Montag, März 19, 2007

Olafs Nierenstein

Vor zwei Wochen ging es Olaf nicht gut. Er quiekte und krümmte sich. Die Tierärztin gab ihm etwas krampflösendes, was leider nicht geholfen hat. Ein paar Tage später bei einem weiteren Tierarztbesuch versuchte die Tierärztin eine Urinprobe zu bekommen und massierte ihm den Bauch. Heraus kam ein Stein. Olaf hat noch ein paar Tage gebraucht um sich davon zu erholen, aber jetzt geht es ihm wieder prima.

Donnerstag, März 15, 2007

Laufzettel

Das ist der Zettel, auf dem man sich am Ende des Studiums alles mögliche bestätigen lassen muss. Dass man keine unbezahlten Fotoarbeiten mehr offen hat, aus der Institutsbücherei keine Bücher mehgr entliehen sind, der Arbeitsplatz aufgeräumt ist, die Schlüssel abgegeben sind etc.
Und dieser Zettel trägt seinen Namen zurecht. Ich bin heut einige Runden durchs Haus gelaufen um die letzten 5 Unterschriften zu bekommen. Drei fehlen immer noch. Zwei davon kriege ich nicht vor Dienstag. Hmpf.

Montag, März 12, 2007

ALKE

What ALKE Means

A is for Adaptable

L is for Lovable

K is for Keen

E is for Edgy

Maria Laach

ist definitiv einen Besuch wert.
Wir haben gestern nach einem Familienbesuch einen Abstecher dahin gemacht, sonst sind wir immer vorbeifahren, weil es schon so spät war, wir es eilig hatten, schlechtes Wetter war,....
Jetzt sind wir mal dagewesen und wir werden nochmal hinfahren, weil wir nicht alles gesehen haben. Diesmal haben wir die Kirche und die Gärtnerei angeschaut, aber es gibt ja auch noch eine Kunstschmiede (wobei ich mich echt gewundert habe, dass wir da nicht sofort hin mussten) und ein Naturkundemuseum mit lebendem "Viehzeug".
Und ich war standhaft, ich habe aus der Gärtnerei keine Pflanzen mitgenommen. Wobei mir die Preise bei dieser Entscheidung auch sehr geholfen haben.

Schneckenpost (V)

Noch ein Schneckenbild:

(Wenn ich das mache versuchen sie immer meine Fingernägel zu verknuspern)

Es wird Sommer

24°C im Messraum und das Gerät streikt wieder.

Donnerstag, März 08, 2007

Schnecken-Post (IV)

Die letzte Nachricht über meine Achatschnecken ist jetzt schon über vier Monate her. Zeit, sie mal wieder zu wiegen.
Nemo ist schon so schwer wie eine Maus: 55g
Hildegard-Oskar bringt mit ein paar Erdkrümeln 10g auf die Waage.
Anfang des Jahres sind ausserdem 4 weitere Schneckchen dazugekommen. Davon wiegen jetzt drei je ca. 15g. Die Vierte jhatte sich ziemlich bald vergraben und ist auch nicht viel gewachsen, die ist jetzt bei 5,5 Gramm. Das heißt die anderen drei haben ihr Gewicht in zwei Monaten verdreifacht (Anfang Januar waren sie alle gleich groß).
Ein paar Bilder habe ich gestern auch noch machen können:


Mutterschaf

Mittwoch, März 07, 2007

"Wo bin ich da nur gelandet?"

Fragte sich der Händler Holpert, der sich mit Sack und Pack, einem Wagen und zwei Pferden bemühte einen großen Sumpf zu durchqueren. Eine unwirtliche Gegend schien das zu sein. Das Sumpfgebiet wurde von zwei Flüssen aus den Gletschern im Osten und Südwesten gespeist, die sich zu einem mäandrierenden Flusssystem vereinigten, das schlussendlich in einem weitverzweigten Delta ins nördliche Meer mündete. Die großen Eisberge, die dort von den kalbenden Gletschern freigelassen wurden konnte Holpert am Horizot noch gut erkennen. Er frohr. Seine dicht behaarten Füße steckten in unbequemen Stiefeln und die waren zudem noch nass. Es quatschte bei jedem Schritt und die nassen Beinkleider hatten sich unterhalb der Knie mit einer unangenehmen Kälte um die Waden gelegt.
Ein Rad war im Matsch stecken geblieben und so sehr sich die Pferde auch mühten und Holpert sie antrieb oder den Wagen schob, es rührte sich nichts.
Er machte sich an die Arbeit den völlig überladenen Karren leer zu räumen. Eine Gruppe Bauern auf dem Weg zum Torfstechen kam vorbei und sah ihn bei seinen Bemühungen. Holpert keuchte und schnaufte. Die Torfstecher bemerkte er erst, als ihm einer von ihnen auf die Schulter tippte.
Man wurde sich schnell einig. Die Bauern halfen den Wagen zu entladen und aus dem Sumpf zu ziehen, gegen ein wenig von dem Silber, das der Händler bei sich trug. Aus dem nahen Dorf scharte sich bald eine ganze Traube junger Männer um ihn, in der Hoffnung, er würde einen Gehilfen brauchen, ein Lager für seine Waren oder auch neue Waren, die sie für ihn produzieren könnten.
Holpert blickte nach Südosten. Dort, wo die Sonne gerade verkündete, dass der Vormittag schon weit vorangeschritten war, sah er in der Ferne den Wald, den er schon von Anfang an vor Augen hatte. Dort würde er endlich wieder trockenen Boden unter den Füßen haben. Schön sah es dort aus. Dort wollte er sein Handelsimperium aufbauen. Aber statt dessen war er erstmal in einem Sumpf gelandet.
Holpert betrachtete die Bauern, die sich um ihn scharten, und grübelte. Irgendwo musste er anfangen. Wenn er schon mal hier war, warum nicht hier. Mit Angestellten in der Region konnte er einen Teil seiner Waren hier lassen. Und mit weniger Last auf dem Wagen würde er es schneller in den Wald schaffen. Er fasste einen Entschluss. Er suchte sich einige aus den Bauern heraus, gab ihnen Silber, damit sie sich dem Studium widmen konnten und ihren Familien Silber um sie für den Ausfall der Arbeitskraft zu entschädigen. Dann trug er den jungen Männern und Frauen auf, was sie lernen sollten um fortan für ihn zu arbeiten.
Er zählte seinen geschrumpften Silbervorrat und zog weiter, um zu gucken, was hinter dem Wald liegt.

Anmerkung: Ich spiele seit dieser Woche wieder Eressea. Zum Abitur hin hatte ich mein damals > 5.000 Mann starkes Halblingsvolk abgegeben. Jetzt, nach knapp 6 Jahren Pause, fange ich wieder an.

Tagesmenue

Travelbug EU-LE 202

Ich habe gerade von einem anderen Geocacher die Nachricht bekommen, dass mein TB nicht in seinem letzten Cache aufgefunden wurde.
Leider ist geocaching.com grad nicht erreichbar und ich kann nicht nachgucken, wo der Bug abgeblieben sein könnte. Hoffentlich taucht er wieder auf...

Donnerstag, März 01, 2007

Spiel für Geologen

In dem Spiel "The Secret Of Itsall Mine" geht es darum die Gesteine und Fossilien in einer Mine zu erforschen. Dafür stehen Euch verschiedene Hämmer, eine Lupe, ein Fotoapparat und sogar ein mobiles multifunktionales Analysengerät zur Verfügung.