Mittwoch, Dezember 26, 2007

Donnerstag, Dezember 20, 2007

Orange Überraschung

Gestern hatte ich eins der gefürchteten orangenen Kärtchen im Briefkasten. Eins, dass mir mitteilte, dass ich nicht zu Hause war um ein Päckchen entgegenzunehmen und es nun bei der langsamen Verkäuferin in der Postfiliale in der Bäckerei abholen muss.
Aber das Warten (sie musste erst im Hinterzimmer danach suchen und dann noch drei Aufkleber abknibbeln um irgendwas einzuscannen) hat sich gelohnt:
Kirsten hat mich mit einem Buch von meiner Wunschliste beschenkt!
Vielen lieben Dank!

Dienstag, Dezember 18, 2007

*nörgel*

Wenn es schon so schei*schweinekalt ist, kann es dann nicht wenigstens mal schneien?

Montag, Dezember 17, 2007

Gute Ratschläge

Wenn man die Mengen eines Keksrezeptes verdoppelt, sollte man sich auch bei allen Zutaten daran halten. (hat funktioniert)

Wenn man danach einen Käsekuchen backt, sollte man den Verdopplungsmodus abschalten. (hat auch noch eben so funktioniert)

Wenn man zu wenig Quark für den Käsekuchen eingekauft hat, kann man auch spontan ein Drittel des Quarks durch Frischkäse ersetzen. (hat gut geschmeckt)

Wenn man dann den Flur fegt während der Kuchen im Ofen ist, sollte man aufpassen beim Möbelrücken den Sessel nicht zu heftig gegen den großen Standspiegel zu schubsen. (der Rat kommt zu spät)

Wenn dem Spiegel (große Schwere Holzplatte mit großem Spiegel drauf) eine halbe Minute später einfällt nach vorne umzukippen, sollte man nicht im Weg stehen. (hat auch nicht funktioniert)

Wenn man dann erschreckt unter der schweren Holzplatte kauert, ist es gut einen Mann zu haben, der den kaputten Spiegel wieder aufrichtet und einem die Glassplitter aus den Fingern zieht. (Hab ich ein Glück, den hab ich.)

Wenn man dann unter der Dusche steht um sich drei Millionen glitzernde Splitter aus den Haaren zu spülen, sollte man dabei nicht den Käsekuchen vergessen, der eigentlich jetzt aus dem Ofen muss. (der Mann hat dran gedacht)

Danach darf man auch zur Beruhigung Kokosmakronen backen bis die Gäste kommen.

Donnerstag, Dezember 13, 2007

Mistelschaf

Blogcounter bescheinigt mir eine kontinuierlich steigende Besucherzahl seit Anfang Dezember und das obwohl ich in dieser Zeit immer weniger gebloggt habe. Da die meisten der Besucher direkt auf der Archivseite vom letzten Dezember landen, nehme ich an, dass sie alle nach den Schafen suchen.
Ein kleiner Appetithappen für alle, die enttäuscht sind, dass es dieses Jahr keinen Adventskalender gibt: Das Mistelschaf

Mittwoch, Dezember 05, 2007

Bericht aus der Mensa in Mainz III

Das Hühnerragout mit Kardamon und Ingwer war ohne eine Spur von Kardamon oder Ingwer und eigentlich das gleiche wie Chicken Masala. Kleine Fleischwürfelchen in milder Currysoße. Geschmacklich keine Veränderung zum letzten Mal, aber da es etwas anderes sein wollte und ich mich auf Ingwer gefreut hatte, fand ich es diesmal recht öde.
Um trotzdem etwas neues berichten zu können (und weil ich kaufaul bin) heute kein Reis, sondern Kartoffeln als Beilage und ein Schokopudding als Nachtisch.
Die Kartoffeln waren gar und nicht verkocht, angenehm gesalzen und nicht mehlig.
Der Nachtisch war ein echter Schokoladenpudding. Nicht so ein aufgeschäumtes, geschmacksfreies Zeug, mit französischem Namen, dass im Mund zu Schleim zerfällt (doch, es gibt auch leckere Mousse, aber eher selten in Mensen) sondern richtig schwerer Schokopudding mit viel Geschmack und viel Haut. Vom Kaloriengehalt und seiner sättigenden Wirkung wäre der auch als Hauptgericht durchgegangen. Die Sahnehaube hatte dem Geschmack dann nicht mehr viel hinzuzufügen und diente wohl eher der Optik.

Erschreckte Reinigungskraft

Wer rechnet auch damit, das vor sieben "schon" jemand am Institut ist?

Dienstag, Dezember 04, 2007

Zimmer 18

Ist meins!

Räumlich ist die WG nicht so der Hit. die Küche ist eine kleine schmale Nische, in die gerade Spüle Herd und Kühlschrank hineinpassen. Das Bad ist ähnlich klein und besteht aus Dusche und Toilette, dazwischen kaum Raum zum treten, ein Waschbecken hat jeder selbst im Zimmer. Mein Zimmer hat nur Dachschräge, durchsetzt mit Balken vom Fachwerk, die das Ganze richtig gemütlich machen würden, wenn sie nicht grau gestrichen wären. Insgesamt ist es eher ein privates Studentenwohnheim als echte WGs. Unten im Treppenhaus steht eine Münzbetriebene Waschmaschine und ein Trockner (auch mit Münzen) und überall hängen nette Zettel, auf denen der Vermieter auffordert nicht zu lange zu Duschen, mit Strom und Wasser sparsam umzugehen und die Waschmaschine nicht mit zu vielen Jeans zu belasten.
Das positive ist die Nähe zur Uni, ich bin 20 min hingelaufen (und ich hab gebummelt, weil ich wusste, dass ich zu früh bin) und der unschlagbare Preis. Ich habe mir auch schon Zimmer gleicher Größe für 100 € mehr angeguckt.
Und dann hoffe ich einfach, dass auch die beiden Mitbewohnerinnen und die beiden Mitbewohner nett sind, von denen habe ich nämlich bisher nur eine getroffen.
Nach mir sollte noch ein Bewerber kommen und sie wollte mir bis Freitag spätestens bescheid geben. Meinen Vorschlag doch einfach mich zu nehmen und ihr die rumführerei und mir die Sucherei zu ersparen fand sie gar nicht schlecht, sie wollte aber dem anderen, der ja nun sicher schon unterwegs war, wenigstens noch eine Chance geben.
Ich war grad wieder hier, enttäuscht, dass die beiden Döner-Läden auf dem Campus nach 20 Uhr tatsächlich schon zu sind, als ich die SMS bekam, dass ich das Zimmer haben kann.
Juchu! Von Februar bis Juli habe ich ein Dach über dem Kopf.
Letzte Woche habe ich von einer Post-Doktorandin, die ins Ausland gegangen ist eine Matratze übernommen. Die Mehrzahl der Zimmer die ich bis dahin angesehen hatte waren unmöbliert und es sah so aus als seien die leichter zu kriegen. Nun habe ich doch ein möbliertes Zimmer Und eine Matratze im Büro. Die wird jetzt auch getestet. Gute Nacht.

Mensabericht Jena

Letzte Woche war ich in Jena, einmal auch in der Mensa.
Das Essen in der Mensa der FH Jena war gut. Frühlingsrolle (so richtig mit viel Füllung!) mit Reis und Soße (ich glaube, es war Curry). Hier habe ich den Bedienstetenpreis bezahlt (3,05) für Studenten wäre es glaube ich 1,75 gewesen.
Einziges Makel: Der Nachtisch. Undefinierbar. Eine graue leicht schleimige Masse mit bunten Zuckerperlen drauf. Schmeckte in etwa, als hätte man Puderzucker mit Apfelschorle angerührt.

Donnerstag, November 22, 2007

Was tun?

- Zimmer 16 noch angucken
oder
- absagen, hoffen, dass ich Zimmer 15 kriege und früher nach Hause fahren?

Kein Land in Sicht

Auszug aus meinem Eressea-Report:

Ozean (8,-1), Ozean. Im Nordwesten der Region liegt Ozean (7,0), im Nordosten
Ozean (8,0), im Osten Ozean (9,-1), im Südosten Ozean (9,-2), im Südwesten
Ozean (8,-2) und im Westen Ozean (7,-1)

Bericht aus der Mensa in Mainz II

Wie gestern versprochen der Bericht über die Eierpfannkuchen "Griechische Art":

Zwei Pfannkuchen ohne viel Konsistenz und Geschmack (die gleichen "Spülschwämme" wie in Heidelberg). Für die geschmacklich ansprechende Soße mit Zucchini, Paprika, Feta und Oliven aber eine gute Unterlage. Es hätte aber nach meinem Empfinden ruhig ein Spülschwamm mehr sein dürfen, denn am Ende war erst noch Soße (die ließ sich dann aber noch pur essen) und dann noch Hunger übrig.
Vielleicht ist auch mein Verzicht auf eine Beilage schuld, aber ich konnte mit Reis einfach nicht als Beilage für Pfannkuchen vorstellen. Für den Rest der Soße wäre es aber wahrscheinlich nicht verkehrt gewesen.
Auch auf den Nachtisch habe ich heute verzichtet, das hat mir alles nicht zugesagt.

Mit 1,45 € den Hunger mäßig eingedämmt. Geschmacklich insgesamt ok.

Die Welt ist wirklich klein / Zimmer Nr. 15

Das könnte es nun wirklich sein. Eine gut gemischte WG aus Studenten, Doktoranden und Angestellten, Altersschnitt Mitte-Ende zwanzig, es wird nicht geraucht. Die Wohnung ist mitten in Mainz, hat eine neue Küche und zwei Bäder. Das Zimmer ist nicht besonders groß, lässt sich aber gut einrichten. Bezahlbar ist es und ich habe keine Contra-Punkte gefunden.

Warum die Welt (oder Mainz im besonderen) wirklich klein ist:
In der WG lebt noch ein Doktorand von unserem Institut.
In dem Haus habe ich meine erste Nacht in Heidelberg verbracht, in einer exakt gleich geschnittenen Wohnung, nur in einem anderen Stockwerk.
Die, die auszieht, ist erst vor kurzem aus Heidelberg hergezogen. Wenn ich hier weiter in der gleichen Rate Leute aus Heidelberg treffe ist Heidelberg bald leer.

Zimmer Nr. 14

Wäre etwas länger zur Zwischenmiete, aber erst ab Februar. Hübsche Altbauwohnung, nette Bewohner, wir haben lange in der ziemlich neuen Küche gesessen und uns unterhalten. Sie haben alles selbst renoviert, gemeinsam die Küche von einem Raum in einen anderen verlegt um den Wohnraum besser nutzen zu können und der Wohnung mit ihrer Eigenleistung echt Flair gegeben.
Aber: "Ja, also, Du bist erst die zweite, die hier war und wir wollten schon noch ein paar Leute angucken, wahrscheinlich entscheiden wir uns dann so Anfang Januar, ich mein, ist ja auch noch Zeit bis ich ausziehe." Das nenn' ich mal Entscheidungsfreudig.

Mittwoch, November 21, 2007

Die Welt ist klein

Und Couchsurfing macht sie noch viel kleiner. Womit die immer wieder gestellte Frage beantwortet wäre, wo ich den zur Zeit in Mainz wohne, wenn ich doch noch kein Zimmer habe.
Die erste Woche habe ich vier Nächte bei drei verschiedenen Leuten übernachtet, alle total nett. letzte Woche bin ich von Montag bis Donnerstag bei der Couchsurferin geblieben, bei der ich auch jetzt gerade wohne und war dort nicht allein. Außer mir war noch ein amerikanischer Couchsurfer da, der auch auf Wohnungssuche war weil er demnächst als Doktorand im gleichen Institut wie ich anfängt (nur in einer anderen Gruppe). Und er hatte auch schon von mir gehört, weil er die Woche davor bei jemandem übernachtet hat, der meine erste Gastgeberin kannte und sich die drei an dem Abend getroffen und natürlich über Couchsurfing und ihre letzten Gäste gesprochen haben.
Vielleicht ist die Welt auch gar nicht so klein, aber Mainz ist es auf jeden Fall.

Bericht aus der Mensa in Mainz

Chicken Masala mit Currysoße kann man empfehlen. Sieht erst nach einem Klecks lascher Soße mit ein paar Fleischwürfeln aus, wird in Kombination mit einer Reisbeilage aber zur vollständigen, leckeren, heißen (sowas kennt man aus Heidelberg z.B. gar nicht) und sättigenden Mahlzeit.
Kostenpunkt: 1,95 (1,60 für Fleisch und S0ße, 0,35 für den Reis)
Zum Nachtisch habe ich mir ein Schälchen Weiße Mousse gegönnt, was zwar mit 0,75 € relativ Teuer ist. Ein Nachtisch in Heidelberg an der Salatbar (Albträumereien aus der Hauskonditorei) kostet "nur" 0,60 €, schmeckt aber bei weitem nicht so gut. Gut sättigend war es auch noch mal, womit ich jetzt für 2,70 € pappsatt bin und auch die Geschmacksknospen ihren Spaß hatten.

Was mir noch aufgefallen ist: Auch hier gibt es irreführende Essensbezeichnungen. Statt Reis hätte ich z.B. auch Kartoffelkrusteln als Beilage nehmen können. Die hatte ich mir aber anders vorgestellt, vielleicht als Kartoffelspalten mit krosser Pelle vielleicht, aber in der Theke standen dann ganz normal Pommes, in Heidelberg auch als Brückenpfeilerkartoffeln angeboten.

Morgen folgt ein Bericht über Eierpfannkuchen "Griechischer Art". Mit Fetawürfeln und Oliven, der aber ansonsten wahrscheinlich nicht besonders "griechisch". (Leseempfehlung hierzu: The “Blog” of “Unnecessary” Quotation Marks).

WG-Test Mainz: Zimmer Nr. 13

Ein WG-Zimmer anzugucken und keine Mitbewohnerin anzutreffen ist schon komisch. Es war nur die Studentin da, die Ende des Jahres auszieht. Was die anderen beiden Mitbewohnerinnen machen weiß ich nicht, das konnte sie mir leider auch nicht sagen. Die eine Mitbewohnerin ist diese Woche gar nicht da, ich nächste Woche nicht, also wird das wohl nichts. Schade eigentlich, denn das Zimmer ist schön.
Man geht eine schmale Wendeltreppe aus Sandstein hoch, die ganz oben direkt an der Wohnungstür endet. Von einem quadratischen Flur gehen alle drei Zimmer, Küche und Bad ab. Die Küche ist nicht zu klein, ordentlich und komplett, es ist keine Mitgift in Form eines Herdes oder Kühlschranks nötig. Das Bad ist klein, aber ok. Das Zimmer hat eine kleine Ecke mit Dachschräge, Fenster gegenüber der Tür, eineinhalb orangene Wände (nicht grell, aber auch keine Pastellfarbe, der Rest ist weiß), Teppichboden und ist bezahlbar.

Das Zimmer ist eines der besseren, die ich bisher gesehen habe, die WG-Atmosphäre ist aber eher seltsam.

Dienstag, November 20, 2007

Hartnäckig

Der Husten hält sich hartnäckig. Und ich kann auch grünen Glibber husten, das scheint etwas zu sein, was im Mainzer Raum grad umgeht.

Ich rede mir aber ebenso hartnäckig ein, das man mit Husten allein nicht krank ist.

Und ich suche hartnäckig weiter nach einem Zimmer. Ein Beschnupper-Termin heute Abend, einer Donnerstag Abend.

Samstag, November 17, 2007

Krank.

Husten und Halsschmerzen sind eine fiese Kombination.

Donnerstag, November 15, 2007

WG-Besichtigung die zwölfte.

Heute Abend folgt die zwölfte WG-Besichtigung in Mainz.
In die meisten WGs wäre ich auch eingezogen. Aber es liegt ja immer an den Mitbewohnern, das zu entscheiden. Und die entscheiden sich dann für jemanden, der auch Student ist (He, da bin ich gar nicht so weit entfernt von, ich bin auch jeden Tag auf dem Campus!), der mehr in ihrem Alter ist (Bin ich so alt? Ich dachte altersmäßig wäre ich ein durchschnittlicher WG-Bewohner), der besser in die WG passt (Wenn ich alleine wohnen wollte, würde ich mir keine WGs angucken). Kurz: Ich bin ein Streber, weil ich mit 25 ein abgeschlossenes Studium habe und eine Doktorarbeit anfange. Ich bin ein langweiliger Spießer, weil ich verheiratet bin. Und ich will doch eh nur eine Zweck-WG, weil ich am Wochenende nach Hause fahre. Das macht aber immerhin 4 Abende die Woche, die ich nicht alleine in Mainz verbringen will. Leere Wohnungen machen mich wahnsinnig. Ja, der Kostenfaktor spielt tatsächlich auch eine Rolle. Aber ich würde einem bezahlbaren Appartement immer noch ein WG-Zimmer vorziehen.
So und nun lasst mich endlich einziehen.

Es gibt natürlich auch WGs, die nicht infrage kommen. In den letzten zwei Wochen gesehen:
- untenrum unbekleideter Bewohner (zum Glück nur die Pobacken)
- dunkles Hochhaus mit kleinem Fahrstuhl in der Mitte, rundrum um einen dunklen fensterlosen Flur angeordnet ca. 60 kleine dunkle Wohnungen mit einer Küche in der man nur alleine drinstehen kann. Da kann man sich nur auf den Füßen stehen.
- Bewohner, die während des Besichtigungstermins selbstverständlich in der Küche sitzen und rauchen (gut, dass wir das geklärt haben)
- 13 schlauchartige Quadratmeter für 280 €

Montag, November 05, 2007

Grüße aus Mainz

Ich bin in Mainz angekommen. Eine Stunde vor meinem Chef, was wohl bedeutet, dass ich nächste Woche Montag nicht zu nachtschlafender Zeit aufstehen muss um den frühen Zug zu erwischen. Mit Manfred aufstehen und auf seinem Weg zur Arbeit am Bahnhof aussteigen reicht dann. Praktisch.
Ein Zimmer habe ich noch nicht. Alle am 1.11. sind schon weg oder der Rest, den keiner wollte und ab 1.12. ist noch kaum etwas ausgehängt/inseriert. Oder es sind Wohnheimszimmer in die ich als nicht Student nicht einziehen darf. Unpraktisch.
Aber es bemühen sich alle sehr, dass ich schnell ein günstiges Zimmer bekomme.
Mein eigener Laptop ist noch nicht für den Internetzugang zugelassen.
Der Termin für die erste Dienstreise (Praktikum zum Kennenlernen von Geräten und Methoden) steht fest.
Ich lese gerade das Handbuch vom ISOToF. Danch breche ich zum ersten Besichtigungstermin auf. Wünscht mir Glück.

Freitag, November 02, 2007

Und dann...

Letzte Woche habe ich tagsüber auf meine beiden Nichten aufgepasst.
Die ältere (zweieinhalb) war Dienstag Nachmittag bei den Großeltern und erzählte mir und der Babysitterin am Mittwoch stolz:
"Weißt Du was? *kurze Pause* Opa hat mir ein Stück Schokolade gegeben. *kurze Pause* Und dann hat Opa mir noch ein Stück Schokolade gegeben. *kurze Pause* Und dann hab ich gekotzt."
*grins*

Überrumpelt

Auf dem Nachhauseweg am Mittwoch habe ich noch dran gedacht. "Ich sollte beim Einkaufen auch ein paar Süßigkeiten mitnehmen."

Und natürlich war ich 3 Stunden später doch überrascht, als eine einzelne kleine Hexe mit grünen Haaren vor der Tür stand, mir den offenen Stoffbeutel entgegenhielt und verlegen murmelte: "Süßes oder saures."

Ganz unten in meinem Rucksack fanden sich zum Glück noch ein paar mini-Tüten Gummibärchen von damals.

Dienstag, Oktober 30, 2007

Schön,

dass Ihr jetzt alle wieder meinen Blog sehen könnt.
Nur ich kann es nicht. Hmpft.

Montag, Oktober 29, 2007

Offline - Online - und zurück

Ich bin wieder da. Die weiße Seite, die hier letzte Woche statt des Blogs stand ist behoben.
Das Web-Schaf ist mangels Webspace zu blogspot zurückgezogen. Dank diverser Weiterleitungen sollten aber alle Links zum Blog selbst noch funktionieren.

Freitag, Oktober 19, 2007

Früh Morgens bei den Ziegen.

Montag Abend war ich mit Freundinnen im Kino. Stellungswechsel ist zum Weglachen komisch. Parallelen zu The Full Monty (Ganz oder gar nicht) sind offensichtlich und ich glaube auch beabsichtigt.
Spaghetti im Vater Rhein (der schon wieder Raucher und Nichtraucher Raum getauscht hat, langsam sind wir verwirrt) mussten natürlich auch sein.
Lena hat bei mir übernachtet und nach dem Frühstück sind wir noch zum Wildgehege gefahren. Die Schweine waren leider nicht da. Dafür aber die Ziegen:

Dienstag, Oktober 16, 2007

Herbstspaziergang

Sonntag haben wir versucht diesen Cache zu finden, sind aber an einer Telefonnummer gescheitert, die wir an einem Spielplatz hätten ablesen sollen. Auch das Örtliche hilft leider nicht weiter, obwohl die Telefonnummer bekannt ist. Ich meine zwar, dass ich das Final auch ohne gefunden hätte, aber Manfred wollte nicht mehr suchen. Dieser Entschluss fiel am uns bisher unbekannten Wildgehege, wo wir dann noch die Ziegen gefüttert haben. Gerne hätten wir auch die Schweine gefüttert, aber die waren zu sehr damit beschäftigt, sich zu bekämpfen:

Sonntag, Oktober 14, 2007

Zu Besuch bei Frau...äh...Mutti

Nachdem ich mir schon im Juli eine Pompadura hatte reservieren lassen, bin ich am Donnerstag endlich mal zur Grünen Villa gefahren, auf "Pompaduraabholbesuch".
Allein die Fahrt: Ein Abenteuer. Hätte ich den eilig noch ausgedruckten Routenplan gelesen bevor ich im Auto saß, wäre ich vermutlich eine halbe Stunde eher dort gewesen. So klingelte ich um 15 Uhr an der Tür und tat einfach so, als sei das genau so geplant gewesen (Verabredet war ja lediglich "Nachmittag"). Das ich mich vom Routenplaner über die Landstraßen habe schicken lassen, incl. Fährfahrt über den Rhein, vergessen wir mal. Auf der Strecke die richtigen Autobahnen zu erwischen kann ich ja demnächst noch genug üben.
Der Nachmittag verging wie im Flug, mit dem Bewundern meiner neu erworbenen Pompadura (Bilder folgen), dem Kürzen des Trägers (ich hätte mir doch eine Tasche in Kindergröße aussuchen sollen), Kuchen essen (Der beste Vater von Frau...äh...Muttis Kindern kann prima Käsekuchen backen), dem Aussuchen von Schnickeldi zum Pimpen der Pompadura (Frau...äh...Mutti bewies viel Geduld) incl. Durchbohren eines Schleichtieres durch den besten Vater ihrer Kinder. Das ganze wurde untermalt von Angriffen durch Drachen, kreative Aufräumtechniken des jüngsten Kindes und Anweisungen von Frau...äh...Mutti an den besten Vater ihrer Kinder, wo denn der Trofast und der Billy aufzustellen sind (Wir sprechen IKEA). Die Mithilfe beim Bohnenpuhlen brachte mir noch etwas Saatgut für's nächste Jahr ein. Solche Bohnen (Laut Frau...äh...Mutti Feuerbohnen) hab ich noch nie gesehen (Rosa bis lila-schwarz gemustert. Ich kannte die bisher nur in rotbraun-schwarz. Aber wie gesagt: Bilder folgen).
Und ich hatte vergessen, was für eine Faszination Kandis auf Kinder ausübt.

Montag, Oktober 08, 2007

Perfectly predictable

Remakes von Büchern sind eine schlechte Idee.
Remakes von Remakes können nicht besser sein, oder?
- Pride and Predjudice ist klasse.
- Bridget Jones war anstrengend.
- Practically Perfect hätte ich fast nicht zu Ende gelesen. Nach einem Anfang, der einen dank malerischer Beschreibungen in das Abenteuer Hausrenovierung mitnimmt, folgt ein vorhersehbar und langweiliger Brei in dem die ohnehin wenigen Charaktere beliebig austauschbar sind. Allein drei der fünf Frauen in dem Buch sind aus einem Förmchen (große Schwester mit mehr Lebenserfahrung gibt gute Ratschläge) und drei der vier Männer auch (lieber starker Ehemann, trägt gerne schwere Möbel). Auf so ein Gerüst kann man kein fesselndes Buch aufbauen. Natürlich gibt es zig Katastrophen, die sind aber fünf Seiten später keine mehr, weil sich doch alle so lieb haben. Schön eigentlich, ja, aber wo bleibt die Spannung?
*grummel* könnte ich die Zeit bitte wiederhaben? Dann lese ich was anderes.

Zeugenschutz

- "Ich habe einen neuen Namen, eine neue Adresse und eine neue Telefonnummer."

- "Zeugenschutzprogramm?"

Degus, jetzt doch

Erwischt. Jetzt habe ich doch ein Rudel Degus.
Das kam so:
Nachdem ich bei meinen damaligen Nachbarn Anfang Juli Degus sortiert habe, hatte ich ihnen ein Aquarium geliehen, um die überzähligen Tiere unterzubringen. Im August hatte ich sie nochmal getroffen und da hieß es: Das Terrarium ist frei, Sie können es wieder mitnehmen. Da hatte ich aber das große Auto nicht dabei. Und danach hatte ich weder Zeit das Ding abzuholen, noch Bedarf dafür. Letzte Woche war eine Ecke frei geworden, dazu zwei Hocker um es draufzustellen. Dann kam die Überlegung: 'Wäre ja schön den Lemmingen da das große Terrarium einzurichten.' Ich habe keine Telefonnummer von meinen Nachbarn, aber es war ein Feiertag und die Chance groß sie zu Hause anzutreffen. Was ich nicht wusste war: Von den Degus, die ich Juli getrennt hatte waren einige noch trächtig gewesen, so dass es inzwischen wieder mehr Degus gab und mein Terrarium doch nicht mehr frei war. Jetzt habe ich das Terrarium wieder. Mit Inhalt. Jetzt habe ich sechs Degus in einem dafür eigentlich zu kleinen Terrarium (100x50x40) und wenn es jemanden gibt, der ihnen mehr Platz bieten kann und sie gerne hätte (oder auch 3) dann gebe ich sie gerne weiter. Soweit ich weiß sind es alles Männchen. Der dicke Chef frisst mir inzwischen aus der Hand. Aber ich glaube das beruht mehr auf Dreistigkeit als auf Zahmsein.

Lotto

Samstag haben wir ausnahmsweise mal Lotto gespielt. Ich habe den Schein abgegeben und bin prompt nach meinem Ausweis gefragt worden.
Arrrrg!
Und gewonnen haben wir auch nix.

Montag, Oktober 01, 2007

Haariges vor der Haustür

Zur Bestimmung von Insekten und ihren Larven ist die Seite Insektenbox ganz gut.
Nur diese Raupe war leider nicht dabei. Weiß jemand was das ist? Fotografiert habe ich das Tierchen im Juli oder August.

Swiffer-Tierchen

Zieht am Staub wie ein Magnet:


Weiß jemand was das wirklich ist?

Edit: Das Tier ist anscheinend tatsächlich eine Staubwanze, bzw die Larve davon.

Lebensmittelecht


Man könnte also auch sein Butterbrot drin verpacken. Will man aber sicher nicht.

Sonntag, September 30, 2007

Zitronenschaf


Hach. Schön.

Mit Mann und Freundin gebruncht, im Garten rumgehangen, die Sonne genossen und noch mal mit offenem Verdeck durch die herbstliche Landschaft gefahren.
Wochenende.

Mittwoch, September 26, 2007

Sonntag, September 23, 2007

Aklimatisierung

Ich habe meine Küche damit eingeweiht, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben Spätzle gemacht habe. So richtig echte aus Teig. Mein Gott ist das einfach! Und lecker! Mit einer Soße aus Spinat, Sahne, Zwiebeln und Weißwein.

Edit (auf Wunsch das "Rezept"):
Die Spätzle:
Das konsultierte Kochbuch schlug vor 250 g Mehl, 2 Eier und 125 ml Wasser zu nehmen, erst Eier und Mehl zu verkneten und dann das Wasser zuzugeben, damit der Teig "glatt" wird. Bei Verwendung einer Spätzlepresse oder -reibe darf man 1 Ei mehr nehmen, damit der Teig flüssiger wird. Ich habe 4 Eier und ca. 350 g Mehl genommen (aber nicht abgewogen, sondern Pi x Daumen aus der neuen Tüte entnommen) und dann nur ca. 100 ml Wasser zugegeben, weil es durch die 4 Eier doch schon ziemlich flüssig war. Gewürzt habe ich mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss.
Ich habe mit einem Spätzlehobel gearbeitet. Das ist ein Lochblech mit einem Kasten, der auf Schinen oben drüber läuft. Da füllt man den Teig ein und durch hin- und herrollen des Kastens wird der Teig der durch die Löcher fließt abgetrennt und fällt ins kochende Salzwasser. Man macht nicht alle auf einmal, sondern stellt sich eine Schüssel in den warmen Ofen und kocht immer kleine Portionen, die man dann mit einem Schaumlöffel in die Schüssel überführt, damit sie die Chance haben alle gleich gar zu werden. Im Wasser brauchen sie so etwa 4 Minuten.
Wenn man mit festerem Teig in einem Spätzlehobel arbeitet gibt es statt Spätzle Knöpfle.

Die Soße:
300 g Spinat
2 kleine Zwiebeln (Oder eine große)
100-150 ml Sahne
ein Schluck Weißwein
etwas Öl zum anbraten
Pfeffer
Salz
1 EL gehackte Petersilie

Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden und im Öl kurz anbraten. Dann mit dem Weißwein ablöschen, Pfeffer, Salz und Petersilie zugeben und auf kleiner Stufe köcheln lassen bis die Zwiebeln weich und glasig sind. Dann den Spinat zugeben und ein paar Minuten weiter köcheln lassen, zum Schluss die Sahne zugeben.

Flohmarkt, erledigt.

Heute war ich auf einem Flohmarkt, meine Mutter und meine Schwester haben versucht alten Plunder aus dem Keller los zu werden. Das hat auch einigermaßen geklappt, aber einen Stundenlohn darf man dafür eigentlich nicht ausrechnen, der läge bei knapp 2 Euro pro Person, die Zeit zum Zusammensuchen der "Schätze" nicht mitgerechnet. Und jetzt habe ich einen Sonnenbrand im Gesicht und fühle mich als hätte ich noch einen Umzug absolviert.
Uff. Gute Nacht.

Neuere Bilder vom "Stargate" gibts erst Montag, weil ich Dussel meine Kamera mit den neusten Bildern in Gaufunkloch hab liegen lassen. Aber mich erreichte eben eine SMS, dass es nun fertig ist.

Dienstag, September 18, 2007

Großprojekt

So, ich werde jetzt den nächsten Raum abkleben und streichen (Wohnzimmer Einliegerwohnung).
Ich verabschiede mich mit einem Bild von Manfred vor seinem derzeitigen Großprojekt:

Wir lesen uns am Wochenende wieder.

Küche fertig

Die Küche wurde heute geliefert und montiert. Seit unserem Einzug haben wir uns mit Herd und Spüle in der Einbauwohnung, sowie Spüle, Wasserkocher und Mikrowelle in der eigentlichen Küche beholfen. Der Kühl-/Gefrierschrank stand bis gestern Abend im Flur und bezog seinen Strom aus der Garderobe (bei uns eine extra Kammer).
Jetzt haben wir wieder eine vollständige Küche mit Geschirrspüler. Begrüßen Sie uns zurück in der Zivilisation!
Die eine Seite:Die andere Seite:
Hier hätte man die Küchenzeile noch um die Ecke rumführen können, aber ich hasse Eckschränke.

Samstag, September 15, 2007

Gute Nachbarschaft

Heute stand unerwartet eine Nachbarin vor der Tür.
"Es roch so verschmort, ich wollt mal nachfragen, ob alles in Ordnung ist."

Find ich toll. Woanders hätten die Nachbarn wahrscheinlich eher die Kamera gesucht.
Wir haben übrigens für die Küche Granitplatten mit der Flex geschnitten.

Mittwoch, September 12, 2007

Rohe Gewalt

Neulich war der Prospekt eines großen Supermarkts im Briefkasten. Auf einer der mittleren Seiten wird Spielzeug beworben, unter anderem eine flauschige Plüschente, gelbes Federkleid, oranger Schnabel und Füße, auf dem Kopf ein frecher weißer Puschel. Sieht lieb aus, guckt lieb und muss im Kinderzimmer später einiges ertragen, wie der Beschreibung im Prospekt zu entnehmen ist:
"Beschwerde Ente, schreit und quakt, wenn man sie am Hals packt, spielt Musik, läuft und bewegt die Flügel, Gr. ca. 30 cm, incl. Batterien"

Irgendwie ist das nicht richtig. Ganz und gar nicht richtig.

Ich bin verfressen.

Diese Erkenntniss kam mir, als ich an einer Ampel hinter einem VW-Polo zum Stehen kam und sofort an Hähnchen dachte. Z.B. als "pollo con cipolla". Ein halbes krosses Hähnchen, umrahmt und überhäuft mit saftig-glasigen Zwiebelringen. Gegessen habe ich das auf Sardinien. (Auf der anderen Straßenseite war ein Wegweiser zum örtlichen Wolkswagen-Händler angebracht.)

Montag, September 10, 2007

Squirrel-Wars

*g*

Interview

Das kleine Brüllen interviewt mich:

1. Wozu nimmst du die Zeit für deine Hobbies?
Wozu? oder warum oder woher?
Warum: Weil man manchmal gar keine Zeit hat, wenn man sie sich nicht nimmt.
Woher: Für alle Hobbies, die ich zu Hause mache nehme ich mir die Zeit aus dem Pool, aus dem auch die Zeit für Renovierungsarbeiten kommt und habe dann meist ein schlechtes Gewissen. Darum könnte ich z.B. den Tag nicht gleich mit Seifesieden oder Nähen anfangen, erst wenn ich wenigstens den Vormittag mit wichtigem verbracht habe, erlaube ich mir Zeit für Hobbies.
Wozu: Seife sieden, Nähen, Gartenarbeit (wurde kürzlich von Renovierungsmaßnahme auf Hobby zurückgestuft), Geocachen, Sport.
2. Auf einer Skala von 1-10, wie gücklich bist du im Moment?
9,5
3. Was müsste passieren, um diesen Wert auf 10 zu erhöhen?
Ich finde mich mit einer 9,5 schon sehr glücklich. Potential zur Verbesserung gibt es immer. Wenn ich z.B. anfangen könnte zu arbeiten und das Haus fertig wäre. Aber genauso kann ich mich darauf freuen, dass das Haus irgendwann dieses Jahr noch fertig sein wird. Und dass ich dieses Jahr noch irgendwann anfangen kann zu arbeiten und dass ich die Zeit zumindest teilweise nutzen kann um mich darauf vorzubereiten. Mich kann man auch mit Vorfreude glücklich machen (solange es sich um überschaubare Zeiträume handelt).
4. Wie siehst du dein Leben in 10 Jahren?
Sicher ganz anders, als es sich tatsächlich entwickeln wird.
Dr. Alke, min. eine Publikation in nature und/oder science, Ergebnisse, die die Welt verbessern und die nötige Kreativität die richtigen Erkenntnisse daraus zu gewinnen. Dr. Alke mit 35 hat aber hoffentlich auch Kinder, die davon profitieren können.
5. Wie hast du vor 10 Jahren dein Leben jetzt gesehen?
Ganz anders, als es sich tatsächlich entwickelt hat. Im Herbst 1997 war ich in der 10. Klasse. Was ich mir damals vorgestellt habe? Abi machen, studieren. Was, wusste ich da sicher noch nicht. Aus Sicht von Alke im Jahr 1997 könnte ich heute auch Informatikerin oder Pastorin sein. Kinder hätte ich schon heute. Das es mich so weit in den Süden verschlägt hätte ich nicht gedacht und Dipl.-Geol. Alke war nichtmal eine Idee.

Und nun interviewe ich Euch: Wer möchte, sage das in den Kommentaren mit "Interview bitte!" und ich schicke eine Mail mit fünf Fragen. Ihr beantwortet diese in Eurem Blog, und ladet wiederum Leute ein, sich interviewen zu lassen. Möchte jemand, stellt Ihr ihm/ihr fuenf Fragen. Alles klar?

Donnerstag, September 06, 2007

Tschüß Bosro


Und wieder ist ein liebes Meerschwein gegangen. Bosro wurde 3,5 Jahre alt.

Am Montag sind ihm zwei Zähne gezogen worden, weil die Zahnwurzeln vereitert waren und die Entzündung schon große Teile des Kieferknochens aufgelöst hatte. In der Nacht auf Dienstag ist er gestorben.

Dienstag, September 04, 2007

Nicht der, der andere! Auflösung

Ok, das hat nicht funktioniert. Danke für's fleißige rätseln.

Chris de Burgh wäre es gewesen, aber das war vielleicht doch etwas weit hergeholt.

Einmal versuch ich es aber noch:

"Nicht Mel Gibson, sondern der andere."

Freitag, August 31, 2007

Nicht der, der andere!

Die Geschichte ereignete sich schon vor einer Weile im Vater Rhein:

A: "Na dieser Schauspieler, wie heißt der noch. Nicht Adam Sandler, sondern der andere."
B: "Ah, ich weiß, der spielt auch bei 'Nachts im Museum mit'. Mir liegts auf der Zunge,..."
A: "Genau der."
C: "Ja,ich weiß auch wen du meinst, aber der Name,..."
B: "Ben Stiller?"
A:"Ja!"

Funktioniert das eigentlich auch mit anderen Personen? Man hat ja manchmal so verknbüpfungen, aber sind die bei allen ähnlich?
Ich versuchs mal:

"Nicht Rod Stewart, sondern der andere."

Na?

Donnerstag, August 30, 2007

EXPEDITionen zu IKEA

In den letzten 5 Tagen war ich dreimal bei IKEA.
das große EXPEDIT-Regal bekommt man in drei Kartons. Leider haben wir einen falschen erwischt und standen Samstag zu Hause mit einem hellen Rahmen und dunklen Böden da. Am Montag wieder zu IKEA, den hellen Rahmen gegen einen dunklen getauscht und einen Gutschein für ein Frühstück eingesteckt (Montag Abend: Alle haben am Wochenende eingekauft, Sonntag festgestellt, was nicht gefällt oder nicht stimmt und kamen Montag wieder zum Umtauschen = lange Wartezeiten). Zu Hause beim Aufbau fiel uns auf: Das eine Brett hat die Löcher auf der falschen Seite: Die Unlaminierte kartonfarbene Seite, normalerweise unsichtbar, weil das Regal draufsteht, war innen im Regal und sichtbar. Als wurde Mittwoch wieder umgetauscht (nach einem ausgiebigen Frühstück im IKEA-Café). Dazu wurde ein Scharnier eines MARKÖR-Vitrinenschranks reklamiert, das wird aber zugeschickt.
Macht ja alles nix, ich bin ja gern bei IKEA. Aber jetzt reicht es erstmal. Nach drei Besuchen in einer Woche habe ich, glaube ich, alles gesehen.
Unser (Nicht-IKEA-)Sofa kam tatsächlich am Dienstag, ganz früh, und jetzt ist unser Wohnzimmer auch endlich wohnlich.

Spielplatzgeräusche

Ich dachte, es stört mich nicht neben einem Spielplatz zu wohnen.
Spielende Kinder fand ich nicht schlimm.
Finde ich auch immer noch nicht schlimm, dass ist meistens ein eher schönes Hintergrundgeräusch.
Aber die Mutter von Lukas-Lassdas und Laura-Höraufdamit, die stört mich.

Auf dem Land

Sowas passiert einem auch nur, wenn man in einem Dorf lebt:
Beim Spazierengehen eine Schweinenase auf der Hauptstraße zu finden.

Sonntag, August 26, 2007

Fortschritt

Es kommt wieder Bewegung in die Renovierungsarbeiten.
Nachdem ich Donnerstag das Esszimmer gestrichen und Vorhänge aufgehängt habe, hat Manfred noch die Lampe aufgehängt und das Esszimmer wurde als FERTIG abgehakt. (Da sind noch so Stühle, die ich streichen will, aber es gibt immer so viel wichtigeres).
Freitag sollten eigentlich endlich die Fußleisten ins Schlafzimmer, die da schon seit dem Einzug liegen und eigentlich muss man dafür ja "nur" "ein paar" Löcher in die Wand bohren und die Klipse anschrauben an die die Fußleisten dann "ganz einfach" angeklipst werden.
Freitag meine mein Goldschatz dann: "wie wär's, wenn wir erstmal das Wohnzimmer fertig machen, da wohnen wir ja doch mehr als hier oben."
Ok, ich hatte nicht so richtig Lust und konnte mich schlecht aufraffen. Aber ich habe dann doch mit angepackt und habe Samstag angefangen die letzten Umzugskisten aus dem Wohnzimmer ins Esszimmer zu schieben (das jetzt schon wieder gar nicht mehr so schön FERTIG aussieht), während er Farbe kaufen fuhr. Der Baumarkt in dem er die Farbe gekauft hat muss total toll sein, denn er blieb lange weg und außer der Farbe haben wir jetzt auch einen neuen Duschkopf (ein UFO!) und Saugnapfhaken in der Dusche. Und wahrscheinlich noch eine ganze Menge Kleinigkeiten, die ich noch nicht entdeckt habe.
Samstag waren wir außerdem noch bei IKEA und bereicherten unsere Einrichtung um zwei EXPEDIT-Regale und eine große MARKÖR TV-Bank, die aber keinen Fernseher sondern ein Terrarium tragen soll. Mit letzterer ist endlich eine Lösung für die Nichtkaminecke* gefunden.
Dazu ein GLIS-Kästchen in dem Man Seife ganz praktisch gleich in Stücke von Handlicher Größe gießen kann und drei große Kisten um die Wäsche im Wäschekeller zu bändigen. Sein Kommentar als ich die vom Stapel nahm: "Nein, so große Kisten zum Seifegießen brauchst Du nicht." ;-)
Auf dem Rückweg fragte er: "Wann sollte eigentlich das Sofa kommen?"
"Ich weiß nicht mehr ob die Küche oder das Sofa zuerst kommen sollte, aber eins war Mitte, das andere Ende September."
"Was würdest Du sagen wenn ich Dir jetzt sage, dass Dienstag unser Sofa kommt?"
Soso, deshalb also Freitag der plötzliche Umschwung erst das Wohnzimmer zu machen. Das war doch nicht die Faulheit nicht die Löcher bohren zu wollen.
Also streichen wir heute das Wohnzimmer fertig (er hat gestern schon die Decke gestrichen und den Wasserschaden am Kamin gebannt).
Morgen bauen wir die Bücherregale auf.
Dienstag kommen unsere Sofas und wir haben ein echtes Wohnzimmer. *freu*

Mittwoch, August 22, 2007

Gar nicht so schlimm

kein Internet zu Hause zu haben.
Wenn man auf'm Dorf wohnt passiert eh nix worüber man bloggen könnte.

(Aber es wird sich bestimmt bessern. Geben Sie mich nicht auf.)

Mehr seifiges


Und ich konnte es natürlich auch nicht lassen:
Links eine Seife mit Ingwer und Bier, in der Mitte habe ich eine Honigmelone verarbeitet, die orange Farbe kommt von der Melone und vom Palmöl, beduftet mit ÄÖ Blutorange und Lemongras, einige Stücke sind mit Tapiokaperlen bestreut (peeling) die Seife rechts entstand durch Einschmelzen aus dieser und wurde durch Tapiokaperlen und Apfelduft ergänzt.

Tauschseifen

Vom kleinen Brüllen:Und von knuffelzacht:
Von Frau Wolle kamen schon im Juli welche, die sind aber bis auf eine alle schon in Gebrauch.

Schnecken-Post (X)

Für Jette:
Kein Tigerschnegel, den hatte ich hier schon, aber auch hübsche Schnecken. Die großen sind jetzt über ein Jahr, die kleinen (sehen Sie die?) 4 Wochen und ca. erbsengroß.

Dienstag, August 21, 2007

Ein erfolgreiches Wochenende

Anne of Green Gables und ihr Pott:

Am Samstag war in Frankfurt eine Regionalzuchtschau des DMRM e.V.
Gleich drei Preise hat Anne dort abgeräumt: "Best Short Hair" (Beste Kurzhaar) "Best Self" (Beste Einfarbige) und "Best of Species" (Beste Maus der Ausstellung, dafür der Pokal).

Donnerstag, August 16, 2007

Draußen entdeckt (I)

Eine ganz kleine Blindschleiche im Garten. Die war keine 10 cm lang, blaßgelb, mit einem breiten schwaren Streifen auf dem Rücken und je einem schmalen schwarzen Streifen an den Seiten.
Die freuen sich wahrscheinlich, dass es wieder einen Komposthaufen gibt.
(Leider ohne Bild)

Es wird ein Garten

So langsam ist es wieder als Garten erkennbar, das grüne Quadrat hinter unserem Haus. Oder man erkennt zumindest den Willen wieder einen Garten draus zu machen. Vorgestern habe ich mit der Nachbarin zusammen den Streifen am gemeinsamen Zaun entlang von Unkraut (90% Hahnenfuß) befreit, ich auf meiner Seite, sie auf Ihrer Seite, Schnack inclusive. ("Ich war heute bei der Nachbarin, die drüben unten wohnt zum Kaffee und die hat gesagt: "Da ist ja so ein junges Mädchen eingezogen, die sieht ja aus wie siebzehn!" ") Ich habe meine Seite dann gestern noch umgegraben und gleich eine ganze Menge Kompst darin verschwinden lassen, denn der Komposthaufen ist schon bis auf einen Meter über der Oberkante gefüllt und selbst wenn ich noch was drauftuen wollte, ich käm' nicht dran. Heute merke ich deutlich, was ich gestern geschafft habe (in jedem Muskel zwischen Knöcheln und Schultern) und wenn ich vom Balkon runterschaue fällt es mir schwer mir vorzustellen, wie das vorher ausgesehen hat. Im Gästezimmer wurde das Bett aufgebaut und die Vorhänge gekürzt und aufgehängt. Und heute wollte ich eigentlich das Esszimmer streichen, aber das Wetter ist so gut und der Garten ruft.

Schnecken-Post (IX)

Seit etwa zwei Wochen gibt es Zuwachs in der Schneckenherde: ca. 50 Erbsengroße fast durchsichtige Achatschneckchen.

Montag, August 13, 2007

Vater Rhein ohne Rauch?

Und nun brech ich auf zu einem gemütlichen Abend im Vater Rhein. Mal gucken wie das so ist mit dem Rauchverbot. Ob unsere Vermutung bezüglich der Raumaufteilung in Raucher und Nichtraucherraum zutrifft? Ich werde berichten.
Aber jetzt gibt es erstmal Spaghetti.

Das Funkloch im Internet

Mein Dorf hat eine Homepage: Gauangelloch.net

Aber immer noch keinen Handy-Empfang.
Ich kann zu Hause mit dem Handy telefonieren:
1. Im obersten Stockwerk zur Straße hin, bei geöffnetem Fenster und gutem Wetter
2. Unten im Garten in einer kleinen Ecke direkt neben dem Komposthaufen.
Ich hoffe ja so, dass sich da mal was ändert.
Die ewige Netzsuche sorgt zudem dafür, dass ständig der Akku leer ist.

Zu verschenken:

Vier Hortensienbüsche. 1x dunkelrosa, 1x weiß, 2x hellrosa.
Zum Ausbuddeln in meinem Garten ;-)

Donnerstag, August 09, 2007

Zurück unter den Warmduschern

Heute Morgen war nochmal der Heizungsmonteur da, jetzt ist das Wasser wieder warm. Eine kleine Pumpe (mit vermutlich hohem Preis) war kaputt.

Mittwoch, August 08, 2007

Hütchenspiel und Memory

Ich glaube, inzwischen bin ich richtig gut im Memory spielen. Da wir ja die meisten Kisten immer noch nicht ausgepackt haben hat kaum etwas einen festen Platz. Deshalb muss man sich immer gut merken wo man was abgelegt oder im Vorbeigehen wahrgenommen hat und stellt sich oft die Frage "Wo oder in welcher Kiste habe ich dieses oder jenes zuletzt gesehen?". Erschwerend kommt hinzu, dass die Kisten im Haus wandern, je nach dem, an welcher Ecke gerade gearbeitet wird. Dann ist der Gedankengang in etwa so: "Die Gartenschere war in der alten Wohnung in der Küchenschublade, den Inhalt habe ich in eine grüne Bananenkiste gepackt, ich glaube die habe ich in der neuen Wohnung im Esszimmer gesehen. Aber die Kartons aus dem Esszimmer haben wir gestern in den Tiefkeller geräumt, also fange ich am besten dort an zu suchen."

Auf 180

Ich bin nicht leicht aus der Ruhe zu bringen. Damit man mich so richtig auf die Palme kriegt muss man sich schon echt blöd anstellen. Heute hat's geklappt und ich weiß noch nichtmal, wem ich das zu verdanken habe, dass ich jetzt echte eine Scheißlaune habe. Es lebe das Internet.
Scheiß Foren.

.

Der Vorbesitzer von unserem Haus ist letzte Woche verstorben.

Sonntag haben wir versucht ihn anzurufen. Die Birnen sind reif und wir wollten ihm einen Korb vorbeibringen, weil er so von den süßen Birnen geschwärmt hatte. Aber er ist nicht ans Telefon gegangen. Heute haben wir dann erfahren warum.

Ohne den Umzug würde es ihm jetzt sicher noch gut gehen...

Dienstag, August 07, 2007

Kalt! Ganz kalt!

Der Instalateur war gestern da und hat drei verschraubungen abgedichtet (sie tropfen trotzdem noch).
Heute kam das Heizöl.
Die Heizung läuft.
Das Wasser ist kalt.

Montag, August 06, 2007

Brrr!

Kalt war das Wasser gestern morgen. Und es ist immer noch kalt. Ist die Heizung kaputt? Nein, die Lösung ist viel naheliegender. Das Öl ist alle.
Vom Vorbesitzer hieß es : "Da werden noch 2000 L im Tank sein."
Und, Herr R., wo sind sie hin? Eingepackt und mitgenommen? Verschätzen kann man sich ja mal, aber so?

Morgen kommen 5000 L Heizöl. Wie lange hält sowas?

Dienstag, Juli 31, 2007

Kirchliche Trauung, Sa. 28.7.2007

Ich weiß jetzt, warum der Bräutigam die Braut nicht vor der Hochzeit sehen soll. Weil er sie sonst Wahnsinnig macht.

Ich kann jeder Braut nur empfehlen sich die Haare beim Friseur stecken zu lassen. Die drei Stunden Ruhe bei der Friseurin fand ich so kostbar.

Mein Friseurtermin war um 11 Uhr, zwei Stunden sollte es nach der Einschätzung vom Freitag dauern, drei Stunden wurden es. Meine Haare wurden auf Lockenwickler und Papillotten aufgedreht und ich verbrachte eine halbe Stunde unter dem Umluftgebläse (diese komische Haube, sie wissen schon). Dann kamen die ersten Wickler wieder raus. Alles glatt und noch ein bisschen feucht. Die zwei Wickler wieder rein und nochmal 15 Minuten unter die Fönglocke. Danach war alles trocken, die Wickler kamen raus und meine Haare zeigten ein paar müde Wellen. Allein vorne, wo die Papillotten dringewesen sind zeigten sich schöne große Locken, denen man allerdings beim Aushängen zusehen konnte. Nächster Versuch: Locken mit dem Lockenstab (der dünnste, den sie hatten) rollen und gleich hochstecken. Eine nach der anderen. Und die Strähnen, die vorne runterhängen sollten gleich mit. Das war natürlich etwas langwieriger als gedacht. Um 14 Uhr war meine Frisur fertig und ich bekam die Anweisung nicht mal an Wasser zu denken, bei dem Wetter könne sogar die hohe Luftfeuchtigkeit ein Problem werden.

Ab nach Hause, ins Kleid gesprungen und geschminkt, mit dem längst fertigen Bräutigam im Nacken "Du hast noch 15 min! Schaffst Du das?" (Es waren 45 min und ich war kurz darauf fertig)

Mit dem Astra fuhren wir nach Bückeburg, wo der geschmückte Smart als Hochzeitsauto auf uns wartete, mit dem sind wir vor der Kirche vorgefahren. Erstes kleines Foto-shooting, Freunde und Verwandte begrüßen und dann rein in die Kirche. Und das Auto? Stand quer vor der Fußgängerzone im Halteverbot. Schnell musste noch jemand gefunden werden, der das Auto wegfährt. Dann das nächste Problem, das Verdeck ging nicht zu. Kein Wunder, wenn die Holme nicht drin sind, aber darauf kommt ja in der Hektik keiner. Zwischendurch war dann auch der Bräutigam weg um das Auto regenfest zu machen und dann waren endlich alle wieder da.

Der Traugottesdienst war wunderschön, Hedwigs Mutter hat eine tolle Predigt gehalten und auch den Rest vom Gottesdienst super gestaltet.

Vor der Kirche haben unsere Nichten und die Söhne von Freunden Blumen gestreut. Und wieder eingesammelt und wieder gestreut :-)

Zum Ratskeller, wo die Feier stattfand ging es zu Fuß, unterwegs habe ich alle kinder, die uns entgegenkamen mit Bonbons beschenkt. Leider hat es kurz vorm Ziel angefangen zu regnen, sonst hätten wir noch Fotos im Schlosspark gemacht.

Es folgten Sektempfang und Essen (Hirsch, Pute, Kartoffelgratin), dazwischen eine viel zu lange Rede vom Schwiegervater und eine kurze Rede vom Bräutigam.

Es gab keine Spiele, was wir aber auch nicht schade fanden.

Das mit dem Tanzen, das hat nicht so gut funktioniert. Er ist von außen auf mein Kleid getreten, ich von innen. Und so ein Reifrock zwischen Schuhen und Parket ist verdammt glatt. Gefallen bin ich nicht, aber ich hing des öfteren an Manfreds Armen in der Luft.

Die Torte haben wir lange vor 12 angeschnitten. Man beachte das gierige Kind im Vordergrund ;-)

Und die Frisur? Die hat gehalten:

Standesamtliche Trauung, Fr. 27.7.2007

Den ganzen Morgen war ich ziemlich gelassen. Mein Bräutigam war da (morgens um 4 losgefahren, um 8 Uhr angekommen), die Trauzeuginnen waren beide da, Meine Eltern und Geschwister auch, nur die Bräutigameltern sowie Schwägerin und Schwager mit Kindern wollten direkt zum Standesamt fahren.
Der Standesamttermin war um 12 Uhr, wir fuhren etwas früher, weil noch ein Stammbuch ausgesucht werden musste. Wir waren uns schnell einig welches es sein sollte, versicherten der standesbeamtin noch schnell, das wir nicht aus "niederen finanziellen Beweggründen" heiraten und warteten. 10 vor 12 der Anruf der Schwägerin: "Wir finden nicht hin!" Die Bräutigameltern erschienen knapp vor 12, die Schwägerin und die Nichten bald danach, nur der Schwager fehlte noch. Der sucht noch die Stecknadeln aus seinem Hemd hieß es. Die Standesbeamtin sah es gelassen, sagte, wir haben alle Zeit der Welt, nach uns kommt an dem Tag kein Termin mehr. Als der Schwager auch anständig angezogen war konnte es mit Verspätung losgehen.
Die Standesbeamte, die dank des Urlaubs ihres Chefs nun auch mal eine Eheschließung durchführen durfte grinste fast mehr als wir und hatte sich auf die Zeremonie gut vorbereitet. So viele Zitate in so kurzer Zeit unterzubringen, Respekt! Zwei, drei weniger währen aber auch nicht wirklich schlimm gewesen...
Wir sollten beide mit Ja antworten. Wir haben beide mit "Ja, ich will!" geantwortet, ein einfaches Ja. war uns zu kurz. Das klingt vielleicht eher nach Naja gut. Ja, ok. oder Ja, mal sehen.
Danach gingen wir in der Schalksburg essen. Lecker und viel war es.
Den Nachmittag hat der Bräutigam mit dem DJ, Alex, Fritz und dem Brautvater mit Organisieren und Aufbauen der Musikanlage verbracht. Ich habe die Hände überm Kopf zusammengeschlagen, Kaffee getrunken und mich zur Frisörin verdrückt.

Über den Samstag, den eigentlichen Hochzeitstag berichte ich dann übermorgen.

Donnerstag, 26.7.2007

An diesem Tag begann für mich das Hochzeitswochenende irgendwann Mittags. Morgens haben wir noch eine Fuhre Sperrmüll aus der alten Wohnung entsorgt und beide Autos gewaschen, danach konnte ich nach Hause und packen. Ganz schön knapp ist es geworden, weil ich auch noch den Balkon meerschweinsicher machen musste.
Um 15:00 habe ich meine Trauzeugin abgeholt und bin dann mit Ihr noch schnell zum Institut gefahren um eine Wegbeschreibung zum Lieblingsbruder auszudrucken.
Um 15:35 erschienen wir am vereinbarten Treffpunkt mit unserem DJ, der den halben Kofferraum mit Discokugel und anderem Zubehör vollgeladen hat.
Dann fuhren Braut und Trauzeugin nach Norden. Mit Zwischenstopp in Heusenstamm um Enno abzuholen. Da hin zu finden war gar nicht schwer. Aber auf dem Rückweg zur A5 waren wir von den landenden und startenden Flugzeugen so fasziniert, dass wir fast nach Köln gefahren wären.
Trotz des kleinen Umwegs, Urlaubsverkehrs und unzähliger Baustellen waren wir dann aber doch nur eine halbe Stunde später als gedacht in Minden.
Braut, Trauzeugin und Bruder stürmten erst zum Abendbrot und dann zum Bügeleisen.

Sonntag, Juli 29, 2007

Erstes Hochzeitsbild

Alex hat eine schöne Seite mit noch mehr Hochzeitsbildern für uns ins Netz gestellt.
Vielen Dank!

Freitag, Juli 27, 2007

Hochzeit (1)

Morgen wird standesamtlich geheiratet, übermorgen kirchlich.

Ich hätte gerne noch einen freien Tag um mich auf die Hochzeit zu freuen.

Die Woche in Stichpunkten.

Montag, Juli 23, 2007

Umgezogen!

Nach Preisvergleichen, was das Mieten eines Transporters am Wochenende und unter der Woche kostet, wurde Donnerstag spontan beschlossen Freitag schon umzuziehen. Dank tatkräftiger Unterstützung von zwei Umzugshelfern sind wir mit dem Tag auch ausgekommen. Um 1:00 Nachts stand der Umzugswagen wieder auf dem Hof des Autoverleihs.
Was ich dann in der ersten Nacht im neuen Haus geträumt habe soll ja angeblich wahr werden. Ja, da zweifel ich gar nicht dran. Ich habe die ganze Nacht im Traum in Umzugskisten gewühlt, Sachen gesucht und Umzugskisten ausgepackt.
Heute gibt es aber auch noch einen Rest aus der Wohnung zu räumen, hauptsächlich aber Zeug, dass nur bis zum Wertstoffhof umzieht.
Am Samstag war mein Junggesellinnenabschied. Vielen Dank für den tollen Abend!
Zuerst wurde ich ins thailändische Restaurant eingeladen, danach bekam ich eine Kette mit Sträflingskugel (mit Bild vom Bräutigam drauf) ans Bein und einen mit Luftballons geschmückten (und dadurch sehr unpraktisch zu tragenden) Korb in die Hand. Dann ging es durch (fast) alle Kneipen in denen wir während unserer Studienzeit oft gewesen sind. Zwischen den Stationen wurden Schnäpse, Schokoriegel und Gummibärchen verkauft und mit den Bräutigamen angestoßen, die an dem Samstag Abend auch zu Hauf unterwegs waren (meiner nicht). Im Vater Rhein gabs ein Glas Sekt für die Braut.
Fotos folgen.

Dienstag, Juli 17, 2007

Take it easy!

Gefunden bei Kirsten.

Which Random Irish Gaelic Phrase Are You?



Is maith liom bananai
Is maith liom bananai - 'I like bananas.'You're laid-back and you enjoy the simple things in life. Some might say you're a little too laid-back. Just what is it you're smoking, anyway?
Take The Quiz Now!Quizzes by myYearbook.com

Und das passt grad mal gar nicht. Also normalerweise schon. Aber im Moment bin ich ein Nervenbündel. So viel zu erledigen, so vieles an das ich noch denken muss und "hoffentlich geht nichts schief"...
Gebt mir Baldrian!

Freitag, Juli 13, 2007

Bilder aus der Mensa

Kalt, roh und versalzen.

"Wollen Sie nicht noch ein bisschen zunehmen?"

"Das würde die Sache einfacher machen." sagte die Schneiderin. Aber in den nächsten zwei Wochen nehme ich wohl kaum noch genug zu, also muss das Kleid doch enger werden. Und kürzer, sowohl an den Trägern als auch am Saum.
"Kleider in Kindergröße hatten sie wohl nicht?" Der Spruch kam auch ziemlich bald, aber ich habe nicht vor in einem Kommunionskleidchen zu heiraten.
"64 cm, na das ist mal 'ne Taille!" hör' ich dann doch lieber. :-)
Wenn alle Vorbereitungen so entspannend wären wie der Termin zum Kleid abstecken heute Morgen, das wär schön.

Mittwoch, Juli 11, 2007

Degus

Gestern Abend habe ich bei Nachbarn Degus in Männlein und Weiblein sortiert.
Typischer Fall von falscher Beratung/Geschlechtsbestimmung in der Zoohandlung in Kombination mit völliger Unbekümmertheit der Besitzer. Ergebnis: einige viele Degus.
Ich hatte mit Degus bisher nicht viel zu tun, hatte aber schnell raus, welches Geschlecht nun wie aussieht. Von den Tierchen bin ich echt begeistert. Die sind sowas zwischen Rennmaus und Chinchilla vom Körperbau und scheinen sehr lieb, neugierig und zutraulich zu sein. Gebissen worden bin ich gerstern kein einziges Mal, auch wenn bestimmt nicht jeder damit einverstanden war sich auf den Rücken drehen zu lassen.
Ich hab die Viecher schon ins Herz geschlossen, aber ich hab ja schon so viele Tiere.
Wenn hier jemand mitliest, der gerne ein kleines Rudel Degus beherbergen möchte: Einfach in den Kommentaren melden oder mail an: alke(at)alke(Punkt)de.

Dienstag, Juli 10, 2007

Arbeit für die Seele

Meine Rosen geschnitten und angebunden.
Währenddessen mit der lieben Nachbarin geplaudert, die mir erzählte, wie schön die gelbe Rose immer blüht. Dann freu ich mich einfach mal aufs nächste Jahr, wenn sie hoffentlich wieder blüht, für dieses Jahr ist's nämlich schon vorbei. Jetzt blüht nur noch die rosa Kletterrose, die wunderbar duftet.

Gebt Acht!

Sowohl Kirsten als auch Tanja wollen mir acht Dinge entlocken, die sie bisher nicht über mich wussten.
Wenn ich jetzt zwei Leuten vier nenne, sind's auch acht, oder? ;-)

1. Ich fahre selten zu schnell und habe noch nie ein Knöllchen bekommen. Aber das kann sich ja jetzt ändern.

2. Ich habe als Kind Koalas gesammelt. Die fast zweihundert Plüschtiere stehen bis auf einen, der hier in Heidelberg ist und einen, den meine Schwester hat, alle bei meinen Eltern. Meine Mutter will mir die Koalas hinterherschicken, wenn ich umgezogen bin.

3. Ich mag auch keinen Grünkohl. Und wenn ich Bärlauch rieche wird mir übel. Spinat mag ich nur in Soßen und auf Pizza, Mangold dagegen find ich lecker.

4. Ich trinke an der Uni nur Kaffee und zu Hause nur Tee.

Tut mir leid, ich reich's nicht weiter. Falls es jemand haben will poste ich aber noch die Regeln:

Jeder beschreibt acht Dinge von sich. Wer das Stöckchen zugeworfen kriegt, schreibt das alles in sein Blog rein, mitsamt den Regeln. Nun überlegt man sich, an welche acht Personen/Blogs man das Stöckchen weiterreicht. Schlussendlich schreibt man bei den Betreffenden einen entsprechenden Kommentar in das Blog.

Nicht mein Tag

Zuerst geblitzdingst worden. In Lingental. Da geht die erlaubte Geschwindigkeit von 70 km/h ziemlich zügig über 50 auf 30 runter. Leider fuhr ich hinter dem 30 Schild immer noch knapp 50.
Warten wir ab, was da kommt.

Dann hab ich mich vor dem Mittagessen lässig gegen eine Wand gelehnt. Die lieben Freundinnen, die seit einer Woche unter den Malerarbeiten auf ihrem Stockwerk leiden konnten leider nicht mehr schnell genug "Halt!" rufen, da war mein Ärmel schon weiß.
Die Farbe ließ sich wieder auswaschen, aber ich hatte erstmal eine zur Hälfte nasse Bluse. Für den Weg zur Mensa bekam ich zum Glück eine Strickjacke geliehen. Das Wetter ist nämlich immer noch nicht wieder so prickelnd.

Montag, Juli 09, 2007

Telefonische Odyssee

Ich habe unseren Wasseranschluss umgemeldet. Nach fast zwei Wochen, die ich versucht habe bei unserem Wasserversorgungsunternehmen anzurufen, habe ich da heute tatsächlich auch jemanden erreicht.
"Nee, da sind sie hier falsch, da müssen Sie in Leimen anrufen. Das ist die Nummer 704-abc."

704-abc angerufen, Anliegen vorgetragen.
"Oh, hier sind Sie aber falsch, Sie sind hier im Wasserwerk gelandet."
"Haben Sie nicht die Nummer 704-abc?"
"Nein"
"Dann bin ich wohl weitergeleitet worden, als da niemand drangegangen ist."
"Am Besten Rufen Sie die 704-0 an und sagen da genau, was Sie mir gerade erklärt haben, die verbinden Sie dann an die richtige Stelle weiter." (Telefonzentralen sind was tolles!)

704-0 angerufen, Anliegen vorgetragen
Weiterverbunden worden. Für Elise in primitivster Handy-Mono-Klingelton-Qualität wechselnd mit einem gelangweilten "Bite warten Sie." ertragen. Dann nur noch Klingeln und Klingeln und Klingeln. Nach dem zwölften habe ich aufgelegt.

704-0 angerufen.
"Guten Tag, hier ist nochmal R. , Sie hatten mich eben weiterverbunden,aber da ist niemand drangegangen."
"War das im Einwohnermeldeamt?"
"Nein, zur Durchgabe des Zählerstands an meiner Wasseruhr."
"Ach ja, das ist die 704-def. Versuchen Sie es doch später nochmal direkt."

704-def angerufen. (Etwas später)
Anliegen vorgetragen. Stand des Wasserzählers durchgegeben, Abrechnung für Vorbesitzer veranlasst und neue Namen durchgegeben.

Einer von 20 Punkten für heute erledigt.

Ich will auch!

Rund herum verabschiedet sich eine Bloggerin nach der anderen in den Urlaub.
Wir steuern unaufhaltsam dem Ende des Monats entgegen.
Am Samstag haben wir uns Am anderen Ende Deutschlands mit unserer Pastorin zusammengesetzt und den Gottesdienst geplant.
Gestern waren wir dann schon wieder im Haus und haben die beiden kleineren Zimmer (1x Spinnenzimmer und 1x Gästezimmer) fertiggestellt. Tapeziert, gestrichen, Teppichboden verlegt. Im Spinnenzimmer kommen noch die Deckenleisten wieder dran und dann können die Achtbeiner auch schon einziehen.
Heute Abend kommt jemand und guckt sich an, wie man den Dachboden am besten befenstert um ihn später ausbauen zu können. Renovieren ist heute also erstmal nicht mehr drin. Aber ab morgen nehmen wir dann das Schlafzimmer in Angriff. Und vielleicht ergibt sich dadurch heute Abend ja noch Zeit mal wieder eine Seife zu fabrizieren. Das wär schön.

Dienstag, Juli 03, 2007

Jaksche gesteht Doping

Und ich gestehe von einem Herrn Jaksche bis zum Sonntag nie gehört zu haben.

Montag, Juli 02, 2007

Postcrossing

Postcrossing lässt mich heute nicht schreiben. Postcrossing funktioniert so, dass man sich eine Adresse geben lässt, der Person eine nette Postkarte schickt und die eigene Adresse jemandem anders gegeben wird, der einem eine Postkarte schickt. Das kann man mit max. 5 Adressen gleichzeitig machen, dann muss man warten, bis eine der Postkarten angekommen ist und bei Postcrossing registriert wurde.
Heute sind zwei meiner Postkarten angekommen. Per mail habe ich die Bestätigung bekommen, dass sie registriert worden sind. Trotzdem konnte ich nur eine neue Adresse abrufen. Bei der zweiten Anforderung hieß es dann:

You can only have a maximum of 5 postcards travelling at the same time.

Please wait until some of these have been received and registered back in the system.

Hab ich doch. Grrr.
Ärgerlich vor allem, weil ich das schonmal hatte und mir jetzt zwei mögliche Adressen fehlen.

Nachtrag: Ich hab jetzt doch kapiert, was da eben "schiefgelaufen" ist. Die eine Postkarte, die heute registriert worden ist habe ich schon vor über drei Monaten geschrieben und ist deshalb inzwischen rausgefallen. Dafür habe ich also schon mal eine Adresse anfordern dürfen.

Dear Mr. President

von P!nk erinnert mich jedesmal an "The Queen and The Soldier" von Suzanne Vega. Lange nicht gehört.

Sonntag, Juli 01, 2007

Küche geplant

Am Samstag wurden die Sofas geordert. 8 Wochen Lieferzeit. Puh.
Nachmittags wurde drei Stunden lang mit einem Berater vom gleichen Möbelheus die Küche geplant. Lieferzeit 8 Wochen. Puh. Vier Wochen mit leerem Wohnzimmer und ohne Küche.
Aber schön wird das alles, inzwischen kann ich mich in die Räume reinstellen uns sehe wie es aussehen wird. Dabei sind sie noch alle leer.
Heute wird wieder gestrichen.

Freitag, Juni 29, 2007

Schnecken-Post (VIII)

Ich glaub ich hab bei meinen Achatschnecken gestern Liebespfeile unter der Haut gesehen...
...bald werde ich in Schnecken ertrinken.

Foto-Safari durchs neue Haus (II)

Einen Kater gabs hier auch mal:

Mittwoch, Juni 27, 2007

Achatschnecke


(Schneckenpost VII)

Foto-Safari durchs neue Haus

Der Vorbesitzer hat einiges zurückgelassen. Durfte er auch.
Ein paar Dinge sind sehr nett:manche sind praktisch:Und einige seltsam:
Warum ist dieses zurückgeblieben?: Und warum das?:(Er hatte professionelle Umzugshelfer, vermutlichen waren die das).

Und hat jemand Verwendung für einen ganzen Karton Isoliertaschen?Ein Blick in den Garten: