Montag, Oktober 09, 2006

Mit dem Aufzug stecken geblieben

Als wir vor fast genau 5 Jahren als Erstis durch das Institut geführt wurden hat man uns davor gewarnt die Aufzüge NIEMALS Nachts oder am Wochenende zu benutzen. Haben wir uns daran gehalten? Nein. Natürlich nicht. Wer will Abends um 10 noch in den vierten Stock laufen? Oder runter?
Nach fast fünf Jahren, in denen meines Wissens niemand im Geologie-Aufzug steckengeblieben ist hat es mich heute erwischt. Natürlich Nachts. 21:20 Uhr
Ich hab bei Lena im Diplomandenzimmer noch kurz Pause gamacht, nachdem wir ihre lustigen Ausdrucke aus dem Rechenzentrum abgeholt hatten. Dann wollte ich mit dem Fahrstuhl nach unten:

Ich drücke auf Erdgeschoss. Die beiden Hälften der Falttür, nachträglich mal eingebaut, bewegen sich mit einem Ruck aufeinander zu. Machen sie sonst auch, schließen sich dann aber komplett. Diesmal nicht. Was dazu führt, dass der Fahrstuhl sich nicht in Bewegung setzt.
Naja, steig ich halt wieder aus... Öffnet sich die Stahltür zum Stockwerk? Nein. Ich hänge mit dem Fahrstuhl im 4. Stock fest und kriege die Tür nicht wieder auf.
Der Fahrstuhl hat ein Telefon. Damit kann man lustige Späße machen wenn einem langweilig ist. Heute habe ich es zum ersten Mal dafür verwendet, wofür es eigentlich gedacht ist: raustelefonieren, wenn man steckengeblieben ist. Naja, so ganz nicht. Ich hab nicht sofort die Notfallnummer gewählt, sondern erst Lena angerufen. Was ganz gut war, denn in dem Moment, wo ich grad fertig war zu erzählen, was mir passiert ist, überlegt sich der Fahrstuhl, dass er, wenn er schon keine Lust hat ins Erdgeschoss zu fahren, mich wenigstens wieder rauslassen kann.

Wir haben ihn probehalber nochmal ohne Personen ins Erdgeschoss geschickt. Es hat funktioniert. Ich habe aber trotzdem die Treppe genommen und ich glaube Lena tut das auch.
Das ist nochmal gut gegangen.

1 Kommentar:

Lena hat gesagt…

*g* ich hab auch die treppe genommen.