Montag, Oktober 16, 2006

Das wolfsbewachte Märchenschloss im finstren Wald

Viele Orte haben wir uns angeguckt, einige waren schön, einige ganz entzückend, einige ganz furchtbar und viele so la la.

In Zons haben wir angefangen. Zons ist schnuckelig, heimelig, gemütlich und eng. Zumindest der Teil innerhalb der alten Stadtmauern. Teuer soll es da auch sein, aber Zahlen kennen wir da noch keine. Alles außerhalb der alten Stadtmauern sieht aus wie jedes andere Dorf dort auch. Aber mann läuft je nach Lage Gefahr nasse Füße zu bekommen.

Wichtige Frage: "Ist Hochwasser hier ein großes Problem?"

Blöde Antwort: "Äh, ja, hm, nee, nur wenn der Deich bricht."

Der nächste Ort, Stürzelsberg, hat weniger probleme mit Hochwasser und eine angenehme Gemeinsamkeit mit Heidelberg. Es gibt einen "Vater Rhein".

Nächste Orte Auf der Liste waren Pulheim und Stommeln. Da kommt es irgendwie drauf an, von welcher Seite man drauf zu fährt und wo man wohnt. Die haben sehr schöne Ecken und etwas hässlichere Ecken.

Rommerskirchen haben wir auch gesehen. Da können wir uns aber beide nicht dran erinnern.

Nach Grevenbroich sind wir gar nicht ganz reingefahren. in der ganzen Gegend wurd es richtig hässlich und auch die Kraftwerke östlich vom Garzweiler Tagebau haben uns abgeschreckt.

Das gleiche Bild bot sich uns in Bedburg, Bergheim und Elsdorf. Also weiter Richtung Jülich. Auf der Strecke haben wir uns viele kleine Käffer und einen Teil vom Tagebau Hamberg (von außen) angeschaut. Die sind schon imposant, diese Riesenmaschinen. Das was wir gesehen und fotographiert haben war aber wohl nur eine Art Förderband.


Titz ist ein schönes Dorf, alles andere in der Gegend ist dann doch eher zu klein.

Jülich ist tot. Euskirchen in einer anderen Schattierung von Grau. Wir waren Samstag Nachmittag um 3 Uhr da und haben nach langer Suche ein einzelnes Café gefunden, das offen hatte. Geschäfte, Cafés, alles zu. Und schrecklich dreckig ist es. Jülich haben wir ausgeschlossen.

Die Orte südlich von Jülich sind alle sehr schön. Besonders Niederzier haben wir uns gemerkt.

Auf dem Rückweg haben wir spontan versucht meine Tante zu besuchen, die leider nicht da war.
Danch haben wir noch ein Schild gesehen: "Haus zu verkaufen". Bis auf einen hohen Zaun mit dichten Tannen dahinter war aber erstmal nichts zu erkennen. Die Verkäufer wohnten aber noch da und haben uns eingelassen.
Das Haus sah ganz nett aus, sehr groß, viele Anbauten, aber eine für uns ungüstige Zimmeraufteilung. Hinzu kommt, dass das Haus erstmal kernentkitscht werden müsste. Es sei denn, der Käufer steht auf goldverfugte Badezimmer, goldgesprenkelte Wände und Stuckdecken und schmiedeeiserne weiß/gold lackierte Treppengeländer.
Und einen Wolf gab es auch. Zumindest sah das Tier so aus.
Aber wir suchen auch fürs nächste Jahr eher was zum Mieten und bevor die Wohnungssuche richtig losgehen kann muss feststehen, wo es für mich hingeht (aber schon in der Region).

1 Kommentar:

Enno hat gesagt…

Ihr muesst das mit Geocaching verbinden. Also, nur einfache Drive-In caches vielleciht. Aber wenn man schonmal durch die gegend faehrt, sollte man das :-)